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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: AuslandseinsÃ¤tze mÃ¼ssen auf den PrÃ¼fstand</title>
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    <span class="xar-mod-title">Asien + Afghanistan + Pressemitteilung</span>

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        <h1>
            AuslandseinsÃ¤tze mÃ¼ssen auf den PrÃ¼fstand         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 22. Juli 2009 14:32:52 +02:00 (159697 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>AnlÃ¤sslich der ersten Bundestagsmandatierung eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr vor genau 15 Jahren erklÃ¤rt <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher:</p></div>
            <div>    <p>Die AuslandseinsÃ¤tze der Bundeswehr stecken seit geraumer Zeit in einer massiven Akzeptanz- und Wirksamkeitskrise. Das trifft besonders auf den riskantesten, umfangreichsten und auch teuersten Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu. Statt Durchhalteparolen brauchen wir jetzt als erstes Ehrlichkeit der Politik sich selbst gegenÃ¼ber, gegenÃ¼ber der BevÃ¶lkerung und gegenÃ¼ber den Soldatinnen und Soldaten. Eine offene und unabhÃ¤ngige Bilanzierung der deutschen Beteiligungen an internationalen Krisenengagements und AuslandseinsÃ¤tzen ist lÃ¤ngst Ã¼berfÃ¤llig. Was sind die Erfolge, VersÃ¤umnisse und Lehren? Ohne eine solche Bilanzierung wird es kein wirksames Krisenmanagement geben. Ohne eine solche Bilanzierung kann das verlorene Vertrauen weder in der BevÃ¶lkerung noch bei den Soldatinnen und Soldaten zurÃ¼ck gewonnen werden.</p>
<p>Die groÃŸe Koalition tut aber viel zu wenig, um den eklatanten RÃ¼ckstand bei den zivilen FÃ¤higkeiten zum Krisenmanagement abzubauen. Die Konsequenzen dieser Politik sehen wir derzeit am deutlichsten beim Polizeiaufbau in Afghanistan, der seit Jahren nicht so vorankommt wie es dringend nÃ¶tig wÃ¤re, damit Afghanistan selbst fÃ¼r die eigene Sicherheit sorgen kann. Im Endeffekt lÃ¤uft dies darauf hinaus, dass Soldaten und Soldatinnen zu Leidtragenden und LÃ¼ckenbÃ¼ÃŸern werden, die jahrelang ohne nachhaltige Wirkung im Einsatz sind. Im schlimmsten Fall scheitert die internationale Staatengemeinschaft an den politischen VersÃ¤umnissen. Wir fordern daher schon seit langem, dass Bundestagsmandate kÃ¼nftig umfassend angelegt sein mÃ¼ssen. Sie sollen nicht nur die militÃ¤rischen, sondern auch zentrale BeitrÃ¤ge zum zivilen und polizeilichen Aufbau festlegen. Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr haben in den Einsatzgebieten mit Mandat der Vereinten Nationen professionell und verantwortlich zur GewalteindÃ¤mmung beigetragen. Aber nur mit ausgewogenen diplomatischen, zivilen, polizeilichen und militÃ¤rischen FÃ¤higkeiten hat Krisenmanagement Aussicht auf Erfolg.</p>
<p>Angesichts der steigenden Opfer durch AuslandseinsÃ¤tze der Bundeswehr steht die Politik in besonderer Verantwortung fÃ¼r angemessene soziale und rechtliche Rahmenbedingungen von AuslandseinsÃ¤tzen zu sorgen. Statt Entscheidungen, wie das heute beim Bundesverwaltungsgericht anstehende Urteil Ã¼ber die soldatische Mitbestimmung in AuslandseinsÃ¤tzen, den Gerichten zu Ã¼berlassen, muss die Politik hier selber fÃ¼r Klarheit sorgen. Soldaten der Bundeswehr sind StaatsbÃ¼rger in Uniform. Das muss auch im Einsatz gelten. Alles andere hÃ¶hlt die Innere FÃ¼hrung aus.</p></div>


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