    <rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
     <channel>
        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Mein Offener Brief zum BÃ¼rgerentscheid &quot;Pro Hindenburgplatz&quot; in MÃ¼nster: Ehrung Hindenburgs in der &quot;Stadt des WestfÃ¤lischen Friedens&quot; - ein Hohn!</title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=118&amp;aid=1154</link>
        <description></description>
        <dc:language>en-us</dc:language> 
        <dc:creator>Webmaster</dc:creator> 
        <admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.xaraya.org" /> 
        <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:webmaster@nachtwei.de" />
       <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
       <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
       <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
<div class="xar-mod-page">
   <div class="xar-mod-head">
    <!-- License: GPL http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html -->
<ul class="xar-tabs">
            <li class="xar-tab">
                <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=viewmap">View Article Map</a>
           </li>
</ul>
</div>
   <div class="xar-mod-body">
<div class="cattrails xar-displayinline-block xar-padding-thickbottom">
    <span class="xar-mod-title">Offener Brief</span>

    <table class="xar-width-auto">
    <tr>
        <td valign="top" class="xar-padding-none">Browse in:&#160;</td>
       <td valign="top" class="xar-padding-none">
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=1">Publikationstyp</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=118">Offener Brief</a>
<br />
</td>
   </tr>
   </table>




</div>

        <h1>
            Mein Offener Brief zum BÃ¼rgerentscheid &quot;Pro Hindenburgplatz&quot; in MÃ¼nster: Ehrung Hindenburgs in der &quot;Stadt des WestfÃ¤lischen Friedens&quot; - ein Hohn!         </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 25. August 2012 22:26:00 +02:00 (26921 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>In der Friedens- und Sicherheitspolitik gibt es tausendfach wichtigere Themen. Den Beschluss des MÃ¼nsteraner Rates, den grÃ¶ÃŸten Platz der Stadt von Hindenburg- in Schlossplatz umzubenennen, will eine BÃ¼rgerinitiative rÃ¼ckgÃ¤ngig machen. Die Leserbriefflut hÃ¤lt seit Monaten an, die Emotionen steigen. WÃ¤hrend in der anderen Stadt des WestfÃ¤lischen Friedens, OsnabrÃ¼ck, Erich-Maria Remarque, der Autor von &quot;Im Westen nichts Neues&quot;, seit vielen Jahren besonders geehrt wird, soll in MÃ¼nster das Gegenteil geschehen. Mein Offener Brief richtet sich an die BefÃ¼rworter des Hindenburgplatzes, die Mitglieder der Union/Jungen Union und/oder Reservisten sind, und soll zu etwas mehr Klarheit im Chaos der Geschichtsbilder und Werteorientierungen beitragen. Anlieger des Platzes ist Ã¼brigens auch das 1. Deutsch-NiederlÃ¤ndische Korps. Seine StaatsbÃ¼rger in Uniform mÃ¼ssten sich eigentlich sehr Ã¼ber die Verabschiedung Hindenburgs freuen. Sie sollten es ruhig auch zum Ausdruck bringen.</p>
<p>Â </p></div>
            <div>    <p><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0   21         false   false   false                             MicrosoftInternetExplorer4 </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif] --><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--></p>
