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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Nachtwei in &quot;loyal&quot;</title>
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    <span class="xar-mod-title">Artikel von Winfried Nachtwei fÃ¼r Zeitschriften u.Ã¤.</span>

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                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=1">Publikationstyp</a>
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            Nachtwei in &quot;loyal&quot;         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 8. März 2010 14:29:10 +02:00 (133475 Aufrufe)            </div>
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            <div>    <h2>FÃ¼r eine Kultur des Hinsehens</h2>
<p>Es reicht nicht, die Bundeswehr mit groÃŸen Parlamentsmehrheiten  in riskante EinsÃ¤tze zu schicken. Die Soldaten sind auch auf die  Akzeptanz und die Zustimmung der Gesellschaft angewiesen, um erfolgreich  sein zu kÃ¶nnen. Dass es daran hapert, liegt nicht nur am Desinteresse  der Deutschen an der Sicherheitspolitik ihres Landes. Es liegt auch an  der Politik. Sie behindert eine offene und kontroverse  Auseinandersetzung Ã¼ber Themen, die uns alle betreffen. Das muss sich  dringend Ã¤ndern.<br /><br />WÃ¤hrend seines Einsatzes in Kunduz gehÃ¶rte  dieser Soldat stets zu den ersÂ­ten, die an einen Anschlagsort kamen. Er  sah die zerfetzten Leiber von Kameraden, aber auch die von Kindern nach  einem Selbstmordanschlag. Einschneidende Erlebnisse, bleibende  Erinnerungen. &quot;Vielleicht habe ich ja mal das GlÃ¼ck, dass ich offen  berichten kann, was ich im Einsatz erlebt habe&quot;, sagte er nach seiner  RÃ¼ckkehr aus Kunduz. Ich stutzte. &quot;Wieso GlÃ¼ck?&quot;, erkundigte ich mich.  Ob sich die Heimat nicht fÃ¼r seine Erlebnisse interessierte? &quot;Nein&quot;,  lautete die ernÃ¼chternde Antwort. &quot;Unser Einsatz stÃ¶ÃŸt kaum auf  Interesse oder auf VerstÃ¤ndnis.&quot; In besonderer Erinnerung ist dem  Soldaten die hochmÃ¼tige Bemerkung eines BÃ¼rgermeisters geblieben: &quot;Das  tun Sie fÃ¼r einen Sold der Stufe A 10?&quot;</p>
<p>Von &quot;freundlichem  Desinteresse&quot; der Gesellschaft gegenÃ¼ber der Bundeswehr hat  BundesprÃ¤sident Horst KÃ¶hler einst gesprochen. Mein Eindruck ist, dass  sich das &quot;freundliche Desinteresse&quot; zu einer Haltung der kalten Schulter  entwickelt hat. Seit Jahren gibt es immer wieder kurzatmige Debatten um  neue EinsÃ¤tze (Kongo, Libanon), regelrechte &quot;Blitzdebatten&quot; nach  SelbstmordanschlÃ¤gen in Afghanistan oder nach skandaltrÃ¤chtigen  Ereignissen wie der VerÃ¶ffentlichung von Fotos von Soldaten, die mit  TotenschÃ¤deln posieren. Eine breite sicherheitspolitische Diskussion  aber, die Bundesregierung, Parlament und Gesellschaft erfasst, kam und  kommt nicht zustande. Ob der parlamentarische Untersuchungsausschuss,  der infolge des Luftangriffs von Kunduz eingesetzt wurde, oder der  Streit um die Ã„uÃŸerungen der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche  in Deutschland, BischÃ¶fin Margot KÃ¤ÃŸmann, zur Lage in Afghanistan eine  Wende bringen, ist lÃ¤ngst nicht ausgemacht.</p>
