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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: ZDF-37-Grad-Doku &quot;Mein Wille geschehe - Wie weit geht die moderne Medizin?&quot; Wie ein langjÃ¤hriger Freund und seine Lieben mit seiner ALS-LÃ¤hmung ungehen und leben</title>
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    <span class="xar-mod-title">Internationale Politik und Regionen + Afrika + Menschenrechte</span>

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        <h1>
            ZDF-37-Grad-Doku &quot;Mein Wille geschehe - Wie weit geht die moderne Medizin?&quot; Wie ein langjÃ¤hriger Freund und seine Lieben mit seiner ALS-LÃ¤hmung ungehen und leben         </h1>
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       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 16. August 2020 12:44:59 +02:00 (59767 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Benedict kennen wir seit den 1970er Jahren aus dem M&uuml;nsterland. In Berlin treffen wir uns seit vielen Jahren regelm&auml;&szlig;ig mit ihm. Maximilian Damm besuchte den ALS-gel&auml;hmten Ex-Journalisten und sprach mit seiner Frau und seinem Jungen. Im Angesicht schwerster Krankheit traf er auf verl&auml;ssliche Liebe zum Leben und menschliche St&auml;rke.&nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>&bdquo;Mein Wille geschehe -Wie weit geht die moderne Medizin?&ldquo;</strong></p>
<p align="center">Wie ein Freund und seine Lieben mit seiner ALS-L&auml;hmung umgehen</p>
<p align="center"><strong>Dokumentation von Maximilian Damm, ZDF, 37 Grad, gesendet am 11.08.2020</strong></p>
<p align="center"><a href="https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-mein-wille-geschehe-100.html">https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-mein-wille-geschehe-100.html</a></p>
<p align="center">Fotos auf <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a></p>
<p><em>Die 37-Grad-Dokumentation schildert das Leben von zwei schwerstkranken Menschen, die ohne permanente Intensivpflege nicht &uuml;berleben w&uuml;rden. Der eine ist Benedict Maria M&uuml;lder, aufgewachsen in Emsdetten/M&uuml;nsterland, Journalist, Gr&uuml;ndungsmitglied der taz, dann vor allem f&uuml;r Radio Berlin-Brandenburg und den Tagesspiegel arbeitend.</em></p>
<p><em>Benedict lernten wir, Halu, Stefan und ich, in den bewegten 1970ern im M&uuml;nsterland kennen. In Berlin treffen wir uns seit mehr als zehn Jahren alle paar Monate mit ihm. So erlebten wir mit, wie ALS sich in ihm ausbreitete, ihn immer mehr l&auml;hmte, seine Kommunikationsf&auml;higkeit reduzierte und inzwischen v&ouml;llig ausschaltete - ihm, seiner Frau und seinem Jungen aber nicht die Liebe zum gemeinsamen Leben nahm.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">37 Grad:</span> &bdquo;Durch die M&ouml;glichkeiten der modernen Medizin steigt die Zahl derer, die ohne permanente Intensivpflege nicht &uuml;berleben w&uuml;rden. Also lieber Apparatemedizin und oft qualvolles Leiden? Was will der Patient, der sich vielleicht gar nicht mehr &auml;u&szlig;ern kann?</p>
<p><strong>Alternative zur Beatmung: Der Tod</strong></p>
