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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: 5. Symposium des Dt. Riga-Komitees in Berlin: &quot;Ort der TÃ¤ter&quot;</title>
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    <span class="xar-mod-title">Erinnerungsarbeit + Interview</span>

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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
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                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=97">Interview</a>
<br />
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=107-97">Any of these categories</a>
                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=107%2B97">All of these categories</a>
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        <h1>
            5. Symposium des Dt. Riga-Komitees in Berlin: &quot;Ort der TÃ¤ter&quot;         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 3. Oktober 2020 14:29:03 +02:00 (35222 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Fast 50 Jahre war das Schicksal der 1941/42 aus Deutschland, &Ouml;sterreich und der Tschechoslowakeit nach Riga deportierten, &uuml;ber 25.000&nbsp; j&uuml;dischen Menschen weitgehend unbekannt. Vor 20 Jahren gr&uuml;ndeten 13 Herkunftsorte der Deportationen, darunter M&uuml;nster, Osnabr&uuml;ck und Bielefeld, in Berlin das Dt. Riga-Komitee. Jetzt lud Berlin zum inzwischen 5. Symposium des Riga-Komitees nach Berlin ein - den &quot;Ort der T&auml;ter&quot;. Dazu ein Bericht.&nbsp; &nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>5. Symposium des Deutschen Riga-Komitees in Berlin: </strong></p>
<p align="center"><strong>&bdquo;Ort der T&auml;ter. Vom schwierigen Umgang mit der eigenen Geschichte&ldquo;</strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, 03.10.2020</p>
<p>VertreterInnen von mehr als 30 Mitgliedsst&auml;dten des Deutschen Riga-Komitees trafen sich auf Einladung der Stadt Berlin am 24./25. September 2020 im &bdquo;Roten Rathaus&ldquo; zum inzwischen 5. Symposium des Komitees. 20 Jahre zuvor war das Riga-Komitee in Berlin als Zusammen-schluss der St&auml;dte gegr&uuml;ndet worden, aus denen ab Ende November 1941 bis Oktober 1942 in Z&uuml;gen der Reichsbahn &uuml;ber 25.000 j&uuml;dische Menschen in das &bdquo;Reichsjudenghetto&ldquo; Riga deportiert worden waren. Es waren sieben Transporte aus Berlin<strong>, </strong>je einer ausN&uuml;rnberg/W&uuml;rzburg/Bamberg, Stuttgart, Hamburg/L&uuml;beck/Kiel, K&ouml;ln, Kassel, D&uuml;sseldorf, M&uuml;nster/Osnabr&uuml;ck/Bielefeld, Hannover, Leipzig, Dortmund, vier Transporte aus Wien, drei aus Theresienstadt - und im Juni 1944 rund 5.000 ungarische J&uuml;dinnen aus dem KZ Auschwitz.</p>
<p>Das bundesweit einmalige Erinnerungsnetzwerk ist von damals 13 auf heute 64 Mitglieds-st&auml;dte angewachsen. Wegen der Corona-Pandemie war die Teilnehmerzahl strikt auf 60 begrenzt, so dass etliche St&auml;dte und Interessierte nicht teilnehmen konnten.</p>
<p>Das Symposium stand unter dem Thema &bdquo;<em>Ort der T&auml;ter. Vom schwierigen Umgang mit der eigenen Geschichte</em>.&ldquo;</p>
<p>Herzlich zu danken ist den vorz&uuml;glichen Organisator*innen und Helfer*innen des Symposiums:</p>
