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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: &quot;Schwarzbuch Wehrpflicht&quot;: Schluss mit dem Wehrpflicht-Wahn</title>
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    <span class="xar-mod-title">RÃ¼stung + Pressemitteilung</span>

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        <h1>
            &quot;Schwarzbuch Wehrpflicht&quot;: Schluss mit dem Wehrpflicht-Wahn         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 31. August 2007 13:05:13 +02:00 (114469 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich der heutigen PrÃ¤sentation des &quot;Schwarzbuch Wehrpflicht&quot; durch die Zentralstelle KDV erklÃ¤ren <strong>Kai Gehring</strong>, jugendpolitischer Sprecher, und <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    <p>Das &quot;Schwarzbuch Wehrpflicht&quot; zeigt, dass die ungerechte Pseudo-Wehrpflicht in Deutschland rasch beendet werden muss. AlljÃ¤hrlich werden in Deutschland hunderttausende junger MÃ¤nner gegenÃ¼ber ihren weiblichen und auslÃ¤ndischen Altersgenossen eklatant benachteiligt. Die Wehrpflicht vernichtet Berufschancen, verzÃ¶gert StudiengÃ¤nge, durchkreuzt Lebensplanungen. Die Eingriffe in die Grundrechte und Lebensplanung junger MÃ¤nner sind mit nichts mehr zu rechtfertigen. Sicherheitspolitisch macht die Wehrpflicht lÃ¤ngst keinen Sinn mehr. Nur eine vollstÃ¤ndige Abschaffung der Wehrpflicht ist daher konsequent. FÃ¼r die Wehrpflicht gibt es mit der Entscheidung der SPD, sich von ihrem Wehrpflichtdogma endlich zu verabschieden, keine Mehrheiten mehr im Bundestag. Wir appellieren an die Bundesregierung, die RegierungserklÃ¤rung der Kanzlerin ernst zu nehmen und durch die zÃ¼gige Beendigung der Wehrpflicht mehr Gerechtigkeit durch mehr Freiheit zu schaffen. Nach fÃ¼nf Jahrzehnten von &quot;StaatsbÃ¼rgern in Uniform&quot; in einer stabiler Demokratie braucht sich auch die Union nicht mehr vor einem &quot;Staat im Staate&quot; zu fÃ¼rchten.</p><p>Wehrgerechtigkeit ist lÃ¤ngst ein bloÃŸes Wunschgebilde von Strukturkonservativen. Wen der erhebliche staatliche Eingriff trifft, ist zu einer reinen Lotterie verkommen. Um aus mehr als 400.000 Wehrpflichtigen eines Jahrgangs 65.000 Wehrdienstleistende herauszufiltern, frisiert Verteidigungsminister Jung die Eignungskriterien zur Wehrtauglichkeit. Jungs Zahlen zufolge ist 2007 plÃ¶tzlich knapp die HÃ¤lfte der jungen MÃ¤nner in Deutschland untauglich - 2002 war es nur jeder sechste.</p><p>Zu allem Ãœberfluss verschÃ¤rft die Wehrpflicht den dramatischen FachkrÃ¤ftemangel. Der Zwangsdienst hindert junge MÃ¤nner daran, ihre Ausbildung anzutreten oder ihr Studium fortzusetzen. Dies wird durch das &quot;Schwarzbuch Wehrpflicht&quot; zigfach belegt. Im Ergebnis stehen die jungen MÃ¤nner dem Arbeitsmarkt erst ein Jahr spÃ¤ter zur VerfÃ¼gung. Diese AbsurditÃ¤t wird durch das neue WehrrechtsÃ¤nderungsgesetz der Koalition noch verschÃ¤rft. Darin plant die Bundesregierung, junge MÃ¤nner kÃ¼nftig leichter aus Ausbildung, Studium und Weiterbildung heraus zum Wehr- oder Zivildienst heranzuziehen. WÃ¤hrend Bildungsministerin Schavan lauthals mehr FachkrÃ¤fte fordert, reiÃŸt Ministerkollege Jung immer mehr junge Menschen mitten aus der Qualifizierungsphase. Schwarz-Rot muss endlich handeln: Die Wehrpflicht muss weg und zwar schnell!</p></div>


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