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Genauer Hinsehen: Sicherheitslage Afghanistan (Lageberichte + Einzelmeldungen) bis 2016
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Bericht von Winfried Nachtwei
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Von Mal zu Mal neuer Höchststand an Zivilopfern in Afghanistan, davon fast ein Drittel Kinder (UNAMA 1. Hj. 2016). Weiter wuchernde Fluchtursachen

Veröffentlicht von: Nachtwei am 30. Juli 2016 16:51:09 +02:00 (6334 Aufrufe)

Zwei Tage nach dem IS-Massaker-Anschlag von Kabul veröffentlichte UNAMA den jüngsten Halbjahresbericht zu Zivilopfern. In den Medien kam das kaum vor. Dabei haben die Höchstzahlen an Zivilopfern heute erheblich mit der Halbherzigkeit + Unehrlichkeit der internationalen und auch deutschen AFG-Politik vor 2014 zu tun.    

Von Mal zu Mal neuer Höchststand an Zivilopfern in Afghanistan, davon fast ein Drittel Kinder

(UNAMA-Bericht 1. Halbjahr 2016)

Winfried Nachtwei (30. Juli 2016)

Am 25. Juli 2016 veröffentlichte UNAMA ihren ersten Halbjahresbericht  „Schutz von Zivilpersonen im bewaffneten Konflikt“ für 2016. Zwei Tage zuvor hatten Selbstmordattentäter des IS in Kabul eine friedliche Massendemonstration überwiegend von Hazara angegriffen und 84 Menschen ermordet und 300 verletzt. Es war der erste Anschlag dieser Art in Kabul.

Seit 2009 dokumentiert UNAMA systematisch die Zivilopfer im bewaffneten Konflikt in Afghanistan. Der Halbjahresbericht 2016/I unter

https://unama.unmissions.org/sites/default/files/protection_of_civilians_in_armed_conflict_midyear_report_2016_final.pdf . (Kommentierte Zusammenfassungen der UNAMA-Berichte von 2015, 2014, 2013 unter www.nachtwei.de )

Da ISAF und die US-Administration in 2013 ihre laufende, detaillierte Berichterstattung zur Sicherheitslage einstellten und die regelmäßigen Berichte des Afghanistan NGO Safety Office (ANSO, jetzt unter INSO) nicht mehr zugänglich sind, ist der UNAMA-Bericht die einzige öffentlich zugängliche, langjährige  Quelle zur Sicherheitsentwicklung in Afghanistan.

Seit Ende 2014 veröffentlicht die afghanische Nachrichtenagentur TOLOnews monatlich einen Security Report. http://www.tolonews.com/en/afghanistan/26157-security-incidents-drop-by-14-percent-in-june-tolonews-survey

Übersicht

  1. Zusammenfassung
  2. 2. Einzelne Aspekte: Bodenkämpfe, Taktik der Aufständischen, Entführungen, Daesh/IS, Regionale Verteilung der Zivilopfer, Opfergruppen und Angriffsziele,
  3. Weitere Angaben zur Sicherheitsentwicklung

1. Zusammenfassung

Das Titelbild des UNAMA-Report zeigt zwei kleine Mädchen mit dem Bild ihres verstorbenen Vaters, der beim Suizid-Anschlag auf einen Shuttle-Bus der Moby Media Group (TOLOnews) am 20. Januar 2016 um`s Leben gekommen war.

Im ersten Halbjahr 2016 erreichte die Gesamtzahl der Zivilopfer im Kontext des bewaffneten Konflikts mit 5.166, davon 1.601 Toten (-1%) und 3.565 Verletzten (+6%), einen neuen Höchstwert – ggb. dem 1. Halbjahr 2015 eine Zunahme um 4%.

Während die Zahl der Opfer unter Frauen um 11% auf 507 zurückging, stieg die Zahl der getöteten (388) und verwundeten (1.121) Kinder um 18% auf 1.509. Damit waren fast ein Drittel aller Zivilopfer Kinder!

Seit Beginn der systematischen Zahlung der Zivilopfer durch UNAMA am 1. Januar 2009 kamen 22.941 Zivilpersonen im Kontext des bewaffneten Konflikts um`s Leben, 40.993 wurden verletzt.

Verantwortliche: 3.475 (1.228 Tote, 2.116 Verletzte), also 60% der Zivilopfer gehen auf das Konto der Aufständischen (-11%), 1.180 (383/797), also 23% auf das von Pro-Regierungskräften, davon 1% auf das internationaler Streitkräfte. Der enorme Anstieg der Zivilopfer durch Afghanische Sicherheitskräfte (ANDSF) um 47% lag primär am vermehrten Einsatz von Mörsern, Raketen und Granaten bei Gefechten. Die Zivilopfer durch afghanische Luftstreitkräfte stiegen ggb. dem Vorjahrszeitraum um 110% auf 161.