<p><strong>An die Mitglieder und UnterstÃ¼tzer der </strong>MÃ¼nster, 25. August 2012</p>
<p><strong>BÃ¼rgerinitiative Pro Hindenburgplatz, die gleichzeitig Mitglieder der CDU/Jungen</strong></p>
<p><strong>Union und/oder Reservisten der Bundeswehr sind</strong></p>
<p>Sehr geehrter Herr Leschniok, sehr geehrter Herr Gottwald,</p>
<p>sehr geehrter Herr Kober, sehr geehrter Herr Althaus,</p>
<p>sehr geehrter Herr Sluka, sehr geehrter Herr Kleine Borgmann,</p>
<p>ich wende mich heute in der lokalen Streitfrage Schlossplatz oder Hindenburgplatz an Sie, weil ich davon ausgehe, dass wir uns als StaatsbÃ¼rger denselben Grundwerten unserer Verfassung verpflichtet fÃ¼hlen. Als langjÃ¤hriges Mitglied des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages spreche ich auch (ehemalige) AngehÃ¶rige der Bundeswehr an, die im Rahmen der Inneren FÃ¼hrung ganz besonders auf diese Grundwerte verpflichtet sind. Herr Gottwald hatte auf der Pressekonferenz am 22. MÃ¤rz als wichtige Zielgruppen der BÃ¼rgerinitiative neben CDU-AnhÃ¤ngern, Vertriebenen auch Bundeswehr-Reservisten genannt.</p>
<p>Mit diesem Brief mÃ¶chte ich zur inhaltlichen Auseinandersetzung und KlÃ¤rung beitragen. Ich appelliere an Sie, Ã¼ber Ihre BeweggrÃ¼nde hinaus auch die politischen Auswirkungen Ihrer Initiative zu bedenken. Sicher ist es auch in Ihrem Interesse, Schaden fÃ¼r MÃ¼nster als Stadt des WestfÃ¤lischen Friedens zu verhÃ¼ten.</p>
<p><strong>(1) Vorab</strong></p>
<p><strong>Gibt es nicht wichtigere Themen?</strong> Und ob! Das war auch mein Vorbehalt Ã¼ber geraume Zeit. (Ich habe weiterhin vorrangig mit aktuellen Krisen- und Kriegsgebieten wie Afghanistan u.a. zu tun.) Aber das ist nach aller Erfahrung nicht ausschlaggebend dafÃ¼r, was in der Ã–ffentlichkeit besondere Aufmerksamkeit findet. Siehe die alltÃ¤glichen Aufmacher der BILD-Zeitung. Die beispiellose Flut an Leserbriefen, die Eigendynamik des Streits um StraÃŸenumbenennungen zeigen, dass diese Symbolfrage fÃ¼r viele BÃ¼rgerinnen und BÃ¼rger doch von erheblicher Bedeutung.</p>
<p><strong>Ist die Umbenennung von nach historischen Personen benannten StraÃŸen nicht grundsÃ¤tzlich fragwÃ¼rdig?</strong> Ja, wenn es um ein historisches â€žGroÃŸreinemachen&quot; nach jeweiligen politischen Stimmungslagen ginge. Nein, wenn StraÃŸen nach (Staats-)Verbrechern benannt waren. Zurecht verschwanden Hitler und Kumpanen 1945 aus dem StraÃŸenbild. Nein, wenn es um die Fragen geht, ob die mit StraÃŸennamen geehrten historischen Personen vor dem Hintergrund der Grundwerte des demokratischen Deutschland als nicht mehr ehrwÃ¼rdig gelten.</p>
<p><strong>Was bringt`s? </strong>Nach aller Erfahrung mit StraÃŸenumbenennungen besteht das hohe Risiko, dass hier der politische Aufwand hoch, der Ertrag gering ist - und die BegleitschÃ¤den erheblich sein kÃ¶nnen. Debatten um StraÃŸenbenennungen bieten aber auch die Chance zu einer KlÃ¤rung und SelbstverstÃ¤ndigung einer Stadtgesellschaft Ã¼ber ihre Geschichte und ihren demokratischen Wertehorizont.</p>
<p><strong>(2) Argumente pro Hindenburgplatz</strong></p>
<p>Ich habe mir erlaubt, neben dem Flyer der BÃ¼rgerinitiative Pro Hindenburgplatz â€ž<em>Ein vertrautes StÃ¼ck MÃ¼nster: Hier sind wir zuhause</em>&quot; auch alle Leserbriefe zur Hindenburgplatz-Kontroverse seit Ende letzten Jahres durchzusehen. Bei den Zitaten habe ich darauf verzichtet, jeweils die Absender und Daten zu nennen, Ich kÃ¶nnte sie selbstverstÃ¤ndlich nennen.</p>
