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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik</title>
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    <span class="xar-mod-title">Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik von Winfried Nachtwei im Tagebuchformat</span>

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        <h1>
            Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 5. Oktober 2005 14:58:52 +02:00 (8177 Aufrufe)            </div>
            <div>    Die Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik, die Winfried Nachtwei im Tagebuchformat verfasst hat, umfassen den Zeitraum 05. August - 30. September 2005.</div>
            <div>    <h1 style="text-align: center">PersÃ¶nliche <br /></h1><h1 style="text-align: center">Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (12)<br /></h1><h1 style="text-align: center">August/September 2005<br /></h1>von Winni Nachtwei<br /><p> </p>30.9. <br />Interview in der â€žjungen weltâ€œ zum <strong>Afghanistaneinsatz </strong>und insbesondere KSK-Einsatz. Der Text ist die Zusammenfassung eines lÃ¤ngeren Interviews und nicht von mir autorisiert. Der j-w-Autor W. Pomrehn ignorierte entgegen der Absprache die von mir gemachten PrÃ¤zisierungswÃ¼nsche und Ã¤nderte sogar im Nachhinein zwei Fragen. (autorisierte Interviewfassung unter <a href="/">www.nachtwei.de</a>) <br /><p> </p>29.9.<br />GesprÃ¤che mit <strong>zwei 10er Klassen</strong> aus Gronau/Westfalen und Franken als Besuchergruppen im Bundestag. Die SchÃ¼lerInnen haben sich viele und gute Fragen ausgedacht. Die zwei Stunden sind ausgesprochen lebendig. <br /><p> </p>28.9.<br />Im Fraktions-Arbeitskreis IV â€žInternationale Politik und Menschenrechteâ€œ <strong>Verabschiedung der KollegInnen </strong>Antje Vollmer, Christa Nickels, Ludger Volmer,  Marianne Tritz und Ursula Sowa, die aus dem Bundestag ausscheiden, sowie Fritz Kuhn. Das Ausscheiden der erfahrenen und profilierten KollegInnen ist fÃ¼r unsere AuÃŸen-, Menschenrechts- und Kulturpolitik ein regelrechter Aderlass.<br /> <br />Beratungen und Abstimmungen in Verteidigungsausschuss, Fraktion und Bundestag der 15.Legislaturperiode zur <strong>Fortsetzung und Ausweitung der</strong> <strong>deutschen Beteiligung an ISAF: </strong>Die Anhebung der Obergrenze von 2.250 auf 3.000 sowie die konditionierte Ausweitung des Einsatzgebietes (Schwerpunkte bleiben Kabul und Nordregion) sind begrÃ¼ndet durch die Ausdehnung der Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) als Netz von ISAF-Inseln. Die Lastenverteilung mit den anderen Nationen bleibt in etwa, weil Kanada, GroÃŸbritannien, Niederlande u.a. jetzt auch aufstocken. Der Gesamtumfang von ISAF steigt von 8.200 in 2005 (ohne WahlverstÃ¤rkung) auf Ã¼ber 12.000 in 2006. Verglichen mit KFOR und angesichts der viel schwierigeren Natur Afghanistans ist das ein immer noch â€žbescheidenerâ€œ Umfang. ISAF und die Antiterror-Operation Enduring Freedom bleiben getrennt. <br />In der Fraktion kritisiert Hans-Christian StrÃ¶bele, der ursprÃ¼nglich von ihm unterstÃ¼tzte ISAF-Einsatz dauere inzwischen viel lÃ¤nger als anfangs gesagt, er habe keine Perspektive, eine exit-Strategie sei nicht in Sicht. Jerzy Montag dankt ausdrÃ¼cklich fÃ¼r meine sehr informativen Berichte, die eine groÃŸe Hilfe zur Entscheidungsfindung seien.  <br />Im Bundestagsplenum weisen mehrere Redner deutlich den Vorwurf zurÃ¼ck, bei ISAF handele es sich um einen Kriegseinsatz.<br />Die heutige Plenarsitzung ist die letzte Sitzung des alten Bundestages und von Abschied durchzogen. Der Kanzler macht einen auffÃ¤llig gelÃ¶sten Eindruck. Als Friedbert PflÃ¼ger Protokollnotizen der Bundesregierung bei MandatsbeschlÃ¼ssen als Erfolg der Union darstellt, schÃ¼rzt er bewundernd die Lippen. Der AuÃŸenminister hÃ¤lt wohl noch pflichtgemÃ¤ÃŸ seine Rede. Ansonsten hat er aber offenkundig abgeschlossen, will weg. Meine Bewertung seines RÃ¼ckzugs aus der 1. Reihe verschiebt sich: Sein Abschied aus einer parlamentarischen FÃ¼hrungsrolle war konsequent und geschah zum genau richtigen Zeitpunkt. Auch wenn er bald nicht mehr Minister ist, so bleibt er doch politisch in Mitverantwortung gerade fÃ¼r den Fortgang der deutschen Krisenengagements auf dem Balkan und in Afghanistan, die er wesentlich mit durchgesetzt hatte. Da kann man gerade im Hinblick auf die dabei eingesetzten Menschen nicht einfach von Bord gehen. Auch als Ex-Minister wird Joschka dieses Engagement sicher weiter verfolgen und in geeigneter Weise unterstÃ¼tzen.<br />PersÃ¶nlicher Abschied von Volker RÃ¼he, dem nachdenklich gewordenen frÃ¼heren Verteidigungsminister, von GÃ¼nther Nolting, dem langjÃ¤hrigen verteidigungspolitischen Sprecher der FDP, der`s gegenÃ¼ber den GrÃ¼nen gern polemisch trieb, von unserer Kollegin Marianne Tritz, die wegen eines nicht ausreichenden Listenplatzes ihren viel versprechenden AuÃŸenpolitik-Start nicht fortsetzen kann.  <br /><p> </p>Vortrag bei der Gesellschaft fÃ¼r Wehr- und Sicherheitspolitik, Sektion Siegen-Wittgenstein,Ã¼ber â€ž<strong>Wehrpflicht und die Perspektiven der Sicherheitspolitik</strong>â€œ<br /><p> </p>27.9.<br />Vorstandssitzung der <strong>Deutschen Gesellschaft fÃ¼r die Vereinten Nationen</strong>/DGVN<br /><strong>Erste Sitzung der neuen Fraktion</strong>: Wahl von Renate KÃ¼nast und Fritz Kuhn zu den beiden Fraktionsvorsitzenden sowie der Parlamentarischen GeschÃ¤ftsfÃ¼hrung. Was in manchen BlÃ¤ttern als â€žgrÃ¼ne DiadochenkÃ¤mpfeâ€œ angekÃ¼ndigt worden war, geht recht kollegial und  mit gutem Ergebnis Ã¼ber die BÃ¼hne.      <br />In Sachen Bundestagssitzung zum <strong>ISAF-Mandat</strong> <strong>Antwortschreiben auf Offene Briefe</strong> und Pressemitteilungen von Friedenskooperative, Bundesausschuss Friedensratschlag (beide fÃ¼r Bundeswehr-Abzug aus Afghanistan), Gesellschaft fÃ¼r bedrohte VÃ¶lker (Bundeswehr soll bei DrogenbekÃ¤mpfung mitmachen) und Welthungerhilfe (Zustimmung zu ISAF, aber klare Rollenabgrenzung von MilitÃ¤r und humanitÃ¤ren Organisationen). Der Bundesausschuss Friedensratschlag, schÃ¤rfster Gegner des â€žimperialistischenâ€œ Afghanistan-Einsatzes und UnterstÃ¼tzer der Linkspartei/PDS, nimmt meine Antwort plus Stellungnahme auf seine homepage. (www.uni-kassel.de/fb5/frieden)    <br /><p> </p>26.9. <br />Neue â€ž<strong>Informationen zur 4. ISAF-VerlÃ¤ngerung</strong>: Friede in Sicht? Immer mehr Soldaten in ein Fass ohne Boden?