<p>Thomas Rey, dem Verantwortlichen im Hauptstadtb&uuml;ro des Volksbundes Deutsche Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge f&uuml;r das Riga-Komitee, mit seinen Mitarbeiter*innen;</p>
<p>Dr. Ute Herdmann, Leiterin der Abteilung III (Europa, Denkmal, Religion und Weltanschauung) in der Senatsverwaltung f&uuml;r Kultur und Europa, und ihren Mitarbeiter*innen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Programm des 5. Symposiums des Deutschen Riga-Komitees</span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Donnerstag, 24. September 2020 </span></p>
<p>13:30 Uhr Eintreffen der Teilnehmer*innen GRUPPE A (20 Personen) im Berliner Rathaus, Mittagessen in der Kantine (Men&uuml;)</p>
<p>14:00 Uhr Eintreffen der Teilnehmer*innen GRUPPE B (40 Personen)</p>
<p>14:30 Uhr Offizielle Begr&uuml;&szlig;ung der Teilnehmer*innen im Wappensaal des Roten Rathauses, Dr. Klaus Lederer, Senator f&uuml;r Kultur und Europa. Erwiderung Wolfgang Wieland, Stellv. Pr&auml;sident des Volksbundes</p>
<p>14:45 &ndash; 15:45 Uhr Impuls/Vortrag &bdquo;<strong>Was kann Gedenken heute leisten?</strong>&ldquo; Prof. Dr. Wolfgang Benz, TU Berlin &ndash; anschl. Diskussion Pause</p>
<p>16:00 &ndash; 17:30 Uhr Spaziergang (ca. 700 m) zur <strong>Rosenstra&szlig;e</strong> Besichtigung der Litfa&szlig;s&auml;ule und der Skulptur &raquo;Block der Frauen&laquo; 1995 von Ingeborg Hunzinger &ndash; F&uuml;hrung Marie Rolshoven, Mitbegr&uuml;nderin der Berliner Gedenk-Initiative &bdquo;Denk Mal am Ort&ldquo; ( <a href="https://www.denkmalamort.de/">https://www.denkmalamort.de/</a> )</p>
<p>18:00 &ndash; 19:30 Uhr Abendveranstaltung</p>
<p>Gru&szlig;wort Wolfgang Schneiderhan, Pr&auml;sident des Volksbundes</p>
<p>Vortrag &bdquo;<strong>Die Verbindung nach Osteuropa: Deutsche Verbrechen und deutsche Juden im &ouml;stlichen Europa zwischen Geschichte und Erinnerung</strong>&ldquo;, Prof. Dr. Dieter Pohl, Alpen-Adria-Universit&auml;t Klagenfurt / Podium mit Michaela K&uuml;chler, Botschafterin AA und Vorsitzende der Internationalen Allianz zum Holocaust-Gedenken (IHRA),Dr. Klaus Lederer, Moderation Uwe Neum&auml;rker, Stiftung Denkmal</p>
<p>19:30 Uhr Empfang Begr&uuml;&szlig;ung Michael M&uuml;ller, Regierender B&uuml;rgermeister von Berlin Ort: Berliner Rathaus (<em>der Staatssekret&auml;r f&uuml;r Europa Gerry Woop vertrat den kurzfristig verhinderten Regierenden B&uuml;rgermeister</em>)</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Freitag, 25. September 2020</span></p>
<p>09:00 &ndash; 09.30 Uhr Abfahrt zum <strong>Haus der Wannseekonferenz</strong> &ndash; direkt vor dem&nbsp; Rathaus</p>
<p>10:00 Uhr (Aufteilung in vier Gruppen) Gruppen besuchen jeweils allein die neue Ausstellung in der Gedenkst&auml;tte Haus der Wannseekonferenz Jede Gruppe bekommt eine etwa halbst&uuml;ndige Einf&uuml;hrung mit der M&ouml;glichkeit Fragen zu stellen (innerhalb der Zeit wechseln sich die Gruppen jeweils ab) sp&auml;testens</p>
<p>12:00 Uhr Abfahrt in Richtung <strong>Mahnmal Gleis 17</strong>, S-Bahnhof Grunewald (<em>von hier fuhr am 27. November 1941 der erste Deportationszug aus Berlin in das deutsch-besetzte Riga. Der Zug traf dort am Morgen des 30. November ein. Seine 1.035 Gefangenen wurden alle im W&auml;ldchen von Rumbula erschossen, vor der Erschie&szlig;ung von 15.000 Gefangenen des lettisch-j&uuml;dischen Ghettos von Riga)</em></p>