<p>Das  gesellschaftliche Desinteresse an den Themen der AuÃŸen- und  Sicherheitspolitik macht nicht nur den BundeswehrangehÃ¶rigen und  Sicherheitspolitikern in unserem Land zu schaffen. Noch breiteres  Desinteresse erleben in der Regel Polizisten im Auslandseinsatz. Nicht  selten bekommen sie in ihren Heimatdienststellen zu hÃ¶ren, sie seien auf  einem gut bezahlten Abenteuertrip gewesen, wÃ¤hrend die Kollegen ihre  Arbeit hÃ¤tten mitmachen mÃ¼ssen. Und was Entwicklungshelfer in  Afghanistan trotz aller Risiken und lagebedingter EinschrÃ¤nkungen immer  noch schaffen, wird in der Regel gar nicht erst zur Kenntnis genommen.  Ich habe dieses Desinteresse wÃ¤hrend meiner 15 Jahre als  Bundestagsabgeordneter auch in friedenspolitisch interessierten Kreisen  immer wieder erfahren: in den 90er Jahren vor dem 2. Golfkrieg,  gegenÃ¼ber dem Krieg in Bosnien und vor Beginn des Kosovo-Luftkriegs, und  dies stÃ¤ndig beim Thema zivile KrisenprÃ¤vention. Selbst fÃ¼r die Gegner  von AuslandseinsÃ¤tzen und insbesondere des Einsatzes in Afghanistan  bleibt das weitverbreitete Desinteresse im Volk nicht folgenlos. Obwohl  ihre &quot;Raus&quot;-Forderungen so populÃ¤r sind wie nie, bleibt ihre  gesellschaftliche MobilisierungsfÃ¤higkeit doch ausgesprochen schwach.  Kein Wunder, wenn sich niemand wirklich fÃ¼r die Inhalte interessiert,  die ihrem Engagement zugrunde liegen.</p>
<p>Das verbreitete  Desinteresse und das Fehlen einer breiten gesellschaftlichen Debatte  sind politisch gefÃ¤hrlich und unverantwortlich. FÃ¼r das  SelbstverstÃ¤ndnis der StaatsbÃ¼rger in Uniform, wie unsere Soldaten zu  Recht genannt werden, reicht es nicht, wenn sie durch groÃŸe  Parlamentsmehrheiten in riskante EinsÃ¤tze entsandt werden. Sie und ihre  AngehÃ¶rigen sind auch auf die Akzeptanz und Zustimmung der BevÃ¶lkerung  angewiesen. Eine Sicherheitspolitik, die nicht in der Gesellschaft  verankert ist und nicht auf einem gesellschaftlichen Grundkonsens  basiert, ist in ihrer interÂ­nationalen HandlungsfÃ¤higkeit massiv  eingeschrÃ¤nkt. AuÃŸen- und Sicherheitspolitik, die Friedenspolitik sein  will, ist heute mehr denn je auf LegitimitÃ¤t angewiesen: bei der eigenen  BevÃ¶lkerung, bei den in den Einsatz geschickten Soldaten und  Polizisten, bei der BevÃ¶lkerung der Einsatzgebiete. Die Ironie: WÃ¤hrend  in Afghanistan die KÃ¶pfe und Herzen der Menschen gewonnen werden sollen,  gehen sie bei uns immer mehr verloren.</p>