â€œ an alle FraktionskollegInnen  (www.nachtwei.de)<br /><p> </p>25.9.<br />Mitgliederversammlung von <strong>CARE International Deutschland</strong> in KÃ¶nigswinter: Ich nehme als Kuratoriumsmitglied teil. Wahl von StaatssekretÃ¤r a.D. Heribert Scharrenbroich als neuem Vorsitzenden. Er lÃ¶st Willi Erl ab, den ehemaligen DED-GeschÃ¤ftsfÃ¼hrer, den ich vor allem aus dem Kontext Ziviler Friedensdienst kenne. CARE International Deutschland wurde 1980 nach CARE USA und KANADA als dritte nationale CARE-Organisation gegrÃ¼ndet. Heute gehÃ¶ren zu CARE International 12 selbstÃ¤ndige Schwesterorganisationen in Europa, Amerika, Asien und Australien. CARE-Schwerpunkte sind Nothilfe und ArmutsbekÃ¤mpfung. In 70 der Ã¤rmsten LÃ¤nder arbeitet CARE mit Ã¼ber 10.000 Ã¼berwiegend einheimischen MitarbeiterInnen. CARE International hat Beobachterstatus bei der UN. CARE International Deutschland hat ca. 90 Mitglieder und 20 BeschÃ¤ftigte. (<a href="http://www.care.de/">www.care.de</a>)       <br /><p> </p>22.9.<br />Teilnahme an der Verleihung der <strong>Manfred-WÃ¶rner-Medaille an</strong> <strong>Hans Koschnik</strong> durch Minister    Struck im Verteidigungsministerium in Berlin: In seiner Dankesrede macht der ehemalige Bremer Regierende BÃ¼rgermeister, erfahrene Schlichter, EU-Administrator in Mostar deutlich, dass es bei deutschen Krisenengagements und BundeswehreinsÃ¤tzen eindeutig um Kriegs- und GewaltverhÃ¼tung geht. Er Ã¼berzeugt und begeistert wieder durch seine ganze Art: bodenstÃ¤ndig, erfahrungsreich, humorvoll, bescheiden, mit klarer Orientierung und deutlicher Sprache. Er ist der positive Gegentyp zum Ã¼blichen Politiker-Bild, er ist Vorbild.       <br />(Im â€žKandidatencheckâ€œ der WestfÃ¤lischen Nachrichten an die Bundestagskandidaten hatte ich auf die Frage â€žWessen politische Arbeit schÃ¤tzen Sie, auch wenn die betreffende Person nicht Ihrer Partei angehÃ¶rt?â€œ Hans Koschnik genannt)  <br /><p> </p>21.9.<br />Verabschiedung des Direktors der <strong>Stiftung Wissenschaft und Politik/swp</strong>, Christoph Bertram: Mit dem swp-Umzug von Ebenhausen/Bayern nach Berlin und unter seiner Leitung wurde die Stiftung zu  d e r  auÃŸen- und sicherheitspolitischen Beratungsinstitution von Bundesregierung und Parlament. Finanziert durch das Kanzleramt blieb die swp bemerkenswert unabhÃ¤ngig. EinfÃ¼hrung des neuen Leiters Dr. Volker Perthes.   <br /><p> </p>20.9. <br />Sondersitzung des <strong>Verteidigungsausschusses;</strong> <br />Gemeinsame Sitzung der <strong>alten und neuen Fraktion</strong>: Joschkas ErÃ¶ffnung, dass er angesichts der zu erwartenden Oppositionsrolle der GrÃ¼nen in der Fraktion keine hervorgehobenen Aufgaben wahrnehmen will, haut rein wie eine Bombe. Sein Schritt ist konsequent, genau zum richtigen Zeitpunkt. (<a href="/">www.nachtwei.de</a>) Jetzt stehen nur noch wir wenigen â€žverbliebenenâ€œ AuÃŸen- und Sicherheitspolitiker am Steuer.  <br /><p> </p>19.9. <br />Meine <strong>Wahlbilanz</strong> â€žDanke fÃ¼r das Wahlergebnis! Wir wollen das Beste daraus machenâ€œ (<a href="/">www.nachtwei.de</a>) Eine Koalitionsoption gibt es fÃ¼r die GrÃ¼nen jetzt nicht. Der Opposition sehe ich kampfeslustig entgegen. <br />Mitgliederversammlung der GrÃ¼nen MÃ¼nster zur Auswertung der Bundestagswahl: Hervorgehoben wird vor allem das besondere Engagement von JÃ¼ngeren und Neumitgliedern, die sofort einen ersten Erfolg miternten kÃ¶nnen.       <br /><p> </p><p> </p><p> </p>18.9. <br /><strong>Bundestagswahl</strong>: Riesig ist meine und unsere Erleichterung Ã¼ber das Wahlergebnis von 8,1%, womit wir uns trotz schwierigerer Rahmenbedingungen behauptet haben. Die Umfrageergebnisse der letzten Wochen (zuletzt beim WDR 5% fÃ¼r die GrÃ¼nen in NRW) hatte Schlimmes befÃ¼rchten lassen. Zitterpartie noch mal ab 23.00 Uhr, als das ausgezÃ¤hlte NRW-Ergebnis deutlich unter der Hochrechnung liegt. Aus NRW ziehen zehn grÃ¼ne Abgeordnete in den Bundestag. Mit meinem 10. Listenplatz bin ich wieder dabei. In MÃ¼nster verzeichnen wir mit 13,4% (2002: 15,6%) der Zweitstimmen und 8,4% (9,5%) Erststimmen EinbuÃŸen, die ungefÃ¤hr dem NRW-Trend entsprechen.  <br /><p> </p><strong>Wahlkampf-RÃ¼ckblick</strong>: Bei den 16 Podiumsdiskussionen (davon acht in Schulen)  mit den anderen Kandidaten Polenz (CDU), StrÃ¤sser (SPD), Bahr (FDP) und z.T. MÃ¼ller-Morenius (Linkspartei/PDS) spielt AuÃŸen- und Sicherheitspolitik kaum eine Rolle â€“ wie auch in den Medien. In Sachen Irak schmiegt sich die Union inzwischen an die Position von Rot-GrÃ¼n an und versucht die Spuren ihrer Kriegsbereitschaft von 2003 zu verwischen. Auf der anderen Seite erregt hier auch die Linkspartei/PDS trotz vollmundiger Angriffe von Lafontaine auf die â€žKriegspolitik von Rot-GrÃ¼nâ€œ kaum Aufmerksamkeit. Offenbar widerspricht das zu deutlich der â€žselbstbewussten Friedenspolitikâ€œ, die Rot-GrÃ¼n fÃ¼r sich in Anspruch nimmt und die von breiten BevÃ¶lkerungskreisen auch als rot-grÃ¼ne Leistung gesehen wird. Insofern war Friedens- und Sicherheitspolitik trotz realer WidersprÃ¼che zwischen Koalition und Opposition weniger streitgeeignet und wurde deshalb auch kaum thematisiert. Heraus kam ein Wahlkampf der innenpolitischen Nabelschau auf Insel-Deutschland. Vertan wurde die Chance, angesichts der ganz aktuellen UN-Reform und ÃœberprÃ¼fung der Millenniumsentwicklungsziele sowie der radikalsten Bundeswehrreform seit ihrer GrÃ¼ndung die Perspektiven deutscher AuÃŸen-, Sicherheits- und Friedenspolitik endlich mal breiter zu diskutieren.  Auf einem anderen Blatt steht allerdings, welche Rolle Friedens- und Sicherheitspolitik bei der Wahlentscheidung spielte.      <br />Mit meinem Kopfplakat â€ž<strong>Winni Nachtwei fÃ¼r gerechten Frieden</strong>â€œ wage ich eine politische Aussage jenseits der PrimÃ¤rthemen dieses Wahlkampfes. In MÃ¼nster mit seiner starken katholischen Jugendbewegung erwartete ich noch am ehesten Zustimmung zu einer Aussage, die mein politisches Profil auf den Punkt bringt und dem Friedenswort der katholischen BischÃ¶fe entlehnt ist.  An meinem von einer Berliner Agentur sehr realistisch fotografierten â€žKopfâ€œ allerdings scheiden sich manche Geister. Dass dabei mehreren Beschauern Assoziationen zu Willy Brandt kommen, ist nicht das schlechteste.    <br />Am meisten SpaÃŸ macht mir der StraÃŸenwahlkampf, der direkte Kontakt mit den BÃ¼rgerInnen. Dass ich viel hundertfach Zuspruch erfahre, dabei oft ganz persÃ¶nlich auch fÃ¼r â€žmeineâ€œ Politik, ist ausgesprochen ermutigend. <br /> <br />15.9.<br />Kundgebung mit <strong>Dany Cohn-Bendit</strong>, Ko-Vorsitzender der grÃ¼nen Europafraktion, zu â€žEuropÃ¤ischen Perspektiven der Bundestagswahlâ€œ vor dem Stadthaus I in MÃ¼nster mit ca. 200 TeilnehmerInnen.<br /><p> </p>â€ž<strong>Afghanistan vor der Wahl</strong>: Friede in Sicht?â€œ Mit Siba Shakib, der iranischen Filmemacherin und Autorin des Bestsellers â€žNach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinenâ€œ,  und mir in MÃ¼nster. Nach mehreren Begegnungen in Afghanistan treffen wir jetzt erstmalig auf deutschem Boden zusammen. Sie kennt Afghanistan aus den Zeiten vor, wÃ¤hrend und nach den Taliban. Ihre Zwischenbilanz: In vier Jahren sei unglaublich schnell und viel passiert. Ohne ISAF wÃ¼rde alles wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Unter den Anwesenden sind etliche AngehÃ¶rige des Deutsch-NiederlÃ¤ndischen Korps mit Afghanistan-Erfahrung, darunter auch General a.D. van Heyst, der 2003 Gesamt-ISAF in Kabul befehligte. Von denjenigen, die Ende 2001 vehement den Afghanistan-Einsatz ablehnten, ist niemand da.<br /><p> </p>13.9.<br />Dia-Vortrag â€ž<strong>Nachbarn von nebenan</strong> â€“ <strong>verschollen in Riga</strong>â€œ bei der Gesellschaft fÃ¼r Christlich-JÃ¼dische Zusammenarbeit in Detmold.<br /><p> </p>12.9. <br />Im Rahmen der Veranstaltungsreihe â€ž<strong>Wyeth holt die Politiker ins Haus</strong> â€“ stellen Sie Ihre Fragen!â€œ einstÃ¼ndige Befragung durch ca. 50 MitarbeiterInnen von Wyeth Pharma, moderiert von MZ-Chefredakteur Claus-JÃ¼rgen Spitzer. Die erste halbe Stunde geht tatsÃ¤chlich zur AuÃŸen- und Sicherheitspolitik. (Wyeth Pharma hat in MÃ¼nster 720 MitarbeiterInnen und ist Tochter eines bedeutenden US-Arzneimittelherstellers)   <br />Gut besuchter Vortrag â€ž<strong>Friedenspolitik in riskanten Zeiten</strong>â€œ beim GrÃ¼nen OV Haltern. Mit Folien illustriere ich die grÃ¼n-rote Friedens- und Sicherheitspolitik der letzten Jahre â€“ in Krisenregionen wie Kosovo und Afghanistan, die Entwicklung neuer FriedensfÃ¤higkeiten. <br /><p> </p>10.9.<br />GesprÃ¤ch mit Frau <strong>Prof. Liphan Basajewa aus </strong>Tschetschenien Ã¼ber das 2002 gegrÃ¼ndete Frauenzentrum in Grosny und die Vorbereitung des Friedens. <br /><p> </p>9.9.<br /><strong>Hearing zur Friedens- und  Sicherheitspolitik</strong> mit den fÃ¼nf Bundestagskandidaten beim Friedensforum MÃ¼nster zur Mauer in Israel, der Entgrenzung von BundeswehreinsÃ¤tzen, zum Gegensatz MilitÃ¤rausgaben und Ausgaben fÃ¼r menschliche Entwicklung, StÃ¤dten des Friedens. Mit gerade 20 Besuchern unterschreitet die Resonanz auch nÃ¼chterne Erwartungen. <br /><p> </p>7.9.<br /><strong>Verteidigungsausschuss</strong> zu einigen Beschaffungsvorlagen. WÃ¤hrend wir dringlichen und sicherheitsrelevanten Vorlagen zustimmen, drÃ¤ngen wir auf Vertagung weniger dringlicher Vorlagen. Die null-kompromissbereiten SPD-Verteidigungspolitiker mÃ¼ssen durch MÃ¼ntefering zum Einlenken gebracht werden â€“ und handeln sich dadurch Turbulenzen im Ausschuss ein.  <br />Die letzte regulÃ¤re <strong>Plenardebatte im Bundestag</strong> ist vom Wahlkampf bestimmt. Angesichts â€žKatrinaâ€œ und der Ã–lpreisexplosion ist SchrÃ¶der zum Ã–ko-Kanzler mutiert: â€žWeg vom Ã–lâ€œ ist nun auch seine Devise, was als strategischer umwelt- und friedenspolitischer Ansatz der GrÃ¼nen lange kaum beachtet worden war. Beim Blick auf die Regierungsbank fÃ¼hle ich den Abschied von Rot-GrÃ¼n â€“ und dazu die Ungewissheit, wer sich hier alles nach dem 18. September wieder sehen wird. Etliche der Bundestagsbediensten fragen, ob ich wieder komme.<br />   <br />6.9.<br />Unterrichtung der Obleute von AuswÃ¤rtigem und Verteidigungsausschuss zur <strong>UNMIS-Mission im SÃ¼dsudan</strong>: Die VerlÃ¤ngerung des Mandats geschieht nach dem vereinfachten Verfahren. Bisher sind bei der mit VerzÃ¶gerung aufwachsenden Gesamtmission erst sieben deutsche MilitÃ¤rbeobachter vor Ort. Inzwischen existiert bei der Bundeswehr ein Pool von 300 MilitÃ¤rbeobachtern. <br />Podium der Dt. Gesellschaft fÃ¼r die Vereinten Nationen â€ž<strong>Die UN-politischen Vorstellungen der Parteien</strong> zur Bundestagswahlâ€œ in Berlin mit MdB Prof. Weisskirchen/SPD, W. Nachtwei, Dr. Stinner/FDP, Prof. Paech, Linkspartei/PDS und Prof. Klaus HÃ¼fner (DGVN) als Moderator <br /><p> </p>5.9. <br />Teilnahme an der ErÃ¶ffnung des 10. Strausberger Symposiums  â€ž<strong>Sicherheitspolitische Kommunikation</strong> im Wandelâ€œ an der Akademie Information und Kommunikation der Bundeswehr in Strausberg, Vortrag des Generalinspekteur zur Transformation der Bundeswehr.<br />Mit dabei unser Praktikant JÃ¶rg Bella , KapitÃ¤nleutnant und Jugendoffizier der Bundeswehr.  <br /><p> </p>1.9.<br />Pressemitteilung zum <strong>Antikriegstag</strong> â€žImmer mehr EinsÃ¤tze und Aufgaben fÃ¼r die Bundeswehr?â€œ<br /><p> </p>30.8.<br />Talk on Tour mit Markus Kurth, sozialpolitischem, Sprecher der Fraktion, vor dem Stadthaus I in MÃ¼nster. Ich spreche zur <strong>internationalen Dimension von Gerechtigkeit</strong>, konkret zum bevorstehenden  UN-Gipfel der Regierungs- und Staatschefs, wo es um die Millenniums-Entwicklungsziele und die Reform der UN geht und wo die USA und andere einen Blockadekurs fahren. Immerhin: Auch bei diesem Thema bleiben die Leute stehen, stellen Fragen.   <br /><p> </p>29.8.<br />Diskussionsveranstaltung â€ž<strong>Terror in Europa</strong> â€“ grÃ¼ne Perspektiven der AuÃŸen- und Rechtspolitikâ€œ mit Volker Beck und mir in MÃ¼nster.  <br />MÃ¼nsteraner <strong>GrÃ¼ne Wahlkampfzeitung</strong> (90.000 Auflage) mit deutlicher personenbezogener Schwerpunktsetzung auf Friedens- und Sicherheitspolitik. Besonders informativ die Rubrik â€žFriede kommt      nicht von alleine â€“ FRIEDENSARBEIT KONKRET â€“ Was verbirgt sich hinter ZIF, ZIVIK, ZFD, DSF und CIVPOL?â€œ. In etwas mehr als zwei Wochen sind alle Zeitungen verteilt.<br /><p> </p>28.8.