<p>ca. 12:30 Uhr dort Gruppe 1 Einf&uuml;hrung durch Frau Dr. Susanne Kill, Konzerngeschichte/ Historische Sammlung Deutsche Bahn AG Berlin Gruppe 2 Imbiss am S-Bahnhof Grunewald, (nach &frac12; Stunde wechseln sich die Gruppen jeweils ab)</p>
<p>anschl. 13:30 Uhr Weiterfahrt</p>
<p>14:00 &ndash; 15:30 Uhr Gruppe 1 gemeinsame Diskussion mit Frau Dr. Andrea Riedle, Direktorin Stiftung <strong>Topographie des Terrors</strong>, zum Thema &ndash; Vom schwierigen Umgang mit der eigenen Geschichte (Wechsel nach 45 Minuten) Gruppe 2 &ndash; unterteilt in 3 Kleingruppen, jeweils gef&uuml;hrte Einf&uuml;hrung in Ort und Ausstellung in der Topographie des Terrors</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Folgende Herkunftsorte von nach Riga Deportierten nahmen an dem Symposium teil:</span></strong></p>
<p>Ahlen, Berlin, Bielefeld, Billerbeck, Bocholt</p>
<p>Borken, Bottrop, Bremen, B&uuml;nde, Coesfeld</p>
<p>Datteln, Dortmund, Drensteinfurt, Dresden, F&uuml;rth</p>
<p>Gelsenkirchen, Gescher, Gronau, G&uuml;tersloh, Hannover</p>
<p>Heek, Kassel, Kiel, Krefeld, Leipzig</p>
<p>Lemgo, Leverkusen, L&uuml;beck, Magdeburg, Marburg</p>
<p>M&uuml;nster, N&uuml;rnberg, Oberhausen, Osnabr&uuml;ck, Paderborn</p>
<p>Recklinghausen, W&uuml;rzburg</p>
<p><em>(noch nicht &uuml;berpr&uuml;ft)</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bericht zum Symposium auf der Website des Volksbundes Deutsche Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge:</span></strong></p>
<p><strong>&bdquo;Der Umgang mit den T&auml;tern f&auml;llt schwer - Deutsches Riga-Komitee diskutiert beim 5. Symposium in Berlin und besucht Orte der Erinnerung</strong>, von Diane Tempel-Bornett, Pressesprecherin des Volksbundes, 25.09.2020</p>
<p><a href="https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/mit-den-taetern-tun-wir-uns-schwer.html">https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/mit-den-taetern-tun-wir-uns-schwer.html</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Erg&auml;nzung zum Pl&auml;doyer von Prof. Wolfgang Benz f&uuml;r ein Dokumentationszentrum</span></strong>,</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">das an die zivilen Opfer deutscher Besatzung in Europa insgesamt erinnert:</span></strong></p>
<p>&bdquo;Dokumentationszentrum zum Vernichtungskrieg</p>
<p><strong>An die deutsche Besatzungsherrschaft erinnern - mit europ&auml;ischer Mission</strong></p>
<p>&Uuml;ber die Denkm&auml;ler hinaus: Berlin braucht ein Dokumentationszentrum, das an die deutsche Besatzung und deren Folgen in ganz Europa erinnert. Ein Pl&auml;doyer von <a href="https://www.tagesspiegel.de/benz-wolfgang/6795044.html"><em>Wolfgang Benz</em></a></p>
<p><em>Ein Denkmal f&uuml;r die polnischen Opfer des deutschen Vernichtungsfeldzuges im Zweiten Weltkrieg, </em><a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/zweiter-weltkrieg-initiative-will-an-vernichtungsfeldzug-in-der-sowjetunion-erinnern/19515896.html" target="_self">ein Gedenk- und Informationsort f&uuml;r alle Ermordeten, Verschleppten und Gefallenen im Osten</a><em> - oder in ganz Europa? Seit Jahren wird in der Berliner Politik und unter Historikern und Historikerinnen &uuml;ber einen Weg gestritten, wie die offensichtlichen L&uuml;cken in der Erinnerungskultur geschlossen werden k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em>Jetzt haben die </em><a href="https://www.tagesspiegel.de/kultur/kontroverse-um-gedenkpolitik-bewegung-im-streit-um-polen-mahnmal-in-berlin/25905270.html" target="_self">Stiftung Denkmal f&uuml;r die ermordeten Juden Europas und das Deutsch-Polnische Institut einen gemeinsamen Kompromissvorschlag entwickelt</a><em>. Der Historiker Wolfgang Benz stellt ihn hier vor.</em></p>