<p>Auch wenn die Bedeutung  von AuÃŸen- und Sicherheitspolitik in der globalisierten Welt zugenommen  hat, hat sie doch in der Wahrnehmung der meisten Menschen in Deutschland  an Gewicht verloren. Der Blick richtet sich mehr nach innen,  Sicherheitsrisiken werden primÃ¤r sozial definiert. Risiken und  Bedrohungen fÃ¼r deutsche und europÃ¤ische Sicherheit sind diffus,  abstrakt und unÃ¼bersichtlich. Die persÃ¶nliche Betroffenheit ist wenig  greifbar. Die Bundeswehr ist aus weiten Teilen des Landes  &quot;verschwunden&quot;, die Erfahrungswelten driften extrem auseinander - hier  oft individualisierte SpaÃŸgesellschaft, im Einsatzgebiet Extremarmut, ja  tÃ¤glicher Terrorkrieg. Die TerroranschlÃ¤ge von Madrid, Bali, London und  so weiter werden in einer Mischung aus VerdrÃ¤ngung und sinnvoller  Gelassenheit weniger als Teil einer umfassenden Bedrohung, sondern eher  als Katastrophen wahrgenommen, die immer wieder passieren. Um das knappe  Gut Aufmerksamkeit der Medien und der BÃ¼rger konkurrieren immer mehr  &quot;VerkÃ¤ufer&quot; in steigendem Tempo. Die Sogwirkungen von Internet und  Unterhaltungsindustrie gehen mit einer Individualisierung und  Privatisierung von Interessen einher, politische Entwicklungen werden  immer weniger wahrgenommen und nachvollzogen. Der Trend zu  DraÂ­matisierung, Personalisierung und schnellen Themenwechseln auch in  der politischen Berichterstattung fÃ¶rdern Hektik und OberflÃ¤chlichkeit  im politischen Betrieb. Exemplarisch dafÃ¼r steht, wie die &quot;Bild&quot;-Zeitung  am 25. Oktober 2006 mit der VerÃ¶ffentlichung der TotenschÃ¤del-Fotos von  Bundeswehrsoldaten in Afghanistan die Vorlage des WeiÃŸbuchs des  Verteidigungsministeriums am selben Tag aus der medialen Wahrnehmung  schoss.</p>
<p>Verantwortlich sind auch die Politiker selbst fÃ¼r diese  schwierige Entwicklung. In BundestagswahlkÃ¤mpfen wurden heikle Fragen  der AuÃŸen- und Sicherheitspolitik lieber gemieden - so 1998 angesichts  der zugespitzten Kosovo-Krise, so 2009 angesichts der gefÃ¤hrlichen Lage  in Afghanistan. Verteidigungsminister wurden meist nicht nach  Fachkompetenz ausgewÃ¤hlt. Unter den vier zuletzt amtierenden Ministern  mÃ¼ssen zwei als Kommunikationsversager bezeichnet werden. Vor diesem  Hintergrund war es wenig verwunderlich, dass sich bisher noch jeder  Verteidigungsminister seit dem Fall der Mauer notorisch weigerte,  Chancen fÃ¼r eine breite Debatte zu schaffen und zu nutzen: Im Jahr 2000  wischte Rudolf Scharping den Bericht der WeizsÃ¤cker-Kommission beiseite;  Peter Struck erlieÃŸ 2003 die geheim erarbeiteten  Verteidigungspolitischen Richtlinien; Franz-Josef Jung tat dasselbe mit  dem WeiÃŸbuch 2006. Eine umfassende Bilanzierung des Kosovo-, Kongo- und  Afghanistan-Einsatzes, ja der AuslandseinsÃ¤tze insgesamt, verweigerte  bisher jede Bundesregierung. Ihre verdruckste und beschÃ¶nigende  Kommunikation vor allem zum eskalierenden Afghanistan-Einsatz trÃ¤gt  maÃŸgeblich zu seiner Akzeptanzkrise in unserem Land bei.</p>