<p>(a) <strong>Das Verfahren</strong>: Im Vordergrund steht Kritik am, ja EmpÃ¶rung Ã¼ber das Verfahren: Die BÃ¼rgerbefragung vom Jahresanfang sei manipulativ gewesen, andere Meinungen seien unterdrÃ¼ckt, die Mehrheit sei bevormundet worden.</p>
<p>Die Fragestellung der BÃ¼rgerbefragung mag kritisiert werden. Sie wurde von einem Teil der Befragten als suggestiv empfunden. Fakt ist aber, dass nicht nach der historischen Bewertung gefragt wurde, sondern danach, ob diese, dem Stand der wissenschaftlichen Forschung entsprechende Bewertung zu einer Umbenennung fÃ¼hren solle. Deshalb von â€žUnterdrÃ¼ckung der Mehrheit&quot; und â€žNacht- und Nebel-Aktion&quot; zu sprechen, ist maÃŸstablos und verzerrt den realen Beratungsprozess. Vor der Ratsentscheidung gab es einen so langwierigen, intensiven und Ã¶ffentlichen Diskussionsprozess wie bei wenigen anderen Entscheidungen. Die zweifache Ratsentscheidung selbst war keine manipulierte oder erzwungene Hinterzimmer-Entscheidung, sondern die vÃ¶llig legale und legitime Entscheidung eines demokratischen ReprÃ¤sentativorgans. Diese kann selbstverstÃ¤ndlich durch BÃ¼rgerbegehren und -entscheide rÃ¼ckgÃ¤ngig gemacht werden.</p>
<p>Der Manipulations- und Bevormundungsvorwurf scheint nicht zuletzt auch deshalb besondere Resonanz zu finden, weil er in das verbreitete Negativbild von Politikern passt.</p>
<p>Bemerkenswert oft werden von Leserbriefschreibern Umfragen mit der Mehrheit gleichgesetzt. Dass Abgeordnete in ihrem Stimmverhalten an Recht, Gesetz und Gewissen gebunden sind, aber nicht an Umfragen oder imperative Mandate, scheinen manche vergessen zu haben.</p>
<p>(b) <strong>Umgang mit Geschichte: </strong>Ein zweites Kritikmotiv richtet sich gegen das angebliche â€žAusraddieren&quot; historischer Zeugnisse, â€žgeschichtvergessenen SÃ¤uberungswahn&quot;, â€žBildersturm&quot;, â€žAnpassung an den Zeitgeist&quot; und â€žPolitical Correctness&quot;. Der Hindenburgplatz sei Teil einer Erinnerungskultur und der Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Zu einer geschichtsbewussten und demokratischen Gesellschaft wÃ¼rde Bildersturm in der Tat nicht passen. Deshalb gibt es z.B. auch noch in MÃ¼nster eine ganze Reihe von KriegerdenkmÃ¤lern, die Ã¼ber das Totengedenken hinaus teilweise Kriege verherrlichen. Als Geschichtslehrer bin ich mit meinen SchÃ¼lerinnen und SchÃ¼lern zu solchen Zeugnissen ihrer Zeit gegangen und habe sie als Steine des AnstoÃŸes, als Denk-mal genutzt. Ein solches ist z.B. das - kaum wahrgenommene Stalingraddenkmal der 16. Infanterie- und 16. Panzerdivision am Kalkmarkt direkt anschlieÃŸend an den Schlossplatz. (<em>Die 16. Panzerdivision erreichte am 23. August 1942, vor genau 70 Jahren, als erster Wehrmachtsverband die Wolga bei Stalingrad und wurde dort von einer verbrecherischen FÃ¼hrung verheizt. 128 Ãœberlebende der Division kehrten nach Jahren schlimmster Gefangenschaft in die Heimat zurÃ¼ck.)</em></p>
<p>Aber Ablehnung von Bildersturm heiÃŸt doch nicht, alle Zeugnisse der Vergangenheit fÃ¼r unberÃ¼hrbar zu erklÃ¤ren, insbesondere StraÃŸennamen, die bei Personen immer ein ehrendes Erinnern beinhalten. HÃ¤tte man etwa in den Neuen BundeslÃ¤ndern die Lenin- und Ulbricht-Strassen beibehalten sollen? StraÃŸennamen sind selbstverstÃ¤ndlich verÃ¤nderbar. Hier von Ausraddieren zu sprechen, ist vÃ¶llig Ã¼berzogen. Auch soll laut Ratsbeschluss eine Gedenktafel an die wechselhafte (Namens-)Geschichte des Platzes erinnern.</p>
