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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: &quot;We are not convinced&quot; - Afghanistan braucht zivile Daueroffensive</title>
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    <span class="xar-mod-title">/ e-politik.de / + Internationale Politik und Regionen</span>

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            &quot;We are not convinced&quot; - Afghanistan braucht zivile Daueroffensive         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 9. Februar 2007 16:57:21 +02:00 (176749 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich der MÃ¼nchner Sicherheitskonferenz erklÃ¤ren <strong>JÃ¼rgen Trittin</strong><strong>, </strong>stellvertretende Fraktionsvorsitzende, und <strong>Winfried Nachtwei</strong>, sicherheitspolitische Sprecher:</div>
            <div>    <p>Die Bundesregierung muss auf der MÃ¼nchner Sicherheitstagung in aller Deutlichkeit erklÃ¤ren, dass die NATO in Afghanistan einen militÃ¤rischen Strategiewechsel vollziehen muss. Wir erwarten vom AuÃŸen- und Verteidigungsminister ein Klares &quot;We are not convinced&quot;. Mehr Truppen, eine militÃ¤rische FrÃ¼hjahrsoffensive und kolumbianische Drogenvernichtungsmethoden sind nicht die Antwort auf eine erodierende UnterstÃ¼tzung in der afghanischen BevÃ¶lkerung. Afghanistan braucht in erster Linie eine finanziell unterfÃ¼tterte zivile und politische Daueroffensive.</p><p>Die US-Regierung und der neue NATO-Oberbefehlshaber erwecken den Eindruck, dass die Irak-Strategie der Bush-Regierung auch auf Afghanistan Ã¼bertragen werden soll. Es wÃ¤re absurd, einer Strategie zu folgen, die nach Auffassung der Baker-Kommission und des heutigen US-Verteidigungsministers in eine Niederlage fÃ¼hren wird. Die Mehrzahl der NATO-Staaten hat dies erkannt und bekennt sich gebetsmÃ¼hlenartig zu zivilen und politischen LÃ¶sungen. Allerdings fehlen bisher noch die Kraft und die Bereitschaft, dies umzusetzen. Wenn die Entwicklung in Afghanistan, wie behauptet, an einem Scheideweg steht und wenn die entscheidenden Weichen im zivilen Bereich gestellt werden, dann muss das auch Auswirkungen auf die Strategie und Mittelzuweisung haben.</p><p>Hier ist auch die Bundesregierung gefragt. Die afghanische Zentralregierung muss mit verstÃ¤rkter UnterstÃ¼tzung der internationalen Staatengemeinschaft die Korruption und Drogenwirtschaft entschiedener bekÃ¤mpfen und die rechtstaatlichen und Sicherheitsinstitutionen aufbauen. Die deutschen und europÃ¤ischen UnterstÃ¼tzungsbeitrÃ¤ge im zivilen und polizeilichen Bereich mÃ¼ssen hierfÃ¼r deutlich erhÃ¶ht und vervielfacht werden.</p></div>


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