<p>In  Deutschland, wo die Parlamentsbeteiligung bei AuslandseinsÃ¤tzen so  ausgeprÃ¤gt ist wie in kaum einem anderen Land, ist das alles auch ein  Versagen des Bundestags. Ich kann mich an etliche heiÃŸe  Bundestagsdebatten zu AuslandseinsÃ¤tzen erinnern. Insgesamt blieben wir  aber zu oft im Klein-Klein stecken, gefangen in einer Sprache, die schon  die Fraktionskollegen kaum noch erreichte, geschweige denn die breitere  Ã–ffentlichkeit. Diese Defizite sind Ausdruck auch eines Mangels an  StrategiefÃ¤higkeit und Ãœberzeugungskraft in der &quot;politischen Klasse&quot;.  Hinzu kommt eine sicherheitspolitische Ã–ffentlichkeits- und  Bildungsarbeit, in der Jugendoffiziere der Bundeswehr die Hauptlast der  Basisarbeit tragen, in der sich aber das AuswÃ¤rtige Amt trotz seiner  FederfÃ¼hrung bei AuslandseinsÃ¤tzen fein zurÃ¼ckhÃ¤lt.</p>
<p>Es ist nicht  so, dass es in den vergangenen 20 Jahren keine Debatten Ã¼ber unsere  Sicherheitspolitik gegeben hÃ¤tte. Aber sie blieben meist in  TeilÃ¶ffentlichkeiten stecken, die weitgehend beziehungslos nebeneinander  ihre Diskurse pflegen. Die Kirchen entwickelten in sorgfÃ¤ltigen  Diskussionsprozessen ihre Friedensdenkschriften (2000 und 2007) - sie  blieben praktisch ohne Echo. Rege ist die VeranstaltungstÃ¤tigkeit des  Bundeswehrverbandes, der Gesellschaft fÃ¼r Wehr- und Sicherheitspolitik  und des Reservistenverbandes. Die BÃ¼ndnisgrÃ¼nen stritten auf vielen  Parteitagen, darunter zwei Sonderparteitagen, mit vollem Risiko und  streckenweise stellvertretend fÃ¼r die Gesellschaft Ã¼ber AuslandseinsÃ¤tze  und lieÃŸen durch eine friedens- und sicherheitspolitische Kommission  eine selbstkritische Standortbestimmung erarbeiten. Das alles ist gut  und wichtig, doch bis auf wenige Ausnahmen bleiben die Beteiligten unter  sich. Hinzu kommt die Gleichzeitigkeit hÃ¶chst unterschiedlicher  Ansichten von MilitÃ¤r in unserer Gesellschaft - vom traditionellen  Kriegerbild bis zum &quot;bewaffneten Entwicklungshelfer&quot;-Image und der  komplexen RealitÃ¤t von Stabilisierung im UN-Auftrag dazwischen.</p>
<p>Ein  ZurÃ¼ck zur ÃœberhÃ¶hung des MilitÃ¤rischen wie in frÃ¼heren Zeiten wird und  soll es nicht geben. Um ein breites Interesse der MenschenÂ an  sicherheitspolitischen Themen zu entwickeln, brauchen wir in unserem  Land Leute mit Standpunkten, Argumenten und Meinungen. Eine Debatte lebt  von Streit, nicht von KonformitÃ¤tsdruck und KonsensgesÃ¼lze. Breite  gesellschaftliche Debatten lassen sich durch die Politik nicht &quot;machen&quot;,  allenfalls begÃ¼nstigen. HierfÃ¼r ist eine Querkommunikation zwischen den  sicherheits- und friedenspolitisch interessierten Kreisen, die  Ãœberwindung von ideologischen Wagenburgen unerlÃ¤sslich. Die KlÃ¤rung der  zivil-militÃ¤rischen Beziehungen ist dabei von zentraler Bedeutung. Als  notorischer Wanderer zwischen den Welten habe ich erfahren, welche  Potenziale an produktiver Zusammenarbeit und gegenseitiger ErgÃ¤nzung  zwischen StreitkrÃ¤ften und zivilen Akteuren ungenutzt vorhanden sind.</p>
