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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: &quot;Wie geht es weiter mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan?&quot; - und Afghanistan selbst? ARD-Tagesthemen am 1.12.20 mit Stellungnahme auch von mir (plus ErgÃ¤nzungen zu Knackpunkten und einem Leuchtturm unterm Scheffel)</title>
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    <span class="xar-mod-title">Bericht von Winfried Nachtwei</span>

    <table class="xar-width-auto">
    <tr>
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<br />
</td>
   </tr>
   </table>




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        <h1>
            &quot;Wie geht es weiter mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan?&quot; - und Afghanistan selbst? ARD-Tagesthemen am 1.12.20 mit Stellungnahme auch von mir (plus ErgÃ¤nzungen zu Knackpunkten und einem Leuchtturm unterm Scheffel)         </h1>
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           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 3. Dezember 2020 17:50:27 +01:00 (67904 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Was ist, wenn der abgew&auml;hlte US-Pr&auml;sident sein Interesse an &quot;Nach mir die Sintflut&quot; bei Afghanistan auf den letzten Metern in die Tat umsetzt? Dazu anl&auml;sslich der NATO-Au&szlig;enminister-Konferenz die Tagesthemen, wo die NDR-Korrespondentin Ariane Reimers u.a. auch mich befragte. Ich mache aus diesem Anla&szlig; auf den Berufsbildungscanpus Takhta Pul bei Mazar aufmerksam: Die drei beruflichen Schulen wurden mit deutscher Unterst&uuml;tzung errichtet und ausgestattet. Es sind Musterbeispiele nachhaltiger Entwicklung, die bis heute st&ouml;rungsfrei arbeiten konnten. &nbsp; &nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>&bdquo;Wie geht es weiter mit dem Bundeswehreinsatz in Afghanistan?&ldquo;</strong></p>
<p align="center"><strong>ARD-Tagesthemen 01.12.2020 mit Stellungnahme von mir</strong></p>
<p align="center">(Ab Min. 19:54; ab 20:57 Ariane Reimers; ab 22.24 Nachtwei) <a href="https://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/tagesthemen/videosextern/tagesthemen-17012.html">https://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/tagesthemen/videosextern/tagesthemen-17012.html</a></p>
<p align="center">(Fotos <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ingo Zamperoni:</span></p>
<p>&bdquo;Nicht erst seit seinem Besuch in Afghanistan genau vor einem Jahr zum traditionellen Thanksgiving Fest pocht US-Pr&auml;sident Trump darauf, amerikanische Truppen nach Hause zu holen. Das war auch im Wahlkampf 2016 eines seiner Versprechen, das er nun auf den letzten Metern&nbsp; so wahr wie m&ouml;glich machen will. Doch Trumps pl&ouml;tzliche Ank&uuml;ndigung vor zwei Wochen, die US-Pr&auml;senz in Afghanistan bis Weihnachten deutlich reduzieren zu wollen, erwischte die NATO und Partner auf dem falschen Fu&szlig; und war somit eines der Themen bei den Beratungen der NATO-Au&szlig;enminister heute. Was auch die Bundeswehr brennend interessiert und man fragt, wie soll es ohne die USA f&uuml;r unsere Soldaten am Hindukusch weitergehen. Ariane Reimers berichtet.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Ariane Reimers (</span>NDR-Korrespondentin, ARD-Hauptstadtstudio):</p>
<p>US-Soldaten beim Abzug aus Afghanistan. Mitte November hatte US-Pr&auml;sident Trump den Teilr&uuml;ckzug angeordnet. F&uuml;r die NATO-Verb&uuml;ndeten und f&uuml;r die Bundeswehr ein Problem, denn ihre Sicherheit h&auml;ngt an F&auml;higkeiten der USA. Nach Joe Bidens Wahl gibt es allerdings wieder Hoffnung auf ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Au&szlig;enminister Heiko Maas:</span></p>
