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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Bundeswehrsoldaten fliegen in den Kongo â€“ Westerwelle tritt nach</title>
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    <span class="xar-mod-title">DR Kongo</span>

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        <h1>
            Bundeswehrsoldaten fliegen in den Kongo â€“ Westerwelle tritt nach         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 14. Juli 2006 17:06:51 +02:00 (115761 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zur &quot;Verabschiedung&quot; der Bundeswehrsoldaten in den Kongo durch den FDP-Vorsitzenden Westerwelle erklÃ¤rt <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheits- und abrÃ¼stungspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    Am Wochenende fliegen weitere 170 Bundeswehrsoldaten zur UnterstÃ¼tzung der EU-Kongo-Mission nach Zentralafrika.<br />Der FDP-Vorsitzende Westerwelle gibt Ihnen mit seinem heutigen Kommentar in der Bild-Zeitung einen Tritt mit auf den schwierigen Weg.<br />Kritik am Kongo-Einsatz der EU ist selbstverstÃ¤ndlich legitim. Die Stellungnahme von Herrn Westerwelle jedoch strotzt von Verzerrungen und Unterstellungen. Er bedient gÃ¤ngige Vorurteile hinsichtlich der Kongo-Mission und schÃ¼rt damit Verunsicherung bei den Soldaten und ihren AngehÃ¶rigen.<br />Um seinen Vorwurf von Show-Veranstaltung und Abenteurertum zu &quot;belegen&quot;, verdreht Herr Westerwelle die Tatsachen. Zum wiederholten Male und wider besseres Wissen unterstellt er, hier sollten ein paar hundert EU-Soldaten ein Land so groÃŸ wie Westeuropa stabilisieren. Fakt ist, dass die EU-Mission die Ã¼ber 17.000 UN-Blauhelme und die 4.500 ausgebildeten Polizisten in der Hauptstadt fÃ¼r eine begrenzte Zeit und in begrenzten Funktionen unterstÃ¼tzen sollen.<br />Wenn der Raum Kinshasa zu gefÃ¤hrlich fÃ¼r die Bundeswehrsoldaten sein soll: Wie ist dann zu verantworten, dass dort weiter Dutzende deutsche Zivilisten bei internationalen und Hilfsorganisationen arbeiten und dass viele Tausend UN-Soldaten aus Dritte-Welt-Staaten in den viel riskanteren Krisenprovinzen eingesetzt werden?<br />Herr Westerwelle behauptet, der Kongo-Einsatz sei unprofessionell vorbereitet worden, Zeitplan Auftrag und Einsatzort wÃ¼rden sich immer wieder Ã¤ndern. Was fÃ¼r die politische Vorbereitung in der Tat zutrifft, stimmt keineswegs fÃ¼r die militÃ¤rische Operationsplanung. Im Unterschied zu Herrn Westerwelle haben AuÃŸenpolitiker der GrÃ¼nen sich Ã¼ber die durchdachte und solide Planung im Operation Headquarter der EU in Potsdam selbst informiert.<br />Herr Westerwelles Bekenntnis zu Frieden und Demokratie in Afrika und zur internationalen Verantwortung Deutschlands ist ein scheinheiliges Lippenbekenntnis.<br />FÃ¼r die dringende Bitte der UN an die EU, in der Hauptstadt Kinshasa einen Beitrag zu einigermaÃŸen friedlichen Wahlen und damit zur Ãœberwindung des ersten afrikanischen Weltkrieges zu leisten, hat Herr Westerwelle nur eine kalte Schulter Ã¼brig. Seine unausgesprochene Botschaft ist: &quot;Sollen UN und MONUC doch alleine sehen, wie sie klar kommen&quot;.<br />Mit seinem demagogischen Populismus ist Herr Westerwelle lÃ¤ngst der Lafontaine der FDP.</div>


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