Haupttreiber des Anstiegs an Zivilopfern sind nicht mehr die Aufständischen, sondern die bei Bodeneinsätzen der ANDSF verursachten Zivilopfer („Kollateralschäden“)

13% der Zivilopfer ließen sich nicht zuordnen.

Kontexte und Taktiken: 38% der Zivilopfer entstanden bei Bodenkämpfen (+23%), 20% durch komplexe und Suizid-Attacken (62% davon in Kabul!), 17% durch IED. Allein der komplexe Angriff am 19. April auf das VIP Protection Directorate of the Office oft he President forderte 393 Zivilopfer, davon 56 Tote.

Weitere Trends

Massiv anwachsende Bedrohung von Meinungs- und Pressefreiheit, Menschenrechtsverteidigern sowie humanitären Minenräumern.

Kommentar

19 Monate nach Abzug der ISAF-Kampftruppen gibt es in Afghanistan kein sicheres Umfeld für die Bevölkerung, geschweige, die Regierung, ihre Bediensteten und internationale Helfer. Das zu fördern, war der Kernauftrag von ISAF. Die Opferzahlen unter Zivilpersonen und afghanischen Sicherheitskräften sind so hoch wie nie seit 2001. Weiter wuchernde Fluchtursachen.

Mitverantwortlich dafür ist auch eine Staaten“gemeinschaft“ – und darin eine deutsche Politik -, die 2014 einen Rückzug mit allerhöchster und erfolgreicher Rücksicht auf die eigenen Kräfte, aber ohne jede Rücksicht auf die tatsächliche Lage, auf die Afghanen, ihre Bevölkerung und Sicherheitskräfte durchführte.

Diese indirekten „Begleitopfer“ („Kollateralschäden“) des internationalen Rückzuges können bald die direkten Begleitopfer des internationalen Einsatzes 2002 bis 2014 übertreffen – wenn sie es nicht schon jetzt tun.

Auffällig ist, dass dies heute hierzulande null Aufmerksamkeit findet und kaum ein Gewissen zu rühren scheinen. Eigene Mitverantwortung wird lieber verdrängt.

2. Einzelne Aspekte

2.1 Bodenkämpfe

Die Zivilopfer bei Bodenkämpfen nahmen 2016 um 23% zu, der Getöteten um 42% auf 549!

UNAMA konstatiert mit größter Besorgnis diesen signifikanten Anstieg. Er sei eine Konsequenz der Verantwortungsübergabe für COIN-Operationen an die afghanischen Sicherheitskräfte und der Zunahme von Offensiven regierungsfeindlicher Kräfte in bestimmten Gebieten.

In der Region Süd verdoppelten sich die Zivilopfer durch Bodenkämpfe. Eine auffällige Zunahme gab es auch im Nordosten, in Baghlan sogar Vervierfachung der Zivilopfer.

41% der Zivilopfer bei Bodenkämpfen werden den Pro-Regierungskräften zugerechnet (+39% ggb. dem Vorjahreszeitraum), 27% den regierungsfeindlichen Kräften.

Die ständige Zunahme der von Pro-Regierungskräften bei Bodenkämpfen verursachten Zivilopfer ist dem Einsatz von indirekten und Explosivwaffen in besiedelten Gebieten geschuldet.

2.2 Taktiken der Aufständischen

32% der von ihnen verantworteten Zivilopfer wurden durch Suizid- und komplexe Attacken verursacht (+6%), 29% durch IED (-21%) und 17% bei Bodenkämpfen.

Gezielte und willkürliche Tötungen forderten 583 Zivilopfer und gingen um 25% zurück.

Angriffe auf Richter, Staatsanwälte und Justizpersonal gab es 23 mit 104 Zivilopfern (36 Getötete, 68 Verletzte) – ein Rückgang um 42%.

77 Angriffe auf andere Zivilbehörden verursachten 128 Zivilopfer (19/109).

Angriffe auf religiöse Führer und Orte gingen von 14 im Vorjahr auf fünf zurück, forderten aber fast dreimal so viel Zivilopfer.

Andere zivile Ziele (darunter auch indische Konsulate in Jalalabad und Mazar-e Sharif) wurden 474 Mal angegriffen, was zu 621 Zivilopfer (271/350) führte – ein Anstieg um 4%.

2.3 Entführungen

Entführungen im Zusammenhang des bewaffneten Konflikts nahmen um 37% auf 196 zu, mit 62 Todesopfern und 14 Verletzten. (Höchste Zahl an Entführungen und Entführungsopfern seit Beginn der UNAMA-Zählung)

2.4 Daesh/IS

Gruppen, die sich Daesh/IS zuordnen, sind vor allem in der Provinz Nangarhar aktiv, angeblich auch in Kunar, Logar und Wardak.

