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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: GrÃ¼ne unterstÃ¼tzen internationales Waffenhandelsabkommen</title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=2-98&amp;aid=746</link>
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    <span class="xar-mod-title">RÃ¼stung + Pressemitteilung</span>

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    <tr>
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                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=2">Pressemitteilung</a>
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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=98-2">Any of these categories</a>
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        <h1>
            GrÃ¼ne unterstÃ¼tzen internationales Waffenhandelsabkommen         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 25. September 2008 17:05:19 +02:00 (99111 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich der heutigen Aktion von Oxfam und amnesty international fÃ¼r einen internationalen Waffenhandelsvertrag erklÃ¤ren <strong>JÃ¼rgen Trittin,</strong> stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und <strong>Winfried Nachtwei,</strong> sicherheits- und abrÃ¼stungspolitischer Sprecher:
</div>
            <div>    <p>
Die bisherigen Regelungen Ã¼ber den Handel mit konventionellen Waffen
sind vÃ¶llig unzureichend. Weltweit befinden sich mehr als 600 Millionen
Kleinwaffen im Umlauf und Hunderttausende von Menschen kommen jÃ¤hrlich
durch den Einsatz von Waffengewalt ums Leben.
</p>
<p>
Wir unterstÃ¼tzen daher das Ziel der weltweiten Kampagne &quot;Waffen
unter Kontrolle&quot; von amnesty international, Oxfam und des
internationalen Kleinwaffenaktionsnetzwerks IANSA fÃ¼r einen rechtlich
verbindlichen Arms Trade Treaty. Dies werden wir heute mit unserer
&quot;symbolischen Ãœbergabe&quot; unserer Unterschrift der
ParlamentariererklÃ¤rung bekrÃ¤ftigen.
</p>
<p>
Wir wollen, dass die Kampagne ein Erfolg wird und erwarten von der
Bundesregierung, dass sie sich fÃ¼r ein restriktives und transparentes
internationales Ãœbereinkommen zur Kontrolle konventioneller
RÃ¼stungstransfers einsetzt. Es muss alle konventionellen Waffen
umfassen und einen wirksamen Beitrag zur Verhinderung von
Menschenrechtsverletzungen und Gewalt leisten.
</p>
<p>
Dass Deutschland weltweit einer der fÃ¼hrenden RÃ¼stungsexporteure
ist, ist ein Skandal. Wir drÃ¤ngen darauf, dass die zum Teil wegen
rÃ¼stungsindustrieller Ãœberlegungen ausgehÃ¶hlte RÃ¼stungsexportpolitik
der Bundesregierung kritisch hinterfragt und verschÃ¤rft wird. Wir
wollen, dass der EU-Verhaltenskodex rechtverbindlich wird und seine
Kriterien einheitlich und restriktiv interpretiert werden. Der
unbeschrÃ¤nkte Export von Schusswaffen, die vermeintlich der &quot;zivilen
Selbstverteidigung&quot; dienen, ist nicht hinnehmbar, weil diese Waffen
hÃ¤ufig fÃ¼r Verbrechen genutzt werden. RÃ¼stungsexporte mÃ¼ssen endlich
offengelegt und SchlupflÃ¶cher geschlossen werden.
RÃ¼stungsexportgenehmigungen dÃ¼rfen nicht mehr am Parlament vorbei
erteilt werden. Deutsche Waffen haben in Pakistan, Indien, Georgien und
in anderen Krisenstaaten nichts zu suchen.
</p>
<p>
Wir warnen davor, den Kampf gegen den internationalen Terrorismus,
den Erhalt wehrtechnischer FÃ¤higkeiten und die BemÃ¼hungen um eine
Angleichung der RÃ¼stungsexportpolitik im Rahmen der EU als Vorwand zu
nutzen, um den bereits bisher oft lÃ¼ckenhaft umgesetzten Anspruch einer
restriktiven RÃ¼stungsexportpolitik und einer vorausschauenden
KrisenprÃ¤ventionspolitik weiter auszuhÃ¶hlen.
</p>
</div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
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