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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Villa ten Hompel in MÃ¼nster: Im Krieg Sitz des Befehlshabers der Ordnungspolizei fÃ¼r Rheinland + Westfalen, seit 20 Jahren hoch angesehener + frequentierter Geschichtsort </title>
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    <span class="xar-mod-title">Offener Brief</span>

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        <h1>
            Villa ten Hompel in MÃ¼nster: Im Krieg Sitz des Befehlshabers der Ordnungspolizei fÃ¼r Rheinland + Westfalen, seit 20 Jahren hoch angesehener + frequentierter Geschichtsort          </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 14. Dezember 2019 17:30:33 +02:00 (23710 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>1990 stie&szlig; ich im Rahmen meiner Riga-Nachforschungen auf die Villa ten Hmpel als Schreibtischt&auml;terort der mittleren Ebene im NS-System, beteiligt an den Deportationen und der Aufstellung massenm&ouml;rderischer Polizeibataillone. Dazu zwei Dokumente aus der Fr&uuml;hphase des Geschichtsortes.</p></div>
            <div>    <p><em>Der Geschichtsort Villa ten Hompel in M&uuml;nster besteht am 13. Dezember 2019 20 Jahre. Dank ihres erst von Prof. Alfons Kenkmann, dann von Dr. Christoph Spieker geleiteten Teams wurde die Villa ten Hompel zu einer in M&uuml;nster und dem M&uuml;nsterland, bundesweit und international hoch angesehenen und innovativen Einrichtung der Vergangenheitsarbeit und Menschenrechtsbildung.</em></p>
<p><em>Hierzu zwei Dokumente aus der Fr&uuml;hzeit der Villa:</em></p>
<p><em>- meine allererste Historische Skizze vom 12.06.1994</em></p>
<p><em>- ein Offener Brief anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung der Villa am 13.12.1999, dem 58. Jahrestag der Deportation von fast 400 j&uuml;dischen Menschen aus em M&uuml;nsterland in das Ghetto Riga.</em></p>
<p align="center"><strong>Offener Brief zur</strong></p>
<p align="center"><strong>Er&ouml;ffnung der Villa ten Hompel in M&uuml;nster vom 07.12.</strong><strong>1999</strong></p>
<p align="center">(mit nacht&auml;glichen Anmerkungen)</p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, MdB</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>sehr geehrte Damen&nbsp; und Herren!</p>
<p>Am 13. Dezember, dem 58. Jahrestag der Deportation M&uuml;nsteraner Juden nach Riga, wird&nbsp; endlich die <strong>Villa ten Hompel als Erinnerungs-, Forschungs- und Bildungsst&auml;tte er&ouml;ffnet</strong>.</p>
<p>1940 bis 1944 residierte in der Villa der &bdquo;Befehlshaber der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI&ldquo; (Rheinland und Westfalen), der u.a. polizeiliche Begleitkommandos f&uuml;r die Deportations-z&uuml;ge in den Osten stellte.</p>
