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BDK-Antrag: Resolution "Bewährung für gewaltfreie Politik!"

Autor: Webmaster

Datum: 18. März 1996 08:31:38 +02:00 oder Mo, 18 März 1996 08:31:38 +02:00

Zusammenfassung:  Seit Jahren streiten wir Bündnisgrüne über die Frage, wie angesichts von Krieg und Aggression Frieden zu halten bzw. zu schaffen ist. In unserer Auseinandersetzung wurde oft übersehen, wie nachdrücklich alle Seiten den Primat der zivilen Konfliktberatung betonten und ihre sträfliche Vernachlässigung durch die Bundesregierung kritisierten. Diesen Konsens in Partei und Bundestagsfraktion gilt es ernstzunehmen und vor allem in die Tat umzusetzen! Ein politischer Schwerpunkt der Bündnisgrünen aller Ebenen muss in den nächsten Monaten sein, die Politik der Gewaltfreiheit und zivilen Konfliktbearbeitung sichtbar zu machen, zu stärken, zu operationalisieren und weiterzuentwickeln.

Hauptteil:  Die BDK ruft die Mitglieder und alle Gliederungen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf: Setzt Euch im Rahmen kommunaler Partnerschaften für Wiederaufbau- und Versöhnungsprojekte in Ex-Jugoslawien ein! Nur wenn dort der gesellschaftliche Friedensprozess in Gang kommt, hat der Frieden eine Chance, kann ein erneuter Rückfall in das Gemetzel verhindert werden. (Informationen über Netzwerk Friedenskooperative, Römerstr. 88, 53111 Bonn, Tel. 0228/692904)

Fördert politisch und materiell das Projekt "Ziviler Friedensdienst", das nun endlich vor den ersten Umsetzungsschritten steht: "Forum Ziviler Friedensdienst", c/o Bund für Soziale Verteidigung (s.u.)!

Stärkt die Lobby der zivilen Konfliktbearbeitung, die bisher gegenüber dem Militär so unvergleichlich benachteiligt ist: "Bund für Soziale Verteidigung", Marienwall 9, 32423 Minden (Tel. 0571/29456, Fax 23019).

Auch wenn unsere Kräfte und Mittel begrenzt sind, so können wir doch die Arbeitsfähigkeit und Sichtbarkeit dieser bewährten Organisationen, die bisher mit 'Taschengeldetats" am Existenzminimum balancieren, vervielfältigen - wenn nur jeder Orts- und Kreisverband, wenn nur - zum Beispiel - jedes zehnte Parteimitglied eine regelmäßige Unterstützung leisten würde! 30 Angesichts des äußerst schwierigen Friedensprozesses in Ex-Jugoslawien, angesichts unserer Zerrissenheiten im vergangenen Jahr: 1996 ist das Bewährungsjahr und die Chance für die Politik der Gewaltfreiheit und der zivilen Konfliktbearbeitung.

Antragstellerinnen:

Winni Nachtwei (KV Münster), Heide Rühle (KV Stuttgart, BuVo), Gunnar Henschkel (KV Heinsberg), Halo Saibold (KV Passau-Land), Birgit Kochskämper, Rüdiger Sagel, Maria Klein-Schmeink, Anne Broden, Hery Klas, Jörn Möltgen, Christine Schulz, Thomas Marczinkowski (alle KV Münster), Rainer Lagemann (KV Steinfurt), Hans Kuhrmann, Tanja Jochheim, Christina Martsch, Franz-Josef Vierhaus, Heinz Kretschmann (alle KV Borken), Steffi Lemke (KV Dessau), Gila Altmann (KV Aurich) u.a.

Anmerkungen: 

Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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