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Ziviler Friedensdienst im Kosovo notwendiger denn je

Veröffentlicht von: Webmaster am 24. März 2004 18:30:29 +02:00 (10893 Aufrufe)
Zu den Äußerungen der CDU/CSU-Abgeordneten Ruck, Helias und Glos erklärt Winfried Nachtwei, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und sicherheitspolitischer Sprecher:

Die Haltung von Glos, der das internationale Engagement im Kosovo in Bausch und Bogen verwirft, und Lamers, der die Teilung des Kosovos vorschlägt, kommt einer Kapitulation vor der Gewalt der Nationalisten und ihrer Politik der „ethnischen Säuberungen“ gleich.

Auch nutzt die Union die Gewalteruption im Kosovo dazu, ihre traditionelle Abneigung gegen den Zivilen Friedensdienst (ZFD) zu bekräftigen. Sie wirft der Bundesregierung vor, mit der Unterstützung des ZFD und auch von UN-Aktivitäten Geld zu vergeuden.

Das Gegenteil ist der Fall: Der ZFD hat sich als Maßnahme, gesellschaftliche Verfeindungen abzubauen und Verständigungsprozesse zu fördern, ausgesprochen bewährt.

Das haben uns Besuche bei Projekten vor Ort gezeigt. Zum Beispiel bei Schüler Helfen Leben in Orahovac sowie Forum ZFD in Prizren und ist durch eine unabhängige Evaluation des ZFD belegt. Für den ZFD sind vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse nicht weniger, sondern deutlich mehr Investitionen notwendig.

Zugleich steht eine selbstkritische Überprüfung des internationalen Engagements im Kosovo auf der Tagesordnung: Es braucht viel mehr Kohärenz, Ausdauer und eine größere Verantwortungsübernahme durch die EU. Der Kosovo ist ein Teil Europas und stellt daher Pflichtaufgabe und Bewährungsprobe für die EU und ihre Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik dar.


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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