<p>Damit entsteht die einmalige Gelegenheit, die Dimensionen arbeitsteiliger Mitverantwortung und Mitt&auml;terschaft im NS-System exemplarisch zu erforschen und zu veranschaulichen, sowie den Zusammenhang von &quot;Normalit&auml;t&quot; und Staatsverbrechen zu ergr&uuml;nden. Erstmalig wird neben den historischen Orten der Ausf&uuml;hrung von NS-Verbrechen oder den Zentralen des SS-Staates ein &quot;Schreibtischt&auml;terort&quot; der mittleren Ebene kenntlich gemacht, der mit seinem Arbeitsalltag der Erfahrungswelt heutiger B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger viel n&auml;her steht als die &quot;Brennpunkte&quot; des NS-Terrors.</p>
<p>Angesichts der unumkehrbaren Tatsache, dass die &Uuml;berlebenden in wenigen Jahren der jungen Generationen nicht mehr f&uuml;r Gespr&auml;che zur Verf&uuml;gung stehen, angesichts der wichtigen Diskussion &uuml;ber die Zukunft der Erinnerungsarbeit in Deutschland hat diese St&auml;tte in M&uuml;nster die Chance, eine der m&ouml;glichen praktischen Antworten auf die Probleme des k&uuml;nftigen Umgangs mit der deutschen Geschichte des zu Ende gehenden Jahrhunderts anzubieten.</p>
<p><strong>Auf die Spur der Villa ten Hompel stie&szlig; ich</strong> indirekt Anfang der 80er Jahre &uuml;ber die Brosch&uuml;re <em>&bdquo;Dem Gedenken an die Gefallenen und Luftkriegstoten (1939-1945)</em>&ldquo;, in der Dr. Lankenau, Generalleutnant a.D. und Befehlshaber der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI bis 1942, Teile seines Buches &bdquo;Polizei im Einsatz&ldquo; zusammengefasst hatte. Anl&auml;sslich einer Begegnungsreise der GAL-Friedens-AG 1988 nach Wei&szlig;russland erstellte ich eine Dokumentation&nbsp; &bdquo;Spuren des Vernichtungskrieges gegen die Sowjetunion im M&uuml;nsterland&ldquo;<a title="" href="#_ftn1">[1]</a>, in dem die 17 im Wehrkreis VI aufgestellten Reserve-Polizeibataillone aufgelistet waren und auf die Rolle von Polizeiverb&auml;nden beim Vernichtungskrieg im Osten hingewiesen wurde.&nbsp;</p>
<p>Bei Forschungen zu den Riga-Deportationen begegnete mir 1990 in den Aktenbest&auml;nden des Staatsarchivs M&uuml;nster dann erstmalig die Adresse Kaiser-Wilhelm-Ring 28 (&quot;H&ouml;herer SS- und Polizeif&uuml;hrer beim Oberpr&auml;sidenten von Westfalen, Hannover, Rheinprovinz und beim Reichsstatthalter in Lippe und Schaumburg-Lippe im Wehrkreis VI, i.V. BdO Dr. Lankenau&quot;)<a title="" href="#_ftn2">[2]</a>. In den sp&auml;rlichen Dokumenten &uuml;ber die Funktion&nbsp; des Sitzes des Befehlshabers der Ordnungspolizei von 1940 - 1944 wurde vor allem beschrieben, wie die 200.000 zur Verf&uuml;gung stehenden Kr&auml;fte beim Schutz der Bev&ouml;lkerung im Krieg eingesetzt wurden &ndash; z.B. das Reserve-Polizeibataillon 61 aus Dortmund, das dem Polizeipr&auml;sidenten M&uuml;nster vom 8.7.1941 zum Luftschutzeinsatz zur Verf&uuml;gung stand.</p>
<p>&Uuml;ber den pensionierten Polizeibeamten Alexander Primavesi, der im Dortmunder Pr&auml;sidium ein bundesweit einzigartiges Polizeiarchiv aufgebaut hatte, erfuhr ich 1993 die andere Seite dieses Bataillons: Allein zwischen September 1939 und April 1940 hatte es in Polen 75.000 Menschen &bdquo;umgesiedelt&ldquo; bzw. direkt erschossen.<a title="" href="#_ftn3">[3]</a></p>