<p>Wer hier Anpassung an den Zeitgeist beklagt, muss sich Gegenfragen gefallen lassen: Warum sollen wir heute an einer Namensgebung festhalten, die dem - gelinde gesagt - unheilvollen Zeitgeist von 1927 entsprang? Sind die heutigen Grundwerte der bundesdeutschen Demokratie etwa nur â€žZeitgeist&quot;? Ein solcher Werterelativismus stÃ¤nde im diametralen Gegensatz zu der im Grundgesetz festgelegten Unantastbarkeit der MenschenwÃ¼rde und der Grundrechte.</p>
<p>(c) <strong>Beurteilung Hindenburgs</strong>:Das dritte Kritikmotiv spricht von einer â€žDiffamierungskampagne gegen Hindenburg als FÃ¶rderer des NS&quot;,Â  â€žLebensleistung lÃ¤sst sich nicht auf letzte Jahre beschrÃ¤nken&quot;, Verweis auf â€ždie anderen SteigbÃ¼gelhalter&quot;, â€žwer lange genug sucht, findet bei jedem was Verwerfliches&quot;. Dann wÃ¤ren auch andere StraÃŸennamen dran: Kaiser Wilhelm, Martin Luther ...</p>
<p>Auf der StraÃŸe werden die Pro-Hindenburg-Stimmen direkter: Ohne ihn wÃ¤re OstpreuÃŸe schon 1914 an Russland gefallen; â€ždamals (1927) galt Nation noch was&quot;; â€žfrÃ¼her war auch nicht alles schlecht&quot;. Bei der ersten Pressekonferenz Ihrer BÃ¼rgerinitiative am 22. MÃ¤rz hieÃŸ es sogar, Hindenburg sei der grÃ¶ÃŸte deutsche Nationalheld nach Bismarck gewesen. (WN 23.3.2012)</p>
<p>In der Tat stellt sich die Frage, warum Generationen von Hochschullehrern sich mit Namen der der WestfÃ¤lischen-Wilhelms-UniversitÃ¤t arrangiert haben. Sie hÃ¤tten die MÃ¶glichkeit gehabt, sich nach einem wÃ¼rdigen Namensgeber umzusehen.</p>
<p>Es geht nicht darum, Hindenburgs Rolle aus dem zeitgeschichtlichen Kontext zu lÃ¶sen, ihn gar zu dÃ¤monisieren. AuffÃ¤llig ist aber unter den Stimmen pro Hindenburgplatz die Unterschiedslosigkeit des Urteils und die Relativierung, ja BeschÃ¶nigung der Rolle Hindenburgs bei der Errichtung der NS-Diktatur: Sicherlich haben viele direkt und indirekt zum Aufstieg und zur MachtÃ¼bernahme der Nazis beigetragen, gab es viele Mitverantwortliche. Dass Hindenburg in weiten Teilen der BevÃ¶lkerung damals hohe WertschÃ¤tzung genoss, ist unbestreitbar. Dass gerade Menschen aus Ostpreussen ihm seine Rolle bei Tannenberg zugute halten, ist nachvollziehbar. Aber warum erwÃ¤hnen Sie in Ihrem Flyer mit keinem Wort, dass Hindenburg entscheidende Weichenstellung zur Errichtung der NS-Diktatur und Abschaffung von Grundrechten und Demokratie mit seinem LegalitÃ¤ts- und nationalen LegitimitÃ¤tsstempel versah?</p>
<p>Ã˜Â Â Â Â  1932 im Juni war er maÃŸgeblich beteiligt an der Aufhebung des von Reichskanzler BrÃ¼ning verhÃ¤ngten SS- und SA-Verbots; im Juli setzte er per Notverordnung die preuÃŸische SPD-Regierung ab und installierte von Papen als Reichskommissar, GÃ¶ring als kommissarischen Innenminister, d.h. Chef der Polizei (â€žPreuÃŸenschlag&quot;);</p>
<p>Ã˜Â Â Â Â  1933 nach der Berufung Hitlers zum Reichskanzler verantwortete erÂ  Notverordnungen, mit denen Grundrechte auÃŸer Kraft gesetzt und eine scheinlegale Grundlage zur Verfolgung politischer Gegner geschaffen wurde; einen Tag nach der Einrichtung des KZ Dachau wurde am 21. MÃ¤rz der â€žTag von Potsdam&quot; zur symbolischen Vereinigung des â€žalten Deutschlands&quot;, reprÃ¤sentiert von Hindenburg, und der jungen nationalsozialistischen Bewegung unter Hitler; am 24. MÃ¤rz wurde das ErmÃ¤chtigungsgesetzes (Abschaffung der parlamentarischen Demokratie) mit Hindenburgs Unterschrift verÃ¶ffentlicht; Schlag auf Schlag folgten danach das â€žGesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums&quot;Â  (â€žSÃ¤uberung&quot; der Beamtenschaft) am 7. April, die Besetzung der GewerkschaftshÃ¤user am 2. Mai, die BÃ¼cherverbrennung am 10. Mai, das Verbot der SPD am 22. Juni;</p>
