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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Nur ein vollstÃ¤ndiges Verbot von Streumunition ist ein humanitÃ¤rer Fortschritt</title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=2-98&amp;aid=623</link>
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    <span class="xar-mod-title">RÃ¼stung + Pressemitteilung</span>

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    <tr>
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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
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                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=2">Pressemitteilung</a>
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                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=98-2">Any of these categories</a>
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        <h1>
            Nur ein vollstÃ¤ndiges Verbot von Streumunition ist ein humanitÃ¤rer Fortschritt         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 7. Dezember 2007 13:58:46 +02:00 (84935 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich der Forderung von Entwicklungshilfeministerin Heidemarie
Wieczorek-Zeul nach einer Anti-Streubomben-Konvention erklÃ¤ren <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheits- und abrÃ¼stungspolitischer Sprecher, und <strong>Thilo Hoppe</strong>, Leiter der AG Globalisierung, Global Governance und Welthandel:
</div>
            <div>    <p>
Wir begrÃ¼ÃŸen, die Forderung von Entwicklungshilfeministerin
Wieczorek-Zeul fÃ¼r die internationale Ã„chtung und ein Verbot fÃ¼r die
Produktion, den Handel und die Verwendung dieser Terrorwaffen
anlÃ¤sslich der internationalen Konferenz fÃ¼r eine
Anti-Streubomben-Konvention in Wien. Allerdings betreibt die
Entwicklungshilfeministerin Augenwischerei: In ihrem
Koalitionsbeschluss behÃ¤lt sich die Bundesregierung weiterhin den
Einsatz von Streumunition vor und will nur &quot;fÃ¼r Zivilisten gefÃ¤hrliche
Streumunition&quot; mit einer BlindgÃ¤ngerrate von Ã¼ber einem Prozent
abschaffen. Das ist ein politisches Doppelspiel und humanitÃ¤re
SchÃ¶nfÃ¤rberei. Es gibt keine &quot;ungefÃ¤hrliche&quot; Streumunition. Jede
BerÃ¼hrung kann tÃ¶dlich sein. Wir brauchen eine vÃ¶lkerrechtliche Ã„chtung
und ein Verbot jeglicher Streumunition.
</p>
<p>
Faktisch bedeutet der Vorschlag der Bundesregierung, dass
Streumunition weiter eingesetzt werden darf. Leidtragende von
Streumunition ist vor allem die ZivilbevÃ¶lkerung. Nach dem Ende der
Kampfhandlungen kÃ¶nnen mit Streumunition verseuchte Gebiete nur unter
Lebensgefahr genutzt werden. Jedes Kind muss 100-prozentig damit
rechnen, dass auf dem Feld, hinter einem Busch oder Stein ausgerechnet
jene Munition liegt, die sich mit einer Wahrscheinlichkeit von 1
Prozent nicht selbst entschÃ¤rft hat. Auf den mit Streumunition
verseuchten Gebieten ist eine nachhaltige Entwicklung nicht mÃ¶glich.
Nicht-explodierte Streumunition wirkt wie die im Ottawa-Vertrag
geÃ¤chteten Anti-Personenminen. Deshalb muss sie auch wie
Anti-Personenminen geÃ¤chtet werden. Die Bundesregierung muss dem
belgischen Vorbild folgen und sich wie von der Ã¶sterreichischen
Regierung auf der Konferenz in Wien angekÃ¼ndigt, endlich zu einem
vollstÃ¤ndigen Verbot von Streumunition bekennen. Einen entsprechenden
Antrag haben wir im Bundestag bereits vor geraumer Zeit eingebracht.
</p>
</div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
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