<p><strong>Von den insgesamt 17 Polizeibataillonen aus dem Wehrkreis VI</strong> waren elf ab Sommer 1941 in Polen und der Sowjetunion im Einsatz. Verfahren der westdeutschen Justiz gegen ehemalige Angeh&ouml;rige von neun dieser Bataillone ergeben zweifelsfrei, dass diese dort umfassend am Holocaust beteiligt waren. Das Polizeibataillon 309 (K&ouml;ln) verbrannte und erschoss am 27. Juni 1941 in der Synagoge Bialystok &uuml;ber 2000 J&uuml;dinnen und Juden. An der Seite des von Christopher Browning untersuchten Polizeibataillon 101 (Hamburg) mordeten ab Sommer 1942 im Distrikt Lublin die Reserve-Polizeibataillone 65 (Recklinghausen) und 67 (Essen).</p>
<p>Es war schon sehr auff&auml;llig: W&auml;hrend die Forschungen zu den Opfern der nationalsozialisti-schen Terrorherrschaft auf eine gute &ouml;ffentliche Resonanz stie&szlig;en, liefen Forschungen und Vortr&auml;ge zu Polizei- und Wehrmachtsverb&auml;nden, also zu potentiellen (Mit-)T&auml;terspuren vor der &bdquo;eigenen Haust&uuml;r&ldquo;, weitgehend ins Leere. So kann es nicht verwundern, dass die Geschichte der Villa ten Hompel im NS-Terrorsystem f&uuml;nfzig Jahre verborgen blieb.</p>
<p>Erst als sich 1994 f&uuml;r den Regierungspr&auml;sidenten die <strong>Frage der weiteren Verwendung der Villa ten Hompel</strong> stellte und ich eine Historische Skizze<a title="" href="#_ftn4">[4]</a> zu ihrem Hintergrund und ihrer m&ouml;glichen Verwendung vorlegte, kam der Stein ins Rollen. Im Sommer 1996 beschloss der Rat der Stadt M&uuml;nster, vom Land NRW die Villa ten Hompel zu kaufen und in ihr eine Erinnerungs- und Studienst&auml;tte zum Nationalsozialismus einzurichten. Leider bestand zu diesem Zeitpunkt der anf&auml;ngliche Allparteienkonsens nicht mehr. Die neue Opposition zog vor allem den historische Stellenwert des BdO-Sitzes in Zweifel und kritisierte die Kosten des Projekts. In der begleitenden &ouml;ffentlichen Auseinandersetzung war auff&auml;llig, wie sehr die Verwicklung des BdO in das NS-Unrechtssystem verdr&auml;ngt wurde &ndash; bis zur Weigerung einer gro&szlig;en Lokalzeitung, Leserbriefpassagen zur Mordt&auml;tigkeit der Polizeibataillone zu ver&ouml;ffentlichen.<a title="" href="#_ftn5">[5]</a></p>
<p>Der Stab des Befehlshabers der Ordnungspolizei war eine hervorgehobene, aber keineswegs einzigartige Stelle des NS-Systems, ein Ort der &quot;Schreibtischt&auml;ter&quot; der mittleren Ebene, eine &quot;ganz normale Polizeibeh&ouml;rde&quot;, deren Vollstrecker &bdquo;ganz normale&ldquo; M&auml;nner, Beamte, Nachbarn waren. Aber es erscheint mir so wichtig, dass gerade ein solches Zahnrad in der NS-Mordmaschine nicht in Vergessenheit ger&auml;t.</p>
<p>Es muss Allgemeingut werden und bleiben, dass die Greueltaten des Nationalsozialismus nur durch Wegsehen, Mitl&auml;ufertum und aktiver Unterst&uuml;tzung durch normale B&uuml;rokraten und durch einfache B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger m&ouml;glich werden konnte.</p>
