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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Kongoeinsatz muss Teil eines umfassenden Stabilisierungskonzepts sein</title>
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    <span class="xar-mod-title">DR Kongo</span>

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            Kongoeinsatz muss Teil eines umfassenden Stabilisierungskonzepts sein         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 17. Mai 2006 17:05:22 +02:00 (110366 Aufrufe)            </div>
            <div>    Zum Kabinettsbeschluss fÃ¼r das Bundeswehrmandat in der Demokratischen Republik Kongo und zum entsprechenden EntschlieÃŸungsantrag von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen erklÃ¤ren <strong>Kerstin MÃ¼ller</strong>, auÃŸenpolitische Sprecherin, und <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitischer Sprecher:</div>
            <div>    <p>Wir begrÃ¼ÃŸen die deutsche Beteiligung an der EU-Mission in der Demokratischen Republik Kongo. Damit die EU-Mission nicht zu einer teueren Einzelaktion ohne nachhaltige Wirkung wird, muss sie in ein politisches Gesamtkonzept zur lÃ¤ngerfristigen Stabilisierung der Demokratischen Republik Kongo eingebettet werden.</p><p>Dennoch ist der Beschluss des Kabinetts halbherzig. Denn die Bundeswehr soll zwar die FÃ¼hrung der EU-Truppe Ã¼bernehmen, aber dabei mÃ¶glichst wenig kongolesischen Boden betreten. GrundsÃ¤tzlich muss eine Beteiligung der Bundeswehr an Nothilfe auÃŸerhalb des &quot;Raums Kinshasa&quot; mÃ¶glich sein.</p><p>Die heutigen Ã„uÃŸerungen der FDP zeugen von einem erschreckenden Mangel an internationalem Verantwortungsbewusstsein und von afrikapolitischer Ignoranz. Die FDP hat sich mit ihrer Ablehnung des Einsatzes genauso wie die Linkspartei endgÃ¼ltig ins auÃŸenpolitische Abseits gestellt.</p><p>Die im Vorfeld der Kabinettsentscheidung gefÃ¼hrte Debatte zeigt, dass auch die groÃŸe Koalition keinen Kompass fÃ¼r eine verantwortungsvolle Friedenspolitik im Rahmen der Vereinten Nationen und fÃ¼r Afrika hat.</p><p>Die Bundesregierung muss ein politisches Gesamtkonzept zur langfristigen Stabilisierung der Demokratischen Republik Kongo und der Region der GroÃŸen Seen vorlegen. Nach Entwaffnung der marodierenden Milizen und erfolgreichem Staatsaufbau muss der Kongo die Chance auf eine eigenstÃ¤ndige Ã¶konomische Entwicklung nutzen. Der Rohstoffreichtum muss der kongolesischen BevÃ¶lkerung zugute kommen. Die Bundestagsfraktion von BÃ¼ndnis 90/Die GrÃ¼nen hat gestern einen EntschlieÃŸungsantrag mit Eckpunkten fÃ¼r ein solches Gesamtkonzept beschlossen.</p></div>


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