<p>Der 65-j&auml;hrige &quot;taz&quot;-Mitbegr&uuml;nder und Journalist Benedict M&uuml;lder bekam im Jahr 2009 die Diagnose Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, eine Krankheit, die zu totaler Bewegungslosigkeit f&uuml;hrt. Er hat sich damals daf&uuml;r entschieden, mit der Krankheit weiterzuleben. Mit Beatmung und zu Hause bei seiner Familie. Seine Frau Dagmar hat die Entscheidung mitgetragen &ndash; aus Liebe zu ihm: &quot;Es war uns klar, dass wir uns immer f&uuml;r das Leben entscheiden.&quot; Die Alternative zur Beatmung w&auml;re der Tod gewesen. Seit Jahren liegt Benedict M&uuml;lder nun bewegungslos in einem Pflegebett im Wohnzimmer seiner Familie.<br /> Der Alltag findet um ihn herum statt: das Abendessen mit Sohn Jim genauso wie der regelm&auml;&szlig;ige Besuch von seinen Freunden. Durch das Krankenbett im Wohnzimmer hat Benedict M&uuml;lder Anteil am Leben. Aber welchen eigentlich? Er ist v&ouml;llig passiv und reagiert nicht auf Ansprache. 2016, als er noch kommunizieren konnte, hat er klar gesagt: Dieses Leben ist f&uuml;r ihn lebenswert. Ob er das heute immer noch so empfindet? Das wissen weder seine Frau noch seine Freunde.</p>
<p><strong>Entscheidung &uuml;ber Leben und Tod</strong></p>
<p>Johannes Kalbhenn muss t&auml;glich Entscheidungen &uuml;ber das Leben anderer treffen. Der 41-J&auml;hrige ist Oberarzt einer Intensivstation am Universit&auml;tsklinikum Freiburg und behandelt oft Patienten, die sich nie damit auseinandergesetzt haben, unter welchen m&ouml;glicherweise massiven Einschr&auml;nkungen sie trotzdem weiterleben wollen - oder nicht. Noch komplexer wird die Frage, wenn sich Patienten nicht mehr &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen oder nicht mehr bei Bewusstsein sind: &quot;Mit jedem Organ, das wir durch Apparate ersetzen k&ouml;nnen, w&auml;chst die Verantwortung. Ist es &uuml;berhaupt sinnvoll, das zu tun?&quot;, so Johannes Kalbhenn. <br /> Wenn ein Patient nicht mehr bei Bewusstsein oder dement ist, es keine Patientenverf&uuml;gung gibt, ist die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung f&uuml;r den Arzt, durch Gespr&auml;che mit Angeh&ouml;rigen herauszufinden, was dessen mutma&szlig;licher Wille ist. Es gibt dabei nie hundertprozentige Gewissheit, ob eine getroffene Entscheidung wirklich im Sinne des Patienten ist.<br /> &quot;37&quot; begleitet Menschen, die sich damit auseinandersetzen, wie Patientenwille und moderne Medizin zueinander stehen. Im Film geht es vor allem um die ethische Seite des Themas, bei der es selten ein eindeutiges Richtig oder Falsch gibt.</p>
<p>37 Grad-Autor Maximilian Damm &uuml;ber seinen Film</p>
<p>F&uuml;r diesen Film habe ich drei Menschen begleitet. Zwei davon sind Dagmar und Benedict M&uuml;lder. Benedict M&uuml;lder liegt seit bereits neun Jahren bewegungslos mit ALS im Wohnzimmer seiner Familie. Als ich zum ersten Drehtag in Berlin ankam, musste ich mich der Situation erst ann&auml;hern. Anfangs wirkte es befremdlich auf mich, dass ich von Benedict M&uuml;lder keine Antworten bekam. Ich unterhielt mich mit den Pflegern und fragte, ob sie wahrnehmen, wenn Benedict M&uuml;lder sich beispielsweise unwohl f&uuml;hlt. Denn ich habe ihn zwar gefragt, ob es in Ordnung ist, dass wir ihn filmen, bekam aber nat&uuml;rlich keine Antwort. Seine Frau Dagmar versicherte mir, dass es in seinem Sinne ist, dass seine Geschichte in einem Film ver&ouml;ffentlicht wird. Der bemerkenswerte Umgang seiner Familie half mir, mit der Situation schnell klar zu kommen.