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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Nachtwei im Bundestag zur OEF-MandatsverlÃ¤ngerung</title>
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    <span class="xar-mod-title">Internationale Politik und Regionen + Vortrag</span>

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        <h1>
            Nachtwei im Bundestag zur OEF-MandatsverlÃ¤ngerung         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 8. November 2005 20:32:52 +02:00 (136965 Aufrufe)            </div>
            <div>    Am 8. November 2005 hielt Winfried Nachtwei im Deutschen Bundestag fÃ¼r seine Fraktion eine Rede zur OEF-MandatsverlÃ¤ngerung. Hier ist die Mitschrift der Rede:</div>
            <div>    <strong>Pr&auml;sident Dr.&nbsp;Norbert Lammert: <br /></strong>F&uuml;r die Fraktion B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen erh&auml;lt nun das Wort der Kollege Winfried Nachtwei.<br /><strong>Winfried Nachtwei (B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN): <br /></strong>Herr Pr&auml;sident! Geehrte Kolleginnen und Kollegen! Zun&auml;chst eine Vorbemerkung: Ich bedauere, dass Kol&shy;lege Bisky nicht zum Vizepr&auml;sidenten gew&auml;hlt wurde. <br />(Beifall bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/ DIE GR&Uuml;NEN und der LINKEN)<br />Nun direkt zum n&auml;chsten neuen Kollegen. Kollege Lafontaine, Sie haben hier ein Zerrbild der <strong>deutschen Beitr&auml;ge zur internationalen Terrorismusbew&auml;lti&shy;gung </strong>entworfen. <br />(Beifall beim B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)<br />Die Konsequenzen Ihrer Forderung, bezogen auf Afgha&shy;nistan, sind ganz eindeutig und klar: volle Bewegungs- und Anschlagsfreiheit f&uuml;r die Taliban- und andere Ter&shy;rorgruppen und Zerst&ouml;rung des UN-mandatierten Stabi&shy;lisierungsprozesses, der schon schwierig genug ist.<br />(Beifall beim B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)<br />In der Tat ist die Entscheidung &uuml;ber den Antrag der Bundesregierung keine Routine und darf keine Routine sein, auch wenn es f&uuml;r viele von uns die vierte Entschei&shy;dung solcher Art ist; denn es geht hier um Menschen&shy;leben, um Gewalt- und Kriegseind&auml;mmung. Deshalb ha&shy;ben wir uns immer wieder zu fragen: Ist dies notwendig, dringlich und ergiebig? Ist dies legal und verantwortbar? Was sind die Alternativen?<br />Zur Erinnerung: Deutsches Territorium ist bisher von <strong>terroristischen Anschl&auml;gen </strong>verschont geblieben. Aber dies ist kein Grund zur Beruhigung und kein Grund zu der illusion&auml;ren Annahme, diesen Zustand dadurch auf&shy;rechterhalten zu k&ouml;nnen, indem sich Deutschland aus al&shy;lem heraush&auml;lt. <br />Der UN-Generalsekret&auml;r hat in seinem gro&szlig;en Bericht vom 21.&nbsp;M&auml;rz dieses Jahres zum Thema Terrorismus festgestellt &ndash; er hat den Terrorismus dabei treffend defi&shy;niert und die Bundesregierung hat dies voll unterst&uuml;tzt &ndash;: <br />Der transnationale Terrorismus hat sich in den letz&shy;ten f&uuml;nf Jahren zu einer immer akuteren Gefahr ent&shy;wickelt. Grenz&uuml;berschreitende Netzwerke terroris&shy;tischer Gruppen verf&uuml;gen mittlerweile &uuml;ber eine globale Reichweite, machen gemeinsame Sache und stellen eine globale Bedrohung dar. Diese Gruppen machen aus ihrem Wunsch keinen Hehl, nukleare, biologische und chemische Waffen zu er&shy;werben. Schon ein einziger derartiger Anschlag und die dadurch