<p>Nach den Gespr&auml;chen, die wir gef&uuml;hrt haben und den Hinweisen, die wir haben, glaube ich, wird es m&ouml;glich sein, sich auch milit&auml;risch innerhalb der NATO so abzustimmen, dass es eben nicht zu einem &uuml;berst&uuml;rzten Verlassen von Afghanistan kommt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reimers:</span></p>
<p>Die Bundeswehr ist im Norden von Afghanistan im Einsatz. Ihre Aufgabe ist die Beratung und Schulung der afghanischen Armee. Im Moment steht alles auf dem Pr&uuml;fstand. Was nicht unbedingt gebraucht wird, geht schon jetzt zur&uuml;ck nach Deutschland.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Brigadegeneral Ansgar Meyer, Kontingentf&uuml;hrer in Mazar-i Sharif:</span></p>
<p>Weil wir nicht naiv sind und nat&uuml;rlich die politische Entwicklung sehen und auch die Entwicklung bei unsrem amerikanischen Partner. Parallel haben wir eine Organisation aufgebaut, die es uns erm&ouml;glichen w&uuml;rde, nach einer politischen Entscheidung, das Kontingent auch so schnell wie m&ouml;glich nach Deutschland zur&uuml;ckzubringen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reimers:</span></p>
<p>Seit 19 Jahren ist die Bundeswehr in Afghanistan. Am Anfang standen Terrorbek&auml;mpfung und Stabilisierung, dann der Wiederaufbau. Die Bundeswehr habe viel Gutes erreicht. Aber vielleicht seien manche Politiker der Illusion erlegen, man k&ouml;nne in Afghanistan eine westliche Demokratie errichten, so der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Oberstleutnant Andre W&uuml;stner:</span></p>
<p>&bdquo;Ziele wurden dann ver&auml;ndert, aber es wurden dabei auch Fehler begangen, in der Ausrichtung des Mandats, in der Ausrichtung des Einsatzes. Dass man diese aufarbeitet, bei allen Erfolgen, die wir erreicht haben, das ist der Kernwunsch unserer Soldatinnen und Soldaten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reimers: </span></p>
<p>So sieht es auch Winfried Nachtwei, langj&auml;hriger Verteidigungspolitiker der Gr&uuml;nen:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Winfried Nachtwei: </span></p>
<p>Jetzt ist es <strong>dringend</strong> erforderlich, dass wir als Politik selbst auch unseren Einsatz in Afghanistan sehr <strong>selbstkritisch reflektieren</strong> und endlich daraus <strong>lernen</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reimers: </span></p>
<p>In Afghanistan steht vieles auf dem Spiel, im Bildungswesen, im Gesundheitssystem, bei den Frauenrechten. Ein &uuml;berst&uuml;rzter R&uuml;ckzug w&uuml;rde nur den Taliban nutzen, so die Experten. Und auch f&uuml;r die Bundeswehr w&auml;re ein schneller Abzug schmerzhaft, besonders f&uuml;r die Verwundeten und Hinterbliebenen der &uuml;ber 50 gefallenen Soldaten.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Nachtwei: </span></p>
<p>Die darf man in dieser Situation nicht allein lassen. Denn es gibt jetzt, es g&auml;be jetzt einen nacht&auml;glichen krassen Sinnverlust des ganzen Einsatzes. Und dazu muss gesprochen werden und nicht, wie &uuml;blich, die Klappe gehalten werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Reimers:</span></p>
<p>Der Abzug der Bundeswehr wird kommen. Wie der Einsatz im Ged&auml;chtnis bleibt, wird auch an den Umst&auml;nden seines Endes gemessen werden.&ldquo;</p>
<p><strong>Kernaussagen, die ich im Hinterkopf hatte</strong> und zum Teil beim mehr als zehnmin&uuml;tigen Vorabinterview angesprochen habe.</p>
<p><strong>Schneller Komplettabzug?</strong></p>
<p>- Die Bundeswehr muss sich auch auf ein solches Worst-Case-Szenario einstellen.</p>
<p>- Aber es w&auml;re ein Schlimmstfall f&uuml;r den noch schwachen Verhandlungsprozess: St&auml;rkung der Taliban, Schw&auml;chung der afghanischen Regierung und Zivilgesellschaft. Er k&ouml;nnte der T&uuml;r&ouml;ffner Richtung offener B&uuml;rgerkrieg werden.</p>