<p>Jahr  fÃ¼r Jahr arbeiten im Auftrag unseres Landes Tausende Soldaten und  Zivilexperten sowie Hunderte Polizisten in den Krisenregionen dieser  Welt. Hinzu kommen zahllose Projekte engagierter BÃ¼rger. Sie alle  verdienen und brauchen Aufmerksamkeit, Anerkennung und UnterstÃ¼tzung -  unabhÃ¤ngig von der politischen Bewertung eines einzelnen Einsatzes, aber  auch ehrlich im Umgang mit dem existenziellen Einsatz von Soldaten.  Ihnen gegenÃ¼ber stehen alle staatlichen und gesellschaftlichen Ebenen in  der Verantwortung. Auch hier ist eine &quot;Kultur des Hinsehens&quot; gefordert,  ist bÃ¼rgerschaftliches Engagement gefragt.</p>
<p>Abertausende Frauen  und MÃ¤nner in Uniform und in Zivil verfÃ¼gen Ã¼ber reiche Erfahrungen und  oft auch Herzblut in friedens- und sicherheitspolitischer Praxis. Dieses  Potenzial muss ganz anders zur Geltung kommen - bei der  Politikberatung, in der Ã¶ffentlichen Diskussion und bei der  sicherheitspolitischen Bildungsarbeit an der Basis. Kurzsichtig ist,  dass etliche Ministerien ihren Praktikern MaulkÃ¶rbe verpassen. Dabei  kÃ¶nnen gerade einsatzerfahrene Soldaten, Polizisten und  Entwicklungsexperten die MÃ¶glichkeiten, Gefahren und Grenzen  multinationaler KrisenbewÃ¤ltigung und FriedensfÃ¶rderung - das  Faszinierende trotz aller Probleme so konkret - persÃ¶nlich und  glaubwÃ¼rdig vermitteln wie niemand sonst. Wo Sicherheitspolitik heute  NormalbÃ¼rger strukturell Ã¼berfordert, sind die persÃ¶nlichen ZugÃ¤nge umso  wichtiger. Diese gilt es, systematisch zu fÃ¶rdern. Ich habe mit solchen  Friedenspraktikern durchweg beste Erfahrungen gemacht. Sie sind oft  motivierende HoffnungstrÃ¤ger in einem Umfeld, in dem man verzweifeln  kÃ¶nnte.</p>
<p>Bundesregierung und Bundestag stehen in der Bringschuld,  sicherheitspolitisches Inte-resse und die Debatte Ã¼ber Themen, die fÃ¼r  unser Land von existenzieller Bedeutung sind, nach KrÃ¤ften zu fÃ¶rdern  und nicht zu behindern. Um zu einem sicherheitspolitischen Konsens zu  kommen, ist die SchlÃ¼sselfrage zu klÃ¤ren, wie Deutschland wirksam zu  internationaler Sicherheit und Friedenssicherung beitragen will, welchen  Stellenwert StreitkrÃ¤fte dabei haben sollen - und welche Kosten und  Opfer Politik und Gesellschaft zu tragen bereit sind. UnabhÃ¤ngige  Bilanzierungen deutscher Beteiligungen an internationaler  KrisenbewÃ¤ltigung und die Entwicklung einer deutschen  Sicherheitsstrategie in einem Ã¶ffentlichen Prozess sind Ã¼berfÃ¤llig. Ein  jÃ¤hrlicher, allgemein lesbarer Bericht der Bundesregierung zur deutschen  Sicherheitspolitik kÃ¶nnte sie in ganz anderer Weise transparent und  diskutierbar machen. In den zurÃ¼ckliegenden Jahren verlorenes Vertrauen  der BevÃ¶lkerung in die Politik lÃ¤sst sich nur mit Klarheit, Ehrlichkeit  und vollem Einsatz zurÃ¼ckgewinnen. Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe fÃ¼r  Bundeskanzlerin, AuÃŸen-, Verteidigungsminister und Parlamentarier. Sie  mÃ¼ssen sie anpacken. Jetzt.</p>
<p>Â </p></div>
<p class="xar-quote">
Hin weis:&#160;
                <em>    <p>Beitrag als <a href="http://nachtwei.de/downloads/article/201003_loyal_nachtwei_fuer-eine-kultur-des-hinsehens.pdf">PDF-Datei</a> zum Herunterladen (861 kB).</p></em></p>


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