<p>Darum sollten wir diese neue Einrichtung in M&uuml;nster in unserer eigenen politischen Arbeit, aber auch in der pers&ouml;nlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte M&uuml;nsters und seiner B&uuml;rgerInnen aktiv nutzen. Denn gelingen kann das Projekt nur, wenn es breite Unterst&uuml;tzung erf&auml;hrt. Ich bin mir sicher, dass das bundesweit einmalige Projekt der Villa ten Hompel inzwischen wieder von allen im Rat der Stadt M&uuml;nster vertretenen Parteien getragen wird.</p>
<p><strong>Zu danken</strong> ist Alexander Primavesi, der als mutiger Demokrat und loyaler Polizeibeamter entscheidend zur Erforschung der Polizei im NS beitrug. Zu danken ist Alfons Kenkmann, Maria Vogelpohl und Horst Wiechers, die das Projekt von Anfang an mit Hartn&auml;ckigkeit verfolgten. Zu danken ist der Stadt M&uuml;nster, die sich trotz knapper Kassen und gegenl&auml;ufiger Stimmungen in der Gesellschaft zu diesem Projekt entschlossen hat. Zu danken ist nicht zuletzt der Polizei in M&uuml;nster, die bei diesem Projekt nicht mehr &bdquo;Nestbeschmutzung&ldquo; bef&uuml;rchtet, sondern im Gegenteil seine Chance begreift, zu einer St&auml;rkung von rechtsstaatlich-demokratischem Bewusstsein in Beh&ouml;rden und Gesellschaft beizutragen.</p>
<p>Mit freundlichem Gru&szlig;</p>
<p>Winfried Nachtwei<a title="" href="#_ftn6">[6]</a></p>
<p align="center"><strong>Einige Informationen zur Villa Tenhompel </strong></p>
<p align="center">von W. Nachtwei,12,06.1994 (erste Kurzskizze)</p>
<p>In der Villa (Kaiser-Wilhelm-Ring 28) befand sich zumindest w&auml;hrend der Kriegsjahre der Stab des Befehlshabers der Ordnungspolizei (Bd)) im Wehrkreis VI (vgl. Briefkl&ouml;pfe des BdO) im Staatsarchiv M&uuml;nster, Regierung Arnsberg, Polizeiangelegenheiten, Nr. 14939 und 14944). Der genaue Zeitraum ist mir nicht bekannt.</p>
<p>1936/37 wurden in den L&auml;ndern und Provinzen Inspekteure der Ordnungspolizei eingesetzt, die nach Kriegsbeginn zu Befehlshabern der Ordnungspolizei wurden. (18 im Reich, 17 in besetzten Gebieten) Der BdO unterstand dem Hauptamt Ordnungspolizei in Berlin unter SS-Obergruppenf&uuml;hrer Kurt Deluege.</p>
<p>BdO im Wehrkreis VI waren seit 1936 Oberst Becker, Oberst Dr. Lossen, Generalleutnant Dr. Heinrich Lankernau (April 1939 bis Ende 1942), Generalleutnant Schumann, Generalleutnant G&ouml;hrum, Oberst Kruse, Generalleutnant Liessem. .Im Gebiet des Wehrkreis VI lebten 1939 12 Mio. Einwohner. Dem BdO unterstanden hier 13 staatliche Polizeiverwaltungen, die Schutzpolizei und die Gendamerie, die Luftschutzpolizei, die Feuerschutzpolizei, die Freiwilligen Feuerwehren, die Technische Nothilfe, der Reichluftschutzbund, insgesamt &uuml;ber 200.000 Uniformierte, davon 41,000 aktive Polizisten.</p>
<p>Der Stab in M&uuml;nster umfasste mindestens 80 Offiziere.</p>
<p>Aus den vorhandenen Verb&auml;nden stellte der BdO insgesamt 22 Polizeibataillone f&uuml;r den &bdquo;ausw&auml;rtigen Einsatz&ldquo; auf (Staatsarchiv M&uuml;nster, Regierungsbezirk Arnsberg, Polizeiabteilung, Ost- und Kriegseinsatz, Nr. 14939, 14940 und 14944/45) In den Ver&ouml;ffentlichungen des ehemaligen BdO Dr. Lankenau wird er Osteinsatz als &bdquo;Sicherungs- und Ordnungsdienst&ldquo; sowie Partisaneneinsatz beschrieben.</p>