<p><em>Wolfgang Benz ist Beiratsvorsitzender der Stiftung Denkmal f&uuml;r die ermordeten Juden Europas und unterst&uuml;tzt gemeinsam mit Rita S&uuml;ssmuth, der Beiratsvorsitzenden des Deutsch-polnischen Instituts, den Kompromissvorschlag f&uuml;r ein Dokumentationszentrum zur deutschen Besatzungsherrschaft. Benz&rsquo; Artikel ist ein gek&uuml;rzter Vorabdruck aus einem Themenheft der &bdquo;Zeitschrift f&uuml;r Geschichtswissenschaft&ldquo; zur deutschen Besatzungsherrschaft im Vernichtungskrieg 1939&ndash;1945, das Mitte September erscheint. (&hellip;)&ldquo;</em></p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/dokumentationszentrum-zum-vernichtungskrieg-an-die-deutsche-besatzungsherrschaft-erinnern-mit-europaeischer-mission/26148308.html">https://www.tagesspiegel.de/wissen/dokumentationszentrum-zum-vernichtungskrieg-an-die-deutsche-besatzungsherrschaft-erinnern-mit-europaeischer-mission/26148308.html</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Mitteilungen und Ank&uuml;ndigungen</span></strong></p>
<p>- <strong>Am 7. September starb in New Jersey/USA Prof. em. Dr. Gertrude Schneider</strong> im Alter von 92 Jahren. Sie war im Januar 1942 als 13-J&auml;hrige zusammen mit ihren Eltern und ihrer j&uuml;ngeren Schwester von Wien nach Berlin deportiert worden. Anfang November 1943 wurde die Familie in das <a title="KZ Kaiserwald" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Kaiserwald">KZ Kaiserwald</a> verbracht, im August 1944 schafften die Nationalsozialisten die Familie mit Schiffen &uuml;ber die Ostsee nach <a title="Danzig" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Danzig">Danzig</a> und von dort weiter in das <a title="KZ Stutthof" href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Stutthof">KZ Stutthof</a>.</p>
<p>Beim 1. Welttreffen der Lettischen Juden im Juni 1993 in Riga erlebte ich Gertrude Schneider zum ersten Mal, wie sie aus pers&ouml;nlicher Erfahrung und als Historikerin lebhaft von den eingebrannten Ghetto- und KZ-Tagen, -Monaten, -Jahren berichtete, das Unvorstellbare ganz nahe brachte und bleibende Erinnerung weckte. Sie wirkte bei der Gr&uuml;ndung des Deutschen Riga-Komitees im Mai 2000 in Berlin und bei der Einweihung der Gedenkst&auml;tte Bikernieki in Riga mit. Als Stimme der deutschsprachigen &Uuml;berlebenden des Rigaer Ghettos erreichte sie,</p>
<p>besonders viele Menschen in &Ouml;sterreich, Deutschland und weltweit. In besonders herzlicher Weise unterst&uuml;tzte sie die Erinnerungsarbeit der Wolfgang-Suwelack-Stiftung in Billerbeck im M&uuml;nsterland, wo die Realschule nach den Geschwistern Rolf-Dieter und Eva Eichenwald genannt wurde, die im Dezember 1941 als F&uuml;nf- und Vierj&auml;hrige nach Riga deportiert worden waren. Nachruf des Nationalfonds der Republik &Ouml;sterreich f&uuml;r Opfer des Nationalsozia-lismus: <a href="https://www.nationalfonds.org/meldung/nachruf-auf-gertrude-schneider">https://www.nationalfonds.org/meldung/nachruf-auf-gertrude-schneider</a> ; &bdquo;Erinnerungsst&uuml;cke&ldquo;: <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1659">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1659</a></p>