UNAMA schreibt Daesh 122 Zivilopfer zu (25/97) ggb. 13 (9/4) im Vorjahrszeitraum.

In Nangarhar betreibt eine Daesh-Gruppe ein Radio.

2.5 Regionale Verteilung der Zivilopfer:

- Nordosten (früher besonderer deutscher Verantwortungsbereich) von 35 Zivilopfern 1. Hj. 2009 über 548 1. Hj. 2015 auf 536 in 2016

- Norden: 61, 370; 503

- Osten: 329, 952; 738

- Central: 314,  690; 1.113

- Zentrales Hochland: 17, 42, 8

- Südosten: 445, 766, 439

- Süden: 1.122, 1.317, 1.444

- Westen: 158, 297, 385.

2.6 Opfergruppen + Angriffsziele

Frauen und der bewaffnete Konflikt

Nach sieben Jahren ständig zunehmender weiblicher Opfer ging ihre Zahl erstmalig 2016 um 11% zurück. Besonders zurück ging die Zahl der Opfer durch IED (-57%) und komplexe und Suizidattacken (-55%), während die Opfer durch Bodenkämpfe um 16% zunahmen. 62% der weiblichen Zivilopfer gingen auf Bodenkämpfe zurück. 39% der weiblichen Opfer werden den regierungsfeindlichen Kräften, 42% den Pro-Regierungskräften zugeordnet.

Gezielt griffen regierungsfeindliche Kräfte prominente Frauen im öffentlichen Leben an, darunter mehrere Polizistinnen in Kandahar und Herat. Zusammen mit der allgemeinen Unsicherheit beschränkten solche Angriffe das Engagement von Frauen in zivilgesellschaftlichen Organisationen und öffentlichen Funktionen.

Deutlich zu nahmen Verurteilungen von Frauen durch die Paralleljustiz der Taliban: Wegen „moralische Verbrechen“ wurden zwei Frauen hingerichtet und vier ausgepeitscht. (Im Vorjahrszeitraum je eine Hinrichtung und eine physische Bestrafung).

In Einflussgebieten der Aufständischen wurde die Bewegungsfreiheit von Frauen und Mädchen eingeschränkt, ebenfalls ihr Zugang zu medizinischen Einrichtungen und Schulen oberhalb der Primarstufe.

Kinder und der bewaffnete Konflikt

Die Zahl der Kinder, die Opfer des bewaffneten Konflikts wurden, nahm 2016 im achten Jahr in Folge zu. 29% aller Zivilopfer waren Kinder. Zu mehr als der Hälfte der Opfer kam es bei Bodenkämpfen (806, +25%), 18% durch Explosive Remnants of War (264, +53%), 14% durch IED (209, -19%). Demgegenüber verdoppelte sich die Zahl der getöteten und verletzten Kinder durch Luftoperationen auf 62. Um 55% auf 76 stieg die Zahl der Kinderopfer bei gezielten Tötungen

Insgesamt wurden 34 Fälle der Rekrutierung von Kindern durch Konfliktparteien bekannt, 26 durch Taliban, vier durch andere regierungsfeindliche Kräfte und vier durch Afghan Local Police (ALP).

Regierungsfeindliche Kräfte trainierten drei Jungen (darunter ein Neun- und ein Elfjähriger) als Suizid-Attentäter.

Binnenflüchtlinge (Internally Displacesd Persons): Ihre Zahl wuchs im 1. Hj. 2016 um 157.987 (+10%) auf insgesamt 1,2 Mio.

Trends von 2015 setzten sich 2016 fort mit Kämpfen zwischen Taliban, Daesh/IS und anderen bewaffneten Gruppen und den ANDSF sowie zwischen Taliban und ANDSF in Helmand, Faryab, Kunduz, Takhar und Wardak.

Kämpfe intensivierten sich in den Distrikten Daud-e Ghori und Daud-e Shabaudin in der Provinz Baghlan sowie Dehrawud in Uruzgan. Die Versorgungswege zu den umkämpften Distrikten seien abgeschnitten.

Zwischenfälle bez. Schulen und Bildung

46 Zwischenfälle betrafen Bildungseinrichtungen und ihr Personal, ein Rückgang um 35%. Zu 14 Opfern kam es durch targeted killings, eines durch schwere Schläge. Bekannt wurden vier Entführungsfälle, fünf absichtliche Beschädigungen von Bildungseinrichtungen und zwei IED-Attacken. Der größere Teil der Zwischenfälle bestanden aus Drohungen und Einschüchterungen. Ein Beispiel: Am 7. Januar betraten 15 maskierte Männer mit Gewehren und Raketen eine Mädchen High School in der Provinz Jowzjan und forderten, dass Schülerinnen über 12 Jahre eine Burka tragen müssten.