<p>Ã˜Â Â Â Â  1934 Anfang Juli lobte er mit einem GlÃ¼ckwunschschreiben ausdrÃ¼cklich die Mordaktion um den sog. â€žRÃ¶hmputsch&quot;, als fast die ganze SA-FÃ¼hrung, auÃŸerdem u.a. Ex-Reichskanzler General Kurt von Schleicher mit Ehefrau und Erich Klausener, Vorsitzender der Katholischen Aktion im Bistum Berlin, insgesamt ca. 200 Menschen durch Hitler-Befehl ermordet wurden. (<em>FÃ¼r den jungen Wehrmachtsoffizier und sÃ¤teren Generalmajor Henning von Tresckow, der den Tag von Potsdam noch begeistert miterlebt hatte, war diese Mordaktion ein empÃ¶rendes Ereignis - und der erste Schritt zum militÃ¤rischen Widerstand, zu dessen â€žKopf und Herz&quot; er in den Folgejahren wurde</em>.)</p>
<p>Ã˜Â Â Â Â  Viele und vieles hat zur Errichtung der NS-Diktatur beigetragen. Hindenburg leistete aber in seiner SchlÃ¼sselposition ausschlaggebende BeitrÃ¤ge dazu. Er unterzeichnete die Ernennung Hitlers ohne Zwang.</p>
<p>Wenn Sie dieses alles in Ihrem Flyer und anderen Stellungnahmen vÃ¶llig ausklammern, dann nehmen Sie damit eine Tradition des selektiven und beschÃ¶nigenden Umgangs mit dem Nationalsozialismus und seinen Helfershelfern auf, wie sie in der Bundesrepublik Ã¼ber Jahrzehnte dominierte und erst in jÃ¼ngerer Zeit Ã¼berwunden zu sein schien. Damit Ã¶ffnen Sie zugleich Trittbrettfahrern mit offen antidemokratischer Gesinnung TÃ¼r und Tor. Ihre Distanzierung von solcher Art Trittbrettfahrern ist sicher ernst gemeint. Sie kann aber keineswegs Ã¼berzeugen.</p>
<p>(d) <strong>â€žStÃ¼ck Heimat&quot;: </strong>Das vierte Kritikmotiv appelliert an Heimat, spricht von â€žHerzensanliegen&quot;, rekuriert auf GewÃ¶hnung: Der Name Hindenburgplatz sei â€žein vertrautes StÃ¼ck MÃ¼nster: Hier sind wir zuhause&quot; (Flyer). Auch wenn hierÃ¼ber die Meinungen sicher sehr auseinander gehen. Aber sehr viele haben sich schlichtweg an die bestehenden StraÃŸennamen gewÃ¶hnt - sie kÃ¶nnten auch Ursula- oder Ottostrasse heiÃŸen - und haben nichts Ã¼brig fÃ¼r eine Umbenennung, die nur stÃ¶rt, weil sie etwas Arbeit macht. Nicht wenigen sagt auch Hindenburg genauso wenig wie Friedrich Ebert, Kolping, Windhorst, Scharnhorst zum Beispiel.</p>
<p>Â </p>
<p>(e) <strong>Weitestgehend ausgeklammert bleibt die Rolle Hindenburgs im Ersten Weltkrieg</strong>: Zur Sprache kommt bei Ihnen nur der â€žHeld von Tannenberg&quot;. Kein Wort davon, dass er 1916 Chef des Generalstabes des Feldheeres wurde und mit Erich von Ludendorff die 3. Oberste Heeresleitung bildete. Vom Februar bis Dezember 1916 tobte die Schlacht von Verdun mit 150.000 deutschen und 167.000 franzÃ¶sischen Gefallenen, vom Juli bis November 1916 die Schlacht an der Somme mit Ã¼ber einer Million getÃ¶teter, verwundeter und vermisster Soldaten. Insgesamt kamen im Ersten Weltkrieg viermal so viele franzÃ¶sische, dreimal so viele belgische, zweimal so viele britische Soldaten ums Leben wie im Zweiten Weltkrieg! Erich Maria Remarque schilderte diese MassenschlÃ¤chterei aus der Sicht der einfachen Soldaten 1928 in seinem Roman â€žIm Westen nichts Neues&quot;, 1933 von den Nazis verboten und verbrannt. Edlef KÃ¶ppen nahm als Freiwilliger von 1914-1918 am Ersten Weltkrieg teil. 1930 erschien sein â€žHeeresbericht&quot;, in dem er den Weg des Artilleristen Adolf Reisiger durch die HÃ¶llen des Kriegs schildert und es mit offiziellen Verlautbarungen konfrontiert. Als der fronterfahrene Leutnant Reisiger 1918 erklÃ¤rt, â€ždass er den Krieg fÃ¼r das grÃ¶ÃŸte aller Verbrechen hÃ¤lt, verhaftet man ihn und sperrt ihn ins Irrenhaus.