<p>- <strong>Die Ausstellung &bdquo;Bikernieki &ndash; Wald der Toten&ldquo;,</strong> die in vielen Mitgliedsst&auml;dten des Riga-Komitees zu sehen war, wird samt Brosch&uuml;re neu gestaltet.</p>
<p>- <strong>Anregung eines Riga-Guide zu Erinnerungsorten an die Opfer von NS-Verbrechen in Riga</strong>: Viele Menschen aus Deutschland und &Ouml;sterreich besuchen Jahr f&uuml;r Jahr die lettische Hauptstadt, unter ihnen viele historisch, kulturell, politisch Interessierte. Die Erinnerungsorte an die Opfer der deutschen Besatzungszeit und des Holocaust in Riga sind vor Ort relativ wenig bekannt und nicht leicht erreichbar. Ein Guide (Brosch&uuml;re, App) k&ouml;nnte diese Orte bekannter und zug&auml;nglicher machen. Die Anregung zu einem Riga-Guide wurde von der&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leitung des Volksbundes aufgenommen und soll in n&auml;chster Zeit realisiert werden.</p>
<p>- <strong>Ende 2021 j&auml;hren sich die Deportationen nach Riga zum 80. Mal</strong> &ndash; und die <strong>Einweihung der Gedenkst&auml;tte Riga-Bikernieki am 30. November 2021 zum 20. Mal</strong> (Jahrestag des &bdquo;Rigaer Blutsonntags&ldquo;)&nbsp; Das wird eine Gelegenheit sein, an das Schicksal der fr&uuml;heren Nachbarn von nebenan zu erinnern, an die es bis Anfang der 1990er Jahre &ndash; 50 Jahre lang! - in Deutschland praktisch keine kollektive Erinnerung gab. Mit meinem Vortrag &bdquo;Nachbarn von nebenan &ndash; verschollen in Riga&ldquo; stehe ich f&uuml;r Gedenkveranstaltungen zur Verf&uuml;gung.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Berichte von fr&uuml;heren Symposien, Gedenkreisen und Veranstaltungen des Deutschen Riga-Komitees</span></strong></p>
<p>- (4.) &bdquo;<strong>Symposium des Riga-Komitees in Recklinghausen</strong> regt weitere Kommunen zum Beitritt an Initiative in der Stadt Datteln dem St&auml;dteb&uuml;ndnis beizutreten&ldquo;, 17.10.2019,&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/symposium-des-riga-komitees-in-recklinghausen-regt-weitere-kommunen-zum-beitritt-an.html">https://www.volksbund.de/meldungen/aktuelles-artikel/news/symposium-des-riga-komitees-in-recklinghausen-regt-weitere-kommunen-zum-beitritt-an.html</a></p>
<p><strong>- Deutsches Riga Komitee</strong>: Zur Geschichte der Deportationen, Lettland unter deutscher Besatzung, Transporte nach Riga, Gedenkst&auml;tte Bikernieki, Buch der Erinnerung, St&auml;dteliste, Reden Gedenkreise 2010 u.a.: <a href="http://www.volksbund.de/partner/deutsches-riga-komitee.html">http://www.volksbund.de/partner/deutsches-riga-komitee.html</a></p>
<p>- Br&uuml;cken der Erinnerung zwischen Nationen und Generationen: 2. gemeinsame<strong> Gedenk- und Erinnerungsreise aus St&auml;dten des Deutschen Riga-Komitees 3.-6. Juli 2017 </strong>nach Riga (Bericht), 14. Juli 2017, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1490">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1490</a> , und Anhang: <strong>Weitere Erinnerungsorte in Riga</strong>, 14.07. 2017, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1489">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1489</a>&nbsp;</p>