m&ouml;glicherweise ausgel&ouml;ste Kettenreak&shy;tion k&ouml;nnten unsere Welt f&uuml;r immer ver&auml;ndern. <br />Die hochrangige Gruppe zur UN-Reform hat in ihrem Bericht vom vergangenen Dezember festgestellt:<br />Die Angriffe in den vergangenen f&uuml;nf Jahren gegen mehr als zehn Mitgliedstaaten auf vier Kontinenten haben gezeigt, dass die al-Qaida und die mit ihr verbundenen Gruppierungen eine weltweite Bedro&shy;hung f&uuml;r alle Mitglieder der Vereinten Nationen und f&uuml;r die Vereinten Nationen selbst darstellen. In &ouml;f&shy;fentlichen Erkl&auml;rungen hat die al-Qaida die Verein&shy;ten Nationen speziell als ein wesentliches Hindernis f&uuml;r ihre Ziele erw&auml;hnt und sie als einen ihrer Feinde definiert.<br />Wir sollten nicht vergessen, dass es nicht nur die <strong>Resolution des Sicherheitsrats </strong>vom 14.&nbsp;September gibt. Vielmehr hat der Sicherheitsrat seit dem 11.&nbsp;Sep-tember&nbsp;2001 zu dieser Problematik insgesamt 22&nbsp;Reso-lutionen einstimmig beschlossen, in denen der interna&shy;tionale Terrorismus gebrandmarkt wurde und die Staaten dazu aufgefordert wurden, im Rahmen der Charta der Vereinten Nationen und des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts &ndash;&nbsp;das ist eine sehr wichtige Auflage, die zwingend not&shy;wendig ist &ndash; jeden ihnen m&ouml;glichen Beitrag zu leisten. Die Berichte stellen auch klar, dass eine <strong>globale Ge&shy;samtstrategie gegen den Terrorismus </strong>notwendig ist. Es liegt eigentlich auf der Hand: Direkte T&auml;terverfol&shy;gung, Gefahrenabwehr, politische Isolierung und mittel- und langfristig wirkende Ursachenbek&auml;mpfung geh&ouml;ren untrennbar zusammen. <br />(Beifall bei Abgeordneten der SPD)<br />Genau darin, dies global und unter B&uuml;ndnispartnern durchzusetzen, liegt die Schwierigkeit.<br />Dabei m&uuml;ssen wir n&uuml;chtern feststellen, dass der Hauptfehler in diesem Bereich in vielen L&auml;ndern die Re&shy;duzierung der Terrorismusbek&auml;mpfung auf das milit&auml;ri&shy;sche, polizeiliche und nachrichtendienstliche Element ist. Dies bewirkt den bekannten und ber&uuml;chtigten Hydra-Effekt. <br />(Beifall der Abg. Uta Zapf [SPD])<br />Es ist allerdings v&ouml;llig unzureichend, sich nur auf die Ursachenbek&auml;mpfung zu beschr&auml;nken. Das ist zwar sehr wichtig, hilft aber gegen&uuml;ber akuten terroristischen Be&shy;drohungen &uuml;berhaupt nicht. <br />Die <strong>deutschen Beitr&auml;ge zur Terrorismusbek&auml;mp&shy;fung</strong> gehen &uuml;ber dieses gesamte Spektrum von der Ursa&shy;chenbek&auml;mpfung bis hin zur direkten Gefahrenabwehr und Terrorismusverfolgung und verfolgen einen prim&auml;r politischen und ganzheitlichen Einsatz.<br />(Beifall beim B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN sowie bei Abgeordneten der SPD)<br />Man kann deutlich erkennen, dass unter den vielen deut&shy;schen Beitr&auml;gen zur Terrorismusbek&auml;mpfung die Bei&shy;tr&auml;ge zur Stabilisierung Afghanistans und die Gegner&shy;schaft gegen den Irakkrieg von wirklich strategischer Bedeutung sind. Transnationaler Terrorismus l&auml;sst sich nicht mit Krieg besiegen. Das ist uns v&ouml;llig klar. <br />(Beifall der Abg. Claudia Roth [Augsburg] [B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN])<br />Bestimmte Akteure und Aktionsformen sind aber ohne Milit&auml;r nicht einzud&auml;mmen. Beides muss auseinander gehalten werden. <br />Deutschland beteiligt sich an der Operation Enduring Freedom nicht pauschal und uneingeschr&auml;nkt, sondern mit ausgew&auml;hlten und pr&auml;zisen F&auml;higkeiten, insgesamt zur&uuml;ckhaltend und mit klarer rechtsstaatlicher Begren&shy;zung.