&quot; (S. 410) (1935 wurde â€žHeeresbericht&quot; verboten.) Hindenburg war ein Cheforganisator des â€žMenschenschlachthauses&quot; des Ersten Weltkrieges. (<em>Titel des prophetischen Romans und europÃ¤ischen Bestsellers von Wilhelm Lamszus - â€žBilder vom kommenden Krieg&quot; - von 1912! Vgl ZEIT vom 2.8.2012</em>). Er war ReprÃ¤sentant einer militÃ¤rischen und politischen FÃ¼hrung, der die Soldaten damals bedingungslos gehorchen mussten und die zu Verbrechern an den eigenen Soldaten wurden.</p>
<p>1919 behauptete Hindenburg vor dem Untersuchungsausschuss der Weimarer Nationalversammlung, dass das Kaiserreich den Krieg nicht an der Front, sondern durchÂ  die Revolution in der Heimat verloren habe. Er wurde damit zu <span style="text-decoration: underline;">dem</span> Kronzeugen der â€žDolchstoÃŸlegende&quot;, die von vorne herein massiv die junge Republik belastete.</p>
<p>Auf Ihrer Pressekonferenz am 22. MÃ¤rz beteuerten Sie, keine Fortsetzung der historischen Debatte Ã¼ber Hindenburg zu wollen. Wiederholt betonen Sie, Hindenburg nicht ehren, den Hindenburgplatz nur behalten zu wollen. FÃ¼r mich sind das AusflÃ¼chte und TÃ¤uschungsmanÃ¶ver!</p>
<p><strong>Mit allem, was Sie von Hindenburg ansprechen und was nicht, nehmen Sie eindeutig Partei fÃ¼r ihn - und mit keinem Wort fÃ¼r die Leidtragenden und Opfer der von ihm fÃ¼hrend mitverantworteten KriegsfÃ¼hrung und Politik. Auch wenn es fÃ¼r viele UnterzeichnerInnen des BÃ¼rgerbegehrens nicht zutrifft: </strong></p>
<p><strong>Sie, meine Herren, agieren damit faktisch als </strong><strong>Initiative Pro Hindenburg</strong><strong>!</strong></p>
<p>(f) <strong>Weitere BeweggrÃ¼nde</strong>: Die in den Leserbriefen vorgebrachten Argumente pro Hindenburgplatz kÃ¶nnen meiner Meinung nach allein die Ã¼berraschend breite Zustimmung zum BÃ¼rgerbegehren nicht erklÃ¤ren. Auch kann ich nicht glauben, dass die konkrete historische Gestalt Hindenburg in der MÃ¼nsteraner BevÃ¶lkerung wirklich noch so breite Zustimmung findet. Die breite Resonanz muss weitere, weniger ausgesprochene GrÃ¼nde haben. Getroffen sind offenbar bestimmte Grundstimmungen und IdentitÃ¤tsfragen in Teilen der Stadtgesellschaft.</p>
<p>Generell spielt wahrscheinlich der verbreitere Politikerverdruss eine erhebliche Rolle, wo der Verdacht von Bevormundung, Manipulation etc. gegen â€ždie da oben&quot;, angefangen beim Rathaus, schnell zur Hand ist. Diese weniger parteiabhÃ¤ngige Grundstimmung kann sich bei einem Symbolthema, bei dem es nicht um handfeste Interessen geht, leichter ein Ventil suchen.</p>
<p>Bei Teilen der UnionsanhÃ¤nger scheint der Verdruss Ã¼ber einen konservativen Profilverlust erheblich. DafÃ¼r werden die Kanzlerin, wohl auch der langjÃ¤hrige Bundestagsabgeordnete Ruprecht Polenz und OberbÃ¼rgermeister Markus Lewe haftbar gemacht.</p>
<p>Schwer einschÃ¤tzbar ist eine national-konservative, weiter rechts stehende Grundstimmung, die sich an der in MÃ¼nster recht aktiven demokratischen Erinnerungskultur rund um den Nationalsozialismus stÃ¶rt. FÃ¼r solche geht es jetzt um das â€žTafelsilber&quot; einer national-konservativen Erinnerungskultur.</p>
