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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Mein vollstÃ¤ndiger Leserbrief zum ZEIT-Artikel eine jungen Offiziers: &quot;Wer glaubt ihr eigentlich, wer wird sind?&quot;</title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=118&amp;aid=1254</link>
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    <span class="xar-mod-title">Offener Brief</span>

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        <h1>
            Mein vollstÃ¤ndiger Leserbrief zum ZEIT-Artikel eine jungen Offiziers: &quot;Wer glaubt ihr eigentlich, wer wird sind?&quot;         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 6. Dezember 2013 01:32:23 +02:00 (151419 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Binnen zwei Tagen so viele Kommentare auf ZEIT ONLINE wie bei keinem anderen ZEIT-Beitrag in diesem Jahr. Hier mein am 5.12. in der ZEIT ver&ouml;ffentlichter Leserbrief zum couragierten Widerspruch eines Staatsb&uuml;rgers in Uniform.</p></div>
            <div>    <p align="center">Leserbrief zum</p>
<p align="center"><strong>Gastbeitrag eines jungen Offiziers in der ZEIT vom 21.11.2013</strong></p>
<p align="center"><strong>&bdquo;Was glaubt ihr eigentlich, wer wir sind?&ldquo; </strong></p>
<p><em>Der 29-j&auml;hrige Hauptmann Dominik Wullers ist Vorstandsmitglied des Vereins &bdquo;Deutscher.Soldat.e.V.&ldquo;, einer Initiative von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr mit Migrationshintergrund. Ihre Devise &bdquo;Vielfalt ist unsere St&auml;rke&ldquo;. (<a href="http://www.deutschersoldat.de">www.deutschersoldat.de</a> )</em></p>
<p><em>In seinem ZEIT-Beitrag nahm er deutlich Stellung: &bdquo;Ich habe es satt. Immer wieder bin ich mit Beleidigungen, dummen Spr&uuml;chen und Diskriminierungen konfrontiert. Nicht weil ich halb schwarz bin, sondern weil ich Offizier bin. Das regt mich als B&uuml;rger auf. Ich kann nicht hinnehmen, dass Menschen, die sich dem Dienst an der Allgemeinheit verschrieben haben, daf&uuml;r beschimpft werden. (&hellip;)&ldquo; (<a href="http://www.zeit.de/2013/48/soldaten-deutschland">www.zeit.de/2013/48/soldaten-deutschland</a> )</em></p>
<p><em>Nachdem der Beitrag auf ZEIT ONLINE eingestellt worden war, gingen binnen zwei Tagen ca. 1000 Kommentare ein. Ich mischte mich mit einem Leserbrief ein, der &ndash; gek&uuml;rzt um die ersten drei S&auml;tze &ndash; in der ZEIT vom 5.12. zusammen mit f&uuml;nf weiteren Leserbriefen erschien.</em></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">LESERBRIEF:</span></p>
<p>Gegen den Vietnamkrieg der USA habe ich demonstriert, &uuml;ber den deutschen Kolonialkrieg in S&uuml;dwestafrika geschrieben, zum deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion geforscht, in der Friedensbewegung vor 30 Jahren gegen das atomare Wettr&uuml;sten demonstriert. Die Balkankriege konfrontierten uns mit der Gewissensfrage, was tun gegen massive illegale Gewalt? Die heutige Bundeswehr wird vom Bundestag in multinationale Eins&auml;tze entsandt, die im Rahmen der UNO-Charta Krieg und Gewalt eind&auml;mmen und verhindern sollen. Bei ca. 40 Besuchen in Einsatzgebieten habe ich erlebt, wie sehr der Auftrag &bdquo;Friedensunterst&uuml;tzung&ldquo; bei den Soldaten angekommen ist, dass sich Bundeswehr heute grundlegend von der Wehrmacht und erheblich von der US-Army unterscheidet. (vgl. meine Reiseberichte unter www.nachtwei.de) Deshalb hat der Bundeswehroffizier und B&uuml;rger Dominik Wullers Recht, wenn er sich gegen Pauschal- und Zerrbilder, gegen Beleidigungen und Ausgrenzungen von Bundeswehrsoldaten zur Wehr setzt. Seine Courage verdient umso mehr Respekt, als viele seiner politischen Auftraggeber sich wegducken.</p>
<p>Abbau von Feindbildern ist ein zentrales Gebot jeder Friedenspolitik. Es ist absurd, wie oft heute die &uuml;berf&auml;llige, friedens- und sicherheitspolitische&nbsp; Auseinandersetzung in einem Bekenntnisstreit der &bdquo;Lager&ldquo;, einen Schlagabtausch von Pauschal- und Feinbildern stecken bleibt. Genauer hinsehen! Damit w&auml;re schon viel geholfen.</p>
<p><strong>Winfried Nachtwei</strong>, MdB B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen 1994-2009, Vorstandsmitglied Deutsche Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen</p>
<p>&nbsp;</p></div>


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