Zwischenfälle bez. Gesundheitseinrichtungen und –personal

Sie stiegen um 45% auf 64, davon 45 durch regierungsfeindliche Kräfte verantwortet. Fünf Menschen wurden dabei getötet, sechs verletzt.

Stark zugenommen haben Durchsuchungsaktionen der ANDSF in Gesundheitseinrichtungen.

Bedrohung der Anti-Poliokampagne

Afghanistan und Pakistan sind die einzigen Länder weltweit, die noch nicht poliofrei sind.

15 Zwischenfälle betrafen Personal der Kampagne. Gegen die Impfkampagne selbst war aber keine Aktion gerichtet. In sechs Fällen gab es Tote und Verletzte, in neun Fällen Entführungen.

Nach Schätzungen von UNICEF und WHO versäumten wegen der allgemeinen Unsicherheit 358.000 Kinder bei der Kampagne im Mai ihre Impfung (im Vorjahr 184.000), davon die meisten im Nordosten und Osten.

Attacken gegen humanitäre Minenräumer

Bei 16 Zwischenfällen kamen neun Menschen um`s Leben, zehn wurden verletzt – ein Anstieg gegenüber 2015 um 89%. 52 Personen wurden entführt.

Bedeutung des Konflikts für die Meinungsfreiheit

“Taliban in particular continued their campaign of threats and intimidation against specific

media outlets, as documented in the UNAMA/OHCHR 2015 Annual Report on Protection

of Civilians in Armed Conflict, labelling such outlets “military targets”. Taliban carried out

their 2015 threat against Tolo TV on 20 January 2016, when Taliban conducted a suicide

vehicle borne-IED attack against a shuttle bus of the Moby Group (the parent company of Tolo TV) killing eight civilians (including three women) and injuring 30 others (including

two women and three boys). Seven of the dead were Tolo TV staff members working with one of their subsidiary production companies. Taliban claimed responsibility for the attack on their website stating that it was in retaliation for Tolo TV’s “severe hostility” against Islam, serving as “an apparatus and propaganda mechanism of the US”, “disrespecting Kunduz citizens and false accusations of executions, plunder, kidnappings, and other abuses”. (S. 30)

Insgesamt veröffentlichten die Taliban im ersten Halbjahr 2016 zehn Droh-Statements gegen unabhängige Medien.

Menschenrechtsverteidiger von nationalen zivilgesellschaftlichen Institutionen berichteten, dass die Kombination von gezielten Angriffen auf Journalisten und allgemeiner Unsicherheit ihre Fähigkeit beeinträchtige, sich für die Menschenrechte einzusetzen.

3. Weitere Angaben zur Sicherheitsentwicklung

TOLOnews Security Survey June 2016 (8. Juli): Im Juni 2016 habe es insgesamt 875 Sicherheitsvorfälle gegeben (-14% ggb. dem Vormonat). Attacken von Aufständischen seien um 17% ggb. Mai zurückgegangen, Luftschläge und Entführungen hätten jeweils um 16% zugenommen.

Im Juni seien 1.458 Aufständische, 355 Sicherheitspersonal, 105 Zivilisten und 14 ausländische Soldaten getötet worden – ein Rückgang der Opferzahlen um 9%. (Anm.: Insbesondere die Zahl der getöteten Aufständischen scheint mir sehr „politisch“ und wenig seriös zu sein. Ein Ergebnis der von mir geleiteten Kommission G36 in Gefechtssituationen war, wie enorm schwierig und oft unmöglich es war, die Zahl der getöteten bzw. verwundeten Gegner zu ermitteln.)

 http://www.tolonews.com/en/afghanistan/26157-security-incidents-drop-by-14-percent-in-june-tolonews-survey

Resolute Support Mission der NATO: Im Juni 2016 12.930 Soldaten aus 39 Ländern, davon 7.000 USA, 980 Deutschland, 861 Georgien, 827 Italien, 588 Rumänien, 523 Türkei, 450 Großbritannien.

Außerdem Kräfte der US Operation Freedom`s Sentinel für Counterterrorism-Operationen gegen Al Qaida und Verbündete sowie Islamic State- Khorasan (IS-K). (Quartalsbericht des Lead Inspector General for Overseas Contingency Operations an den US Congress vom 31. März 2016  http://www.dodig.mil/IGInformation/archives/LIG_OCO_OFS_MARCH2016_Gold_508.pdf )

Institute for the Study of War: AFGHANISTAN PARTIAL THREAT ASSESSMENT, 30. Juni 2016

 http://www.understandingwar.org/backgrounder/afghanistan-partial-threat-assessment-june-30-2016

Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SGIAR), Quarterly Report to the US Congress, 30. Juli 2016

https://www.sigar.mil/pdf/quarterlyreports/2016-07-30qr.pdf


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

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Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

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