<br />(Beifall beim B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN sowie bei Abgeordneten der SPD und des Abg. Dr.&nbsp;Franz Josef Jung [CDU/CSU])<br />Das gr&ouml;&szlig;te Kontingent besteht aus Marinekr&auml;ften zur Seeraum&uuml;berwachung. Dies ist notwendig und n&uuml;tzlich, um dort terroristische Bewegungen &ndash; zumindest deren Bewegungsfreiheit &ndash; einzuschr&auml;nken. <br />Es ist richtig &ndash; das ist von allen angesprochen worden &ndash;: Potenziell am riskantesten ist der zeitweilige Einsatz von maximal 100&nbsp;Soldaten der <strong>KSK</strong> in Afghanistan. Dass Afghanistan nicht mehr das R&uuml;ckzugs- und Ausbil&shy;dungsgebiet f&uuml;r den transnationalen Terrorismus ist, ist ein enormer Fortschritt. <br />(Beifall bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/ DIE GR&Uuml;NEN und der CDU/CSU)<br />Dieser Fortschritt ist aber nur dann zu halten, wenn Sta&shy;bilisierung und Aufbau in Afghanistan insgesamt voran&shy;kommen. <br />(Beifall bei Abgeordneten des B&Uuml;NDNISSES 90/ DIE GR&Uuml;NEN, der SPD und der FDP)<br />Beides ist durch enorme Gewaltpotenziale gef&auml;hrdet, &uuml;ber die man nicht einfach hinwegreden oder hinweg&shy;blicken kann. Diese Gewaltpotenziale sind ohne die Ausweitung der ISAF-Stabilisierungstruppe und die R&uuml;ckendeckung durch Enduring Freedom nicht einzu&shy;d&auml;mmen und zu bew&auml;ltigen.<br /><div>Umgekehrt: Ohne Enduring Freedom keine ISAF, keine Stabilisierungschance f&uuml;r Afghanistan. Deshalb hat sich Pr&auml;sident Karsai &ndash; &uuml;brigens im Unterschied zu den Formulierungen im Antrag der Linkspartei &ndash; aus&shy;dr&uuml;cklich f&uuml;r die Pr&auml;senz dieser Truppen ausgesprochen. <br />(Beifall beim B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)<br />Er hat sich dar&uuml;ber hinaus sogar &ndash; wir teilen das nicht &ndash; f&uuml;r das Zusammenf&uuml;gen von ISAF und der OEF ausge&shy;sprochen. <br />Ein erhebliches Problem bei der Zusammenarbeit im Rahmen der OEF ist allerdings, dass sich die US-Streit&shy;kr&auml;fte bekannterma&szlig;en und in ersch&uuml;tternder Weise nicht an die Genfer Konvention halten, vor allem, was die Behandlung von Gefangenen angeht. <br />(Dr.&nbsp;Ilja Seifert [DIE LINKE]: Pfui!)<br />Die deutschen Soldaten sind hier eindeutig und zwin&shy;gend an Recht und Gesetz gebunden. Dies ist auch vom Ministerium klargestellt worden. <br />Es w&auml;re in Hinblick auf die insgesamt notwendige Geheimhaltung im Zusammenhang mit der KSK sehr hilfreich, wenn die Bundesregierung hier die Geheim&shy;haltung auf das Ausma&szlig; beschr&auml;nken w&uuml;rde, welches zum Schutz von Operationen und Personen notwendig ist. <br />Zusammengefasst: Die heute beantragten Beitr&auml;ge zur Operation Enduring Freedom sind notwendig und verantwortbar. Die Bundesrepublik sieht sich damit ganz und gar nicht in dem zu Recht kritisierten Krieg gegen den Terrorismus; vielmehr liegt sie voll auf der Linie dessen, was in den Resolutionen des UN-Sicherheits&shy;rates und in den h&ouml;chsten UN-Berichten eingefordert wird. Deshalb stimmt die gr&uuml;ne Fraktion in ihrer &uuml;ber&shy;gro&szlig;en Mehrheit dem Antrag der Bundesregierung zu. <br />Danke sch&ouml;n.<br />(Beifall beim B&Uuml;NDNIS 90/DIE GR&Uuml;NEN und bei der SPD sowie bei Abgeordneten der CDU/CSU)</div></div>


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