<p>- Es w&auml;re Beihilfe zu Trump`s Politik von &bdquo;Nach mir die Sintflut&ldquo; und eine versch&auml;rfte Neuauflage der Abzugsillusion von 2014, wo der politisch terminfixierte Abzug von ISAF keine R&uuml;cksicht auf die realen F&auml;higkeiten der afghanischen Sicherheitskr&auml;fte nahm und mit&nbsp; einem Anstieg der Zivilopfer seit 2014 um 20% seitdem einherging.</p>
<p><strong>&bdquo;Kleine Bilanz&ldquo;?</strong></p>
<p>&nbsp;Eine Bilanz f&auml;llt je nach Perspektive und Ma&szlig;stab sehr unterschiedlich aus:</p>
<p>- Aus der Ferne und gemessen an den hohen Zielen des Einsatzes (&Uuml;berwindung von Terrorismus, sicheres Umfeld, verl&auml;ssliche Staatlichkeit, Reduzierung von Armut) wurden diese nicht erreicht.</p>
<p>- Aus der Sicht vieler Afghanen mit der Erfahrung ihrer Familien mit &uuml;ber 40 Jahren Gewalt, Krieg, Terror gibt es trotz aller Kritik an eigenen Regierenden und extremer Korruption wichtige Fortschritte seit 2002: in &ouml;ffentlichen Dienstleistungen wie Gesundheit, Grundbildung, Strom- und Trinkwasserversorgung, Menschen- und Frauenrechten. Medienvielfalt. Die langj&auml;hrige Vorsitzende der Unabh&auml;ngigen Menschenrechtskommission Afghanistans, Sima Samar, betonte die Fortschritte bei Menschen- und Frauenrechten, Kampf gegen die Folter, Medien bei der k&uuml;rzlichen, virtuellen 34. Afghanistan-Tagung von Villigst.</p>
<p>- Eine Meta-Review von 148 internationalen Evaluationen zu internationaler Entwicklungs-zusammenarbeit in Afghanistan 2008-2018 kam zu dem Ergebnis: Beachtliche Erfolge habe es beim Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung, Grundbildung, Elektrizit&auml;t und sauberem Trinkwasser, Wiederaufbau von Stra&szlig;en und Br&uuml;cken, rudiment&auml;ren staatlichen Dienstleistungen gegeben. Kleine Infrastruktur und Ausbildung h&auml;tten die Lebensgrundlagen in l&auml;ndlichen Gemeinden verbessert. &bdquo;Am besten funktioniert haben bescheidene, lokal eingebettete Projekte mit unmittelbarem, greifbaren Nutzen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung.&ldquo;</p>
<p>Die &bdquo;meisten der ehrgeizigeren Ziele wurden verfehlt. Die internationale Gemeinschaft hat wiederholt &uuml;bersch&auml;tzt, was sie selbst und ihre afghanischen Partner leisten k&ouml;nnen, um einen raschen sozialen Wandel herbeizuf&uuml;hren. Komplexe Projekte, die auf wirtschaftliche Entwicklung, Verhaltens&auml;nderungen, den Aufbau institutioneller Kapazit&auml;ten in der afghanischen Verwaltung, Rechtsstaatlichkeit oder Gender abzielten, waren seltenerfolgreich.&ldquo; (Thomas Feidieker, PeaceLab-Blog <a href="https://peacelab.blog/2020/06/afghanistan-der-ansatz-viel-hilft-viel-ist-gescheitert">https://peacelab.blog/2020/06/afghanistan-der-ansatz-viel-hilft-viel-ist-gescheitert</a> )</p>
<p>- &Uuml;berf&auml;llig ist eine systematische, ressort&uuml;bergreifende, selbstkritische und unabh&auml;ngige, Bilanzierung und Wirkungsanalyse (Evaluation) des deutschen Afghanistaneinsatzes und &ndash;engagements. Sie wurde in Deutschland seitens der Bundesregierung &uuml;ber Jahre verweigert. (Die Fortschrittsberichte Afghanistan der Bundesregierung, die 2010 bis 2014 erschienen, waren Schritte in die Richtung, aber noch keine wirkliche Evaluation, wie sie andere L&auml;nder wie Norwegen, Niederlande, USA mit den SIGAR-Reports zustande brachten.)</p>
<p>Diese Verweigerung von Wirkungsanalyse ist nach meiner Erfahrung Ausdruck einer mangelhaften Wirkungsorientierung auf politisch-strategischer Ebene. Wo B&uuml;ndnisloyalit&auml;t gegen&uuml;ber den USA f&uuml;r die politischen Spitzen ausschlaggebend war und Afghanistan selbst nur nachrangig interessierte, musste es prim&auml;r um verl&auml;ssliche Beitr&auml;ge gehen. ( <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1479">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=36&amp;aid=1479</a> &nbsp;) Eine ehrliche und selbstkritische Wirkungsbeobachtung konnte da schnell zu einem St&ouml;rfaktor werden und zudem die Zustimmung des Bundestages gef&auml;hrden.</p>