<p>Die verschiedenen BeweggrÃ¼nde zusammen drÃ¤ngen auf â€žDenkzettel&quot;. Mein Eindruck ist, dass mit dem Ã¼berraschend erfolgreichen BÃ¼rgerbegehren die Denkzettelbotschaft bei den Verantwortlichen schon erheblich angekommen ist und im Rathaus niemand mehr auf weitere Strassenumbenennungen sinnt.</p>
<p><strong>(3) Wirkungen und Konsequenzen</strong></p>
<p>Ideologen und Fundamentalisten brauchen sich nur im Recht fÃ¼hlen. Wer sich in verantwortlicher Weise politisch betÃ¤tigen will, muss auch immer die politischen Botschaften und Wirkungen des eigenen Handelns im Blick haben, gewollte wie ungewollte. Guter Wille ist das eine, was bei alledem heraus kommt, das andere.</p>
<p>(a) <strong>Was losgetreten wird</strong>: Wo die BÃ¼rgerinitiative Pro Hindenburgplatz fast nur zum Verfahren spricht und die historische Person Hindenburgs krass beschÃ¶nigt, wirkt das Ã¼ber national-konservative Kreise hinaus als Einladung an Trittbrettfahrer mit nationalistischen, demokratiefernen, ja rechtsradikalen HintergrÃ¼nden. Ihre Distanzierung von solchen KrÃ¤ften wird nur glaubwÃ¼rdig, wenn Sie dabei auch die inhaltlichen Einfallstore fÃ¼r solche Gesinnungen schlieÃŸen.</p>
<p>(b) <strong>Wirkungen einer (mÃ¶glichen) Mehrheit pro Hindenburgplatz</strong>: Erstmalig nach 85 Jahren bekÃ¤me der grÃ¶ÃŸte Platz MÃ¼nsters den Namen Hindenburgplatz in einer demokratischen Abstimmungzugesprochen (1927 geschah die Namensgebung ohne Stadtratsbeschluss). Das ist was anderes, als wenn StraÃŸen jahrelang stillschweigend ihren Namen behalten, als Ãœberbleibsel, wo sich der historische Inhalt solcher Namen oft verflÃ¼chtigt.</p>
<p>Ob man es will oder nicht, Sie kÃ¶nnen es noch so bestreiten: Aufgefasst wÃ¼rde eine Aufhebung des Ratsbeschlusses Ã¼berall als bekrÃ¤ftigende Ehrung einer historischen PersÃ¶nlichkeit 85 Jahre danach mit dem Wissen von heute. Das mÃ¼sste dann erklÃ¤rt werden.</p>
<p>Ã˜Â Â Â Â  Wie wollen Sie die aktive Ehrung eines Mannes rechtfertigen, der in seiner prÃ¤sidialen SchlÃ¼sselrolle Beihilfe leistete zur Abschaffung der Weimarer Republik, zur Verfolgung politischer Gegner der NSDAP, zur â€žlegalen&quot; Errichtung der NS-Diktatur?</p>
<p>Ã˜Â Â Â Â  Wie wollen Sie eine aktive Ehrung Hindenburgs mit dem Anspruch und Leitbild der Stadt des WestfÃ¤lischen Friedens vereinbaren - auch im Vergleich zu OsnabrÃ¼ck als der anderen Stadt des WestfÃ¤lischen Friedens. Dort wird Erich Maria Remarque seit langem in besonderer Weise geehrt, mit dem Remarque-Haus gegenÃ¼ber vom Rathaus und dem Remarque-Preis. In MÃ¼nster wÃ¼rde demgegenÃ¼ber der Antityp geehrt! Es wÃ¤re ein ZurÃ¼ck zu der anderen Traditionslinie MÃ¼nsters, die heute noch an den KriegerdenkmÃ¤lern rund um die Promenade zu besichtigen sind. (<em>Ãœber das damalige Generalkommando der Wehrmacht im Wehrkreis VI am Hindenburgplatz wurden ab 1939 allein 14 Divisionen in den Krieg gegen die europÃ¤ischen Nachbarn geschickt, Ã¼ber den Befehlshaber der Ordnungspolizei im WK VI 16 Polizeibataillone. Viele von ihnen waren an der Massenvernichtung im Osten beteiligt.</em>)</p>
