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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Dubliner Streubombenverbot ist ein bedeutsamer humanitÃ¤rer Fortschritt</title>
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    <span class="xar-mod-title">/ e-politik.de / + Internationale Politik und Regionen</span>

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            Dubliner Streubombenverbot ist ein bedeutsamer humanitÃ¤rer Fortschritt         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 29. Mai 2008 12:12:20 +02:00 (142322 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich der Einigung auf den Entwurf eines Verbotsabkommens fÃ¼r Streumunition erklÃ¤ren <strong>JÃ¼rgen Trittin</strong>, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und <strong>Winfried Nachtwei</strong>, abrÃ¼stungspolitischer Sprecher:
</div>
            <div>    <p>
Die in Dublin erreichte Einigung auf einen Vertrag zur Ã„chtung von Streumunition ist ein bedeutsamer humanitÃ¤rer Fortschritt, nicht zuletzt auch fÃ¼r die Opfer von Streubomben. Damit haben sich mehr als 100 Staaten auf ein Verbot einer weiten Palette von grausamster Streumunition geeinigt. Der Vertrag ist vor allem ein Verdienst von Nichtregierungsorganisationen wie dem AktionsbÃ¼ndnis Landmine.de oder Handicap International, die die Politik und Ã–ffentlichkeit beharrlich auf das Problem aufmerksam gemacht haben.
</p>
<p>
Das Ergebnis von Dublin ist zwiespÃ¤ltig. Wir bedauern, dass die Bundesregierung dazu beigetragen hat, dass der Vertrag eine Reihe von Ausnahmen erlaubt, die fÃ¼r Zivilisten auch weiterhin eine groÃŸe humanitÃ¤re Gefahr darstellen werden. Wir fordern die Bundesregierung und die Koalitionsfraktionen auf, ihre verfehlte Streumunitionspolitik zu korrigieren. Deutschland muss die StreumunitionsbestÃ¤nde schnellstmÃ¶glich vernichten und das Acht-Punkte-Programm zur Modernisierung der Streubomben zu den Akten legen. Deutschland muss das Dubliner Signal nutzen, um wieder zu den Vorreitern einer umfassenden Ã„chtung von Streumunition zu werden. Nur so wird es mÃ¶glich sein, auch zu einer de facto Ã„chtung bei Staaten wie den USA, Israel, China und Russland zu kommen.
</p>
<p>
Deshalb bleibt unser Antrag, den wir in den Bundestag eingebracht haben, fÃ¼r eine Ã„chtung jeglicher Streumunition weiterhin aktuell. Wir haben als einzige Partei in Deutschland bereits 2006 dafÃ¼r plÃ¤diert, eine dem Ottawa-Prozess vergleichbare LÃ¶sung fÃ¼r Streumunition zu suchen. Der von der norwegischen Regierung initiierte Oslo-Prozess unterstreicht, dass es einer Koalition von Zivilgesellschaft und mutigen Regierungen mÃ¶glich ist, bedeutsame humanitÃ¤re AbrÃ¼stungssignale zu setzen.
</p>
</div>


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                        </div>
   </div>
</div></channel>
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