<p>- Hochachtung und Anerkennung verdienst hingegen der &ndash; zum Teil opferreiche - Einsatz und die Leistung der Frauen und M&auml;nner, die im Rahmen des deutschen Afghanistanengagements von Bundesregierung, Bundestag und (nicht-)staatlichen Organisationen als Diplomaten, Soldaten, Zivilexperten und Polizeiberater nach Afghanistan entsandt wurden. Vielen Hunderten bin ich vor Ort oder nach ihr R&uuml;ckkehr begegnet.</p>
<p>&nbsp;<strong><span style="text-decoration: underline;">Konkretes Positivbeispiele f&uuml;r lokal eingebettete, erfolgreiche Projekte</span></strong></p>
<p>Das <strong>Programm Technische und berufliche Bildung (TVET</strong>) in Kabul und Nordafghanistan, seit 2011 gef&ouml;rdert von der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau/KfW in Kooperation mit PEM Consult:</p>
<p>- Technical Vocational Education Academy/TVEA in Kabul seit 2014, f&uuml;r 720 Sch&uuml;ler, zzt. 380</p>
<p>- Agricultural Veterinary Institute/AVI in Kunduz f&uuml;r 800 Sch&uuml;ler, zzt. 680</p>
<p>- Technical / Mechanical &amp; Accounting / Commerce / TMAC in f&uuml;r 720 Sch&uuml;ler, zzt. 680Taloqan</p>
<p>Bisher gr&ouml;&szlig;tes Projekt der <strong>TVET</strong> <strong>Campus Takhta Pul</strong> bei Mazar</p>
<p>- Agricultural Veterinary Institute / AVI f&uuml;r Landbau und Tierhaltung f&uuml;r 720 Sch&uuml;ler, aktuell 780 in zwei Schichten</p>
<p>- Technical Vocational Education Academy f&uuml;r 720 Sch&uuml;ler, mit bis zu f&uuml;nfj&auml;hriger Ausbildung, aus der auch Beufsschullejhrer hervorgehen sollen, zzt. 480</p>
<p>- Balkh Engineering Institute f&uuml;r 720 Sch&uuml;ler, zzt. 570</p>
<p>Von den insgesamt 3.300 Studierenden sind 540 Frauen. F&uuml;r 1.200 stehen Unterk&uuml;nfte zur Verf&uuml;gung.</p>
<p>Projektiert ist der <strong>Bau von weiteren drei berufsbildenden Schulen</strong> in Samangan f&uuml;r 1080 Sch&uuml;ler, in Fayzabad/Badakhshan f&uuml;r 720 Sch&uuml;ler und im oberen Panshjirral f&uuml;r 720 Sch&uuml;ler.</p>
<p>Den TVET Campus Takhta Pul besuchte ich 2015. Seitdem verfolge ich aus der Ferne seine Entwicklung. (http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1345 )</p>
<p>Bei meinem letzten Besuch in Mazar im Oktober 2019 stellte sich beim Sicherheitsbriefing heraus, dass der Raum westlich Mazar, also auch die Gegend von Takhta Pul, von Taliban kontrolliert wurde. Takhta Pul Kundige berichteten, dass Taliban in die D&ouml;rfer eingesickert seien und viele Sch&uuml;ler aus D&ouml;rfern mit Taliban k&auml;men. Der Campus habe aber eine hohe Akzeptanz und arbeite weiterhin ungest&ouml;rt. Die Taliban wollen wohl nicht die Sympathien der Bev&ouml;lkerung verscherzen und als Zerst&ouml;rer auftreten. Nach aktueller Information arbeiten die drei Schulen des Campus auch im Fr&uuml;hwinter 2020 weiterhin v&ouml;llig ungest&ouml;rt. Das Hauptrisiko seien Kriminelle.</p>
<p>Der TVET Campus Takhta Pul scheint mir ein bestes Beispiel f&uuml;r ein</p>
<p>- von den Bed&uuml;rfnissen vor Ort ausgehendes, lokal eingebettetes Projekt mit greifbarem Nutzen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung zu sein,</p>
<p>- mit realistisch umsetzbaren Zielen, erheblicher Reichweite und Wirksamkeit.</p>
<p>Indem hier handfeste berufliche Perspektiven f&uuml;r tausende j&uuml;ngerer Leute geschaffen werden, ist Takhta Pul viel mehr als ein Tropfen auf dem hei&szlig;en Stein. Hier wird offenkundig erfolgreich Hilfe zur Selbsthilfe erfolgreich in die Tat umgesetzt und nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit geleistet.</p>
<p>Von erheblicher Bedeutung ist bei alledem die Kontinuit&auml;t auf Seiten des deutschen Projektteams, wo wichtige Mitarbeiter seit 2011 dabei sind. In der Zeit konnte gegenseitiges Vertrauen wachsen.</p>
<p>03.12.2020, Winfried Nachtwei</p></div>


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