<br /> Das Leben der Familie findet ganz selbstverst&auml;ndlich um den Kranken herum statt. &bdquo;Ich lege mein Herz in Deine H&auml;nde&ldquo; hat Benedict M&uuml;lder seiner Frau gesagt, als er noch kommunizieren konnte. Und: Dieses Leben sei f&uuml;r ihn lebenswert. Seine Entscheidung, so lange mit der Krankheit weiterzuleben, polarisiert. Ob er das heute immer noch so empfindet, wissen weder seine Frau noch seine Freunde. Ob das die richtige Entscheidung f&uuml;r ihn war, wei&szlig; nur er selbst.&ldquo;</p>
<p><strong>Leben mit dem Sterben</strong></p>
<p><strong>&bdquo;Mein Herz h&uuml;pft vor Freude, wenn die Haust&uuml;r schl&auml;gt&ldquo; von Benedict Maria M&uuml;lder, </strong>Tagesspiegel 04.04.2015</p>
<p>Auch am Ende gibt es das noch: das Gl&uuml;ck. Doch die Knopfdruck-Gesellschaft versucht, den Tod zu beherrschen und zersetzt so die Selbstachtung. Gegenrede eines Sterbenden. (Der Autor ist Journalist und seit 2008 an ALS erkrankt. Er ist gel&auml;hmt und kann nur mit seinen Augen schreiben. Er lebt in Berlin.)</p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/leben-mit-dem-sterben-mein-herz-huepft-vor-freude-wenn-die-haustuer-schlaegt/11595730.html?fbclid=IwAR3W3jfy9_bJAbkgUjNWS3015L6_Oixx-4lzDc3GxrmzwSdP-ZpT_HjI7tk">https://www.tagesspiegel.de/politik/leben-mit-dem-sterben-mein-herz-huepft-vor-freude-wenn-die-haustuer-schlaegt/11595730.html?fbclid=IwAR3W3jfy9_bJAbkgUjNWS3015L6_Oixx-4lzDc3GxrmzwSdP-ZpT_HjI7tk</a></p>
<p>Do 09.10.2014 | 21:45 | Kontraste (ARD)</p>
<p><strong>Spendenaktion f&uuml;r ALS-Kranke: Was bleibt nach dem Hype um die Ice-Bucket-Challenge</strong></p>
<p><strong>Mit Eiswasserduschen schwerkranken Menschen helfen, die Spendenaktion f&uuml;r ALS-Kranke hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Allein die Berliner Charit&eacute; hat bislang 1,6 Millionen Euro Spendengelder erhalten. F&uuml;r den an ALS erkrankten Journalisten <span style="text-decoration: underline;">Benedict-Maria M&uuml;lder</span> ist der zuweilen ausgelassene Eventcharakter der Aktion Grund sich zu &auml;rgern: Zu wenig Aufkl&auml;rung &uuml;ber die t&ouml;dlich verlaufende Krankheit, zu viel Selbstdarstellung der Spender kritisiert er.&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Tausende Menschen haben sich in diesem Sommer eimerweise Eiswasser &uuml;ber den Kopf gesch&uuml;ttet. &ndash; weltweit. Sie wollen auf die Nervenkrankheit ALS aufmerksam machen und daf&uuml;r Spenden sammeln. Auch unser Kollege Benedikt Maria M&uuml;lder ist an ALS erkrankt. Seit 2008. Als Journalist hat er sich jetzt zu Wort gemeldet. Scharf greift er die Aktion mit dem Eiswasser an. Iris Marx berichtet.</strong></p>
<p><a href="https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/spendenaktion-fuer-als-kranke--was-bleibt-nach-dem-hype-um-die-i.html">https://www.rbb-online.de/kontraste/ueber_den_tag_hinaus/gesundheit/spendenaktion-fuer-als-kranke--was-bleibt-nach-dem-hype-um-die-i.html</a></p>
<p><strong>Artikel von Benedict Maria M&uuml;lder im Tagesspiegel</strong></p>
<p><a href="https://www.tagesspiegel.de/suchergebnis/?p9049616=2&amp;sw=Benedict%20M%C3%BClder">https://www.tagesspiegel.de/suchergebnis/?p9049616=2&amp;sw=Benedict%20M%C3%BClder</a></p></div>


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