<p>Ã˜Â Â Â Â  Anlieger des Schlossplatze/Hindenburgplatzes ist auch das I. Deutsch-NiederlÃ¤ndische Korps: Verpflichtet auf die UNO-Charta, erfahren in UN-Friedenssicherung und mit Kommandierenden Generalen, die Welten von eine Hindenburg trennen, kann auch den AngehÃ¶rigen des Korps als StaatsbÃ¼rger in Uniform eine solche Nachbarschaft ganz und gar nicht Recht sein. Das gilt generell fÃ¼r alle aktiven und ehemaligen Bundeswehrsoldaten in MÃ¼nster. FÃ¼r StreitkrÃ¤fte, die Ã¼ber die Innere FÃ¼hrung dem Grundgesetz, dem VÃ¶lkerrecht und der europÃ¤ischen Einigung verpflichtet sind, kann ein Hindenburg nicht traditionswÃ¼rdig sein. (<em>AnlÃ¤sslich eines Vortrags kÃ¼rzlich in Nordhessen berichtete mir ein Oberst a.D. von einem Besuch des neuen Kommandeurs, Brigadegeneral Wolf Graf von Baudissin, 1959 bei seiner Panzergrenadierbrigade 4. Als er an der Wand ein Bild von Hindenburg sah, liess er es mit den Worten abhÃ¤ngen, â€šHindenburg gehÃ¶re nicht in ein deutsches Offizierkasino`!)</em></p>
<p>Ob dem Platz vor dem Schloss erstmalig in der Geschichte per demokratischer Abstimmung der Name Hindenburg zugesprochen wird, ist keine Frage von Political Correctness und Zeitgeist-Opportunismus, sondern von Grundwerten unserer Verfassung: Friedensauftrag des Grundgesetzes, Grundrechten und Demokratie, Europagedanke, Innerer FÃ¼hrung.</p>
<p><strong>Eine historische Person aktiv zu ehren, die exemplarisch und in fÃ¼hrender Verantwortung kontrÃ¤r gegen diese Werte stand und handelte, wÃ¼rde die demokratische und friedensorientierte Kultur dieser Stadt und MÃ¼nsters Ansehen bundesweit schwer schÃ¤digen.</strong></p>
<p>Zu der in den letzten drei Jahrzehnten in MÃ¼nster gewachsenen offenen, demokratischen und menschenrechtsorientierten Erinnerungskultur haben CDU-Politiker wie JÃ¶rg TwenhÃ¶ven und jetzt Markus Lewe mit klarer Werteorientierung und RÃ¼ckgrat erheblich beigetragen.Â  Umso beunruhigender ist, dass ein Teil ihrer Parteikollegen mit Ihrer Pro-Hindenburg-Initiative das zu konterkarieren droht. <span style="text-decoration: underline;">Es wÃ¤re ein Zeichen von SouverÃ¤nitÃ¤t und Verantwortungsbewusstsein, wenn auch bisherige BefÃ¼rworter des Hindenburgplatzes wegen der zu erwartenden Negativfolgen fÃ¼r MÃ¼nster fÃ¼r den Schlossplatz votieren wÃ¼rden</span>.</p>
<p><strong>Ein abschlieÃŸendes Wort zu den jungen Frauen und MÃ¤nnern der Jungen Union:</strong></p>
<p>Haben Sie den â€žHeeresbericht&quot; von Edlef KÃ¶ppen gelesen (hierzu am 4. und 11. August 2012 ausfÃ¼hrliche Artikel in der FAZ)? Oder â€žIm Westen nichts Neues&quot; als Buch oder Film miterlebt? Wer den Frontsoldaten Ihres AltersÂ  in den Jahren 1914 bis 1918 Ã¼ber die Schulter gesehen hat, wird nicht mehr verstehen kÃ¶nnen, wie sich heute friedensgewohnte AngehÃ¶rige der Ururenkelgeneration fÃ¼r einen obersten Kriegsherren von damals erwÃ¤rmen kÃ¶nnen. Beispielhaft fÃ¼r ihre Generation sind demgegenÃ¼ber z.B. Jugendliche, die im Rahmen der Workcamps des Volksbundes Deutsche KriegsgrÃ¤berfÃ¼rsorge SoldatengrÃ¤ber und GedenkstÃ¤tten pflegen und denen ich noch vor wenigen Wochen in Riga am MassengrÃ¤berfeld von Bikernieki begegnen durfte - dort, wo 1941-1944 Zehntausende Menschen erschossen worden waren (davon viele aus Westfalen), wo fÃ¼rchterlich endete, was 1933/34 begann.</p>
<p>Zu einer Diskussion Ã¼ber Erinnerungskultur in MÃ¼nster, Deutschland und Europa bin ich auch nach dem 16. September gern bereit.</p>
<p>Mit freundlichen GrÃ¼ÃŸen<a name="_GoBack"></a></p>
<p>gez. Winni Nachtwei, MdB a.D., Mitglied im Beirat Innere FÃ¼hrung des BMVg, Vorstandsmitglied des Vereins â€žGegen Vergessen - FÃ¼r Demokratie&quot; und der Gesellschaft fÃ¼r die Vereinten Nationen/DGVN</p>
<p>Â </p></div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
</rss>