<p>- <strong>&bdquo;Kann man gerecht gedenken?</strong> Erinnern an Verschleppung und Vernichtung in Europa</p>
<p>Eindr&uuml;cke von einer Gedenkreise nach Riga, 2017, <a href="https://www.volksbund.de/ru/partner/deutsches-riga-komitee/meldungen/meldungen000/artikel/kann-man-gerecht-gedenken-erinnern-an-verschleppung-und-vernichtung-in-europa.html">https://www.volksbund.de/ru/partner/deutsches-riga-komitee/meldungen/meldungen000/artikel/kann-man-gerecht-gedenken-erinnern-an-verschleppung-und-vernichtung-in-europa.html</a></p>
<p>&nbsp;<strong>&bdquo;Wo starb Herbert Goldschmidt?&ldquo;</strong> (Magdeburgs B&uuml;rermeiser) von Annette Schneider-Solis, Volksstimme 06.08.2017, <a href="https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/drittes-reich-wo-starb-herbert-goldschmidt">https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/drittes-reich-wo-starb-herbert-goldschmidt</a></p>
<p>- <strong>3. Symposium des Riga Komitees 2016</strong> in Osnabr&uuml;ck, <a href="https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/778806/meckel-traegt-sich-ins-goldene-buch-der-stadt-osnabrueck-ein">https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/778806/meckel-traegt-sich-ins-goldene-buch-der-stadt-osnabrueck-ein</a> &nbsp;</p>
<p>- <strong>2. Symposium des Riga Komitees 2015</strong> in M&uuml;nster</p>
<p>http://www.ns-gedenkstaetten.de/arbeitskreis/aktuelles/detailseite/2-symposium-des-riga-komitees-in-muenster.html ; <a href="https://www.wn.de/Muenster/2015/04/1948259-Symposium-des-Riga-Komitees-Eine-gemeinsame-Erinnerung">https://www.wn.de/Muenster/2015/04/1948259-Symposium-des-Riga-Komitees-Eine-gemeinsame-Erinnerung</a></p>
<p>- <strong>1. Symposium des Riga-Komitees 2012</strong> in Magdeburg, <a href="https://www.volksbund.de/partner/deutsches-riga-komitee/staedteliste-riga-komitee/magdeburg.html">https://www.volksbund.de/partner/deutsches-riga-komitee/staedteliste-riga-komitee/magdeburg.html</a></p>
<p>- <strong>10 Jahre deutsches Riga-Komitee</strong>, 1. Gedenkreise des Riga-Komitees im Juli 2010 nach Riga, <a href="https://www.gegen-vergessen.de/archiv/detailansicht/article/10-jahre-deutsches-riga-komitee/">https://www.gegen-vergessen.de/archiv/detailansicht/article/10-jahre-deutsches-riga-komitee/</a></p>
<p>- <strong>60 Jahre danach: Einweihung der Gedenkst&auml;tte Riga-Bikernieki</strong> &ndash;Erinnerung an Ermordete bekommt Ort und Gesicht, Bericht Dezember 2001, <a href="druck/druck%20Bikernieki.htm">http://nachtwei.de/druck/druck%20Bikernieki.htm</a></p>
<p>- <strong>RIGA-KOMITEE GEGR&Uuml;NDET</strong> f&uuml;r die Gr&auml;ber- und Gedenkst&auml;tte Riga im Wald von Bikernieki, der ersten Gedenkst&auml;tte f&uuml;r nach Osteuropa deportierte deutsche und &ouml;sterreichische Juden, Bericht 01.06.2000, <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;ptid=1&amp;catid=86%2B107&amp;aid=451">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;ptid=1&amp;catid=86%2B107&amp;aid=451</a></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p></div>


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