<p>Verschiedenen Ver&ouml;ffentlichungen ist zu entnehmen, dass etliche Polizeibataillone aktiv an Massenverbrechen hinter der Front beteiligt waren, zum Beispiel das Reserve-Polizeibataillon 61 (Dortmund), das von September 1939 bis April ^1940 den Bezirk Posen &bdquo;Judenrein&ldquo; machte und ca. 77.000 Menschen in Ghettos und Lager verbrachte, wobei es auch zu vielen Erschie&szlig;ungen kam. (Polizeiarchiv Dortmund) Das Pol.Btl. 309 (K&ouml;ln/&amp;Bochum) verbrannte am 27. Juli 1941 in der Synagoge von Bialystok mindestens 700 polnische Juden. (Urteil des Landgerichts Wuppertal 1968, s. Heiner Lichtenstein, Himmler`s gr&uuml;ne Helfer, S. 69-96) Solche &bdquo;Aktionen&ldquo; waren beh&ouml;rdenintern keineswegs geheim, sie wurden in Kriegstageb&uuml;chern dokumentiert und an die vorgesetzten Stellen gemeldet.</p>
<p>Der BdO war auch zust&auml;ndig f&uuml;r die Bereitstellung von Begleitkommandos f&uuml;r die Deportationsz&uuml;ge in die Lager des Ostens.</p>
<p>Nur wenige hundert Meter vom Sitz des BdO befanden sich andere zentrale Orte der NS-Gewaltherrschaft. In der Gutenbergstra&szlig;e die Gestapo-Leitstelle M&uuml;nster, wo vor dem Krieg auch zeitweilig Karl J&auml;ger residierte, der sp&auml;tere F&uuml;hrer des Einsatzkommandos 3 von Sicherheitspolizei und SD in Litauen (vgl. &bdquo;J&auml;ger-Bericht&ldquo;). An der Kreiuzung Warendorfer-Str.-Ring die Gastst&auml;tte &nbsp;Gertrudenhof, Sammelstelle vor der ersten Deportation ins Ghetto Riga am 13.12.1941.</p>
<p><strong><em>Quellen:</em></strong></p>
<p><em>Polizeigeschichtliche Sammlung in der Polizeif&uuml;hrungsakademie in M&uuml;nster-Hilttrup</em></p>
<p><em>Polizeiarchiv Dortmund im Polizeipr&auml;sidium (aufgebaut und gef&uuml;hrt von dem pesionierten Kriminalbeamten Alexander Pri,mavesi, eine bundesweit einmalige Einrichtung!) &nbsp;</em></p>
<p><em>Alfred Aedtner. &bdquo;An Ort und Stelle erschossen&ldquo;. &Uuml;ber die Massenmorde des Polizeibataillon 322, SPIEGEL 44/1986</em></p>
<p><em>Christopher R. Browning, Ganz normale M&auml;nner. Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die Endl&ouml;sung in Polen, Reinbek 1993</em></p>
<p><em>Heinrich Lankenau, Die Polizei im Einsatz1939/45 in NRW (erschienen in den 50er Jahren)</em></p>
<p><em>Heinrich Lankenau, Dem Gedenken an die Gefallenen und Luftkriegstoten 1939-1945, Herford</em></p>
<p><em>Heiner Lichtenstein, Himmler`s gr&uuml;ne Helfer. Die Schutz und Ornunmgspo9lizei im Dritten Reich, K&ouml;ln 1990</em></p>
<p><em>Georg Tessin, Die St&auml;be und Truppeneinheiten der Ordnungspolizei, Schriften des Bundesarchivs 3, Koblenz 1957</em></p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;&nbsp;</p>
