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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: SPD-Beschluss zur Wehrpflicht: FÃ¼r die Partei aber nicht fÃ¼r die jungen MÃ¤nner</title>
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    <span class="xar-mod-title">RÃ¼stung + Pressemitteilung</span>

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        <h1>
            SPD-Beschluss zur Wehrpflicht: FÃ¼r die Partei aber nicht fÃ¼r die jungen MÃ¤nner         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 28. Oktober 2007 16:51:24 +02:00 (85119 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich des Parteitagsbeschlusses der SPD &quot;Gesellschaftliche Verankerung der Bundeswehr erhalten - Freiwilligkeit stÃ¤rken&quot; erklÃ¤ren <strong>Winfried Nachtwei,</strong> sicherheitspolitischer Sprecher, und <strong>Kai Gehring</strong>, jugendpolitischer Sprecher:</div>
            <div>    <p>Der Beschluss des Parteitages Ã¼ber einen &quot;freiwilligen Wehrdienst&quot; ist ein halbherziger Schritt in die richtige Richtung. Der Vorschlag ist mutlos, in sich widersprÃ¼chlich und inkonsequent. Wer wie die SPD die Freiwilligkeit in der Bundeswehr stÃ¤rken, aber an der Wehrpflicht festhalten will, reitet auf einem schwarzen Schimmel. Zwar wird das bisherige Wehrpflichtdogma relativiert, aber auf SchlÃ¼sselfragen werden keine Antworten geliefert. Offen bleibt, was der freiwillige Wehrdienst den jungen MÃ¤nnern Ã¼berhaupt bringen und welche Anreize es dazu geben soll. VÃ¶llig unklar bleibt auch die Zukunft des Zivildienstes, die Frage nach der Dienstgerechtigkeit zwischen Wehr- und Zivildienstleistenden und die Integration der Bundeswehr in die Gesellschaft. Stattdessen will die SPD die Musterung beibehalten und damit einen riesigen, personal- und kostenintensiven Verwaltungsapparat aufrechterhalten, der in keinem VerhÃ¤ltnis zum Bedarf in der Truppe steht. Das ist unpraktikabel und angesichts knapper Ressourcen nicht hinnehmbar.</p><p>Statt eines bloÃŸen Formelkompromisses, der den Konflikt zwischen Wehrpflichtgegnern und -befÃ¼rwortern in den eigenen Reihen besÃ¤nftigen soll, muss die SPD jetzt klar Position beziehen und sich zu einer Freiwilligenarmee bekennen. Wenn die SPD es ernst meint, dann muss sie dazu mit konkreten und praktikablen VorschlÃ¤gen beitragen.</p><p>Die Lasten fÃ¼r weitere Jahre des Stillstandes mÃ¼ssten die Wehrpflichtigen tragen, von denen mehr als notwendig, zwangsweise eingezogen werden. Diese eklatante Wehrungerechtigkeit kann auch die SPD nicht lÃ¤nger hinnehmen.</p><p>Wir wollen schon seit langem einen freiwilligen und flexiblen militÃ¤rischen Kurzdienst von 12 bis 24 Monaten, der jungen Frauen und MÃ¤nnern gleichermaÃŸen offensteht. Dieser kÃ¶nnte eine wichtige BrÃ¼ckenfunktion Ã¼bernehmen, um die Umgestaltung der Bundeswehr von einer Wehrpflichtigen- zu einer Freiwilligenarmee demokratie- und sozialvertrÃ¤glich zu gestalten. Vor wenigen Jahren fegte der damalige Verteidigungsminister Struck den Vorschlag vom Tisch. Das war damals wie heute politisch kurzsichtig. Die Abschaffung der Wehrpflicht ist lÃ¤ngst Ã¼berfÃ¤llig.</p></div>


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