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Aufmerksamkeit + Dank statt "freundlichem Desinteresse": Erstmals "Tag der Peacekeeper" auch in Deutschland (weitere Informationen)

Veröffentlicht von: Nachtwei am 28. Mai 2013 18:33:58 +02:00 (7821 Aufrufe)

Zum "Tag des Peacekeeper 2013" in Berlin informieren ausführlicher das Zentrum Internationale Friedenseinsätze (ZIF) und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN). Hier die Links zu den Seiten von ZIF und DGVN - und von mir eine herzliche Bitte an die Medien.

Aufmerksamkeit und Dank statt „freundlichem Desinteresse": Erstmals „TAG DER PEACEKEEPER" auch in Deutschland - Würdigung von Personal in Friedenseinsätzen

Winfried Nachtwei (30. Mai 2013)

RückkehrerInnen aus Krisen- und Friedenseinsätzen berichten immer wieder, wie wenig Interesse sie hierzulande für eine Arbeit erfahren, die mit besonderen Belastungen, z.T. auch Risiken verbunden ist und die sie im öffentlich legitimierten Auftrag übernahmen. So ist die überwiegende Erfahrung von Soldaten, mehr noch die von Polizisten und Zivilexperten, deren nichtmilitärische Einsätze nahezu unbekannt sind.

Am 12. Juni will die Bundesregierung jetzt erstmalig gemeinsam Polizisten, Soldaten und Zivilexperten öffentlich würdigen, die an Friedenseinsätzen im Auftrag der UN teilgenommen haben: „EINSATZ FÜR DEN FRIEDEN". Der „Tag des Peacekeepers 2013" wird mit einer Feierstunde und anschließendem Empfang im Weltsaal des Auswärtigen Amts begangen. (Einlass ab 9.30 Uhr, Beginn 11.30 Uhr)

Damit beteiligt sich die Bundesrepublik erstmalig am „International Day of UN-Peacekeepers", den die UN-Generalversammlung 2002 proklamiert hatte. Der Anstoß zu der ressortübergreifend-GEMEINSAMEN Würdigung am UN-Tag kam von der Direktorin des Zentrums Internationale Friedenseinsätze (ZIF), Dr. Almut Wieland-Karimi, und Vorstandsmitgliedern der Dt. Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN). Das ZIF informiert auf seiner Seite umfassend über den „Tag des Peacekeepers 2013" (www.zif-berlin.org/de/ueber-zif/Tag-des-Peacekeepers.html ). Auf der DGVN-Seite kommentiert der stellvertretende DGVN-Vorsitzende Dr. Ekkehard Griep die Premiere, die tatsächlich eine historische ist (www.dgvn.de/aktuell.html ). Als einziges Ressort macht bisher das Verteidigungsministerium öffentlich auf den Tag des Peacekeepers und die Feierstunde im Auswärtigen Amt aufmerksam. Die Bundeswehr-Website (www.bundeswehr.de Aus dem Einsatz, 28.05.2013) informiert unter „Ein Hoch auf die Blauhelme" über den „Internationalen Tag der Blauhelme" am 29. Mai, der zugleich Jahrestag der ersten VN-Mission sei (Überwachung des Waffenstillstandes zwischen Israel und arabischen Nachbarstaaten durch unbewaffnete Militärbeobachter ab Mai 1948). An diesem Tag werde auch der über 3000 Frauen und Männer gedacht werde, die durch Gewalt, Unfälle oder Krankheiten bei Friedenssicherungseinsätzen ihr Leben ließen.

Der Peacekeeper-Tag bietet die einmalige Chance, das sichtbar und anschaulich zu machen, was als geduldige Arbeit der Gewaltverhütung und Friedensförderung notorisch im Aufmerksamkeitsschatten steht - so (überwiegend) ohne Skandale, bad news, meist ohne direkt sichtbare und beweisbare Erfolge. Aber wenn am 12. Juni im Auswärtigen Amt so viele und vielfältige Meister des Peacekeeping und Peacebuilding zusammen kommen, dann sollte das auch für die Medien Anlass zu breiter Berichterstattung sein. Die große 10-Jahresfeier des - weltweit hochangesehenen - ZIF im vorigen Jahr war nur von zwei JournalistInnen wahrgenommen worden.

 


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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