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<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=68&amp;aid=1539">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=68&amp;aid=1539</a></p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a> Regierung Arnsberg, Polizeiangelegenheiten, Nr. 14939 und 14944</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref3">[3]</a> Am 27.06.1994 sprachen Horst Wiechers und ich in Dortmund ausf&uuml;hrlich mit Kriminalhauptmeister a.D. &nbsp;Primavesi. Vor zehn Jahren sei er zuf&auml;llig bei einem Gang in den Keller des Polizeipr&auml;sidiums auf das Thema gesto&szlig;en. Seitdem sei er dran. In M&uuml;nster-Hiltrup an der Polizei-F&uuml;hrungsakademie seien von 16 Teilnehmern an Ratslehrg&auml;ngen 11 aus dem Reichssicherheitshauptamt gekommen. Von seinen eigenen Gruppenleitern kamen fast alle aus dem RSHA, auch h&ouml;here Funktionen. Primavesi war selbst &uuml;berzeugter NS-Anh&auml;nger, auch HJ-Standortf&uuml;hrer. Er habe Jahre f&uuml;r den Wandel gebraucht. Der damalige Polizeipr&auml;sident war sechs Jahre im KZ. Er stellte auf Anordnung alle wieder ein. Zurzeit arbeite er an einer Dokumentation &uuml;ber die Ordnungspolizei f&uuml;r das Staatsarchiv. &nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref4">[4]</a> &bdquo;Einige Informationen zur Villa Tenhompel&ldquo;, 12.06.1994, 1 Seite (s. Anlage); Die Villa ten Hompel als &bdquo;Sitz des Befehlshabers der Ordnungspolizei&ldquo; (BdO), Historische Skizze, 14.08.1994, 6 Seiten.</p>
<p>Am 24.08.1994 Gespr&auml;ch mit dem Leiter der Schulabteilung beim RP M&uuml;nster, und Regierungsvize-pr&auml;sident Wirz.</p>
<p>Am 05.09.1994 Gespr&auml;ch mit Herrn Ost bei A. Primavesi. &bdquo;Ost sehr gepackt.&ldquo;</p>
<p>Am 16.09.1994 Antwort von Staatsanwalt Wacker, Zentrale &nbsp;Stelle der L&auml;nderjustizverwaltungen in Ludwigsburg, auf meine Anfrage zu Befehlshaber der Ordnungspolizei ab 1939 (zu Ermittlungsverfahren gegen BdO-Angeh&ouml;rige, speziell zu den BdO in M&uuml;nster, Verfahren gegen Angeh&ouml;rige von Begleitkommandos und gegen Angeh&ouml;rige weiterer Polizeibataillone aus dem Wehrkreis VI au&szlig;er 61 und 309), 5 Seiten</p>
<p>14.-15.12.1995 Lehrerfortbildungs-Tagung &bdquo;Bekenntnis zu einer schwierigen Vergangenheit &ndash; Ann&auml;herung an einen schwierigen historischen Ort, die Villa ten Hompel in M&uuml;nster&ldquo;, Tagungsteam LRSD G. Knauer, StD J. Neiss, Frau StR`M. Vogelpohl, StR H. Wiechers</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref5">[5]</a> Am 21.08.1996 Schreiben an die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses des Rates der Stadt M&uuml;nster; am 27.08.1996 Schreiben an NRW-Innenminister Franz-Josef Kniola; am 27.09.1996 an Ralph Giordano, Heiner Lichtenstein/WDR, an den Pr&auml;sidenten der Polizei-F&uuml;hrungsakademie, Dr. Reiner Schulte, an NRW-Innenminister a.D. Dr. Herbert Schnoor</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref6">[6]</a> &bdquo;Ganz normale M&auml;nner&ldquo;. Die Verwicklung von Polizeibataillonen aus dem Rheinland und Westfalen in den nationalsozialistischen Vernichtungskrieg, in: Alfons Kenkmann (Hrsg.), Villa ten Hompel: Sitz der Ordnungspolizei in Dritten Reich; vom &bdquo;Tatort Schreibtisch&ldquo; zur Erinnerungsst&auml;tte?, M&uuml;nster 1996, S. 54-77</p>
</div>
</div></div>


           <br />
                        </div>
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