<br />Festveranstaltung <strong>10 Jahre Deutsch-NiederlÃ¤ndisches Korps </strong>im MÃ¼nsteraner Rathaus;<br />Empfang zu 15 Jahren <strong>Unteroffizierschule des Heeres</strong> in MÃ¼nster-Handorf<br /><p> </p>26.8.<br /><strong>Wahlkampfauftaktkundgebung</strong> mit den NRW-SpitzenkandidatInnen BÃ¤rbel HÃ¶hn und Reinhard Loske, mit Joschka Fischer und mir als MÃ¼nsteraner Kandidaten auf dem Prinzipalmarkt in MÃ¼nster. Ich knÃ¼pfe in meiner BegrÃ¼ÃŸung an zwei GroÃŸereignisse am selben Ort an: die Friedenskette der 40.000 zwischen MÃ¼nster und OsnabrÃ¼ck vor zweieinhalb Jahren gegen den drohenden Irak-Krieg, die Friedenskette der 9.000 anlÃ¤sslich des â€žTages von MÃ¼nsterâ€œ im Rahmen des Weltjugendtages.  <br />Heute beginnen auch die Podiumsdiskussionen mit den andern <strong>Bundestagskandidaten</strong>: Start bei den Senioren im Tibusstift.  <br /><p> </p>24.8.<br />Besuch der Wanderausstellung eines  FlÃ¼chtlingslagers der â€ž<strong>Ã„rzte ohne Grenzen</strong>â€œ auf dem Lambertikirchplatz in MÃ¼nster<br />Diskussion mit Jugendlichen zu <strong>Wehrpflicht und Friedenspolitik</strong> in Greven bei MÃ¼nster<br />23.8.<br />Besichtigung der <strong>stillgelegten Kaserne in DÃ¼lmen</strong> zusammen mit GrÃ¼nen aus DÃ¼lmen, Coesfeld, und dem Leiter der Standortverwaltung MÃ¼nster, Pauls. GesprÃ¤ch Ã¼ber  MÃ¶glichkeiten der Nachnutzung und Konversion.<br />(1982/83 gingen die OstermÃ¤rsche der Friedensbewegung auch durch DÃ¼lmen. Am Atomwaffenlager Visbeck demonstrierten wir â€“ auch mit einer Sitzblockade â€“ gegen die AtomrÃ¼stung vor der eigenen HaustÃ¼r. In Visbeck lagerten damals Atomgranaten fÃ¼r in der DÃ¼lmener St. Barbara Kaserne stationierte Panzerhaubitzen. Der Wahnwitz der â€žatomaren Heimatverteidigungâ€œ ist lange vorbei.) <br /><p> </p>20.8.<br />Teilnahme an der Vesper des <strong>Weltjugendtages</strong> auf dem Marienfeld bei KÃ¶ln, die viele Hunderttausende mit dem Papst zusammen feiern. Ich erlebe hier eine beispiellose friedliche Vielfalt. Die GlaubensintensitÃ¤ten, die Einstellungen zum Papst, zur kirchlichen Hierarchie mÃ¶gen sehr verschieden sein. Breitester Konsens ist der Wille zum gerechten Frieden. <br /><p> </p>17.8.<br />GesprÃ¤ch mit <strong>Hannah Steinfeldt</strong>, die gerade am Gymnasium Wolbeck ihr Abitur gemacht hat: Sie wird im Rahmen der â€žAktion SÃ¼hnezeichen Friedensdiensteâ€œ als erste Deutsche in der nationalen franzÃ¶sischen GedenkstÃ¤tte Oradour sur Glane einen Friedensdienst leisten. Am 10. Juni 1944 ermordete Waffen-SS die 640 Einwohner des Dorfes. Die Friedensdienstler werden von einem UnterstÃ¼tzerkreis mitfinanziert. (<a href="http://www.asf-ev.de/">www.asf-ev.de</a>)     <br /><p> </p><strong>Publikationsliste</strong> von Winfried Nachtwei: Monographien und AufsÃ¤tze (12 Titel), BeitrÃ¤ge in Zeitschriften, Zeitungen, FlugblÃ¤ttern (177) sowie sonstige BeitrÃ¤ge (113), 1972-2005  (<a href="/">www.nachtwei.de</a>) <br /><p> </p>15.8.<br />Vortrag und Diskussion zu â€žAktuelle Herausforderungen der Friedens- und Sicherheitspolitik von Balkan bis Afghanistan â€“ und <strong>warum wir das Bombodrom</strong> nicht brauchenâ€œ beim GrÃ¼nen Kreisverband in Kyritz/Brandenburg<br /><p> </p>14.8.<br />Leitung des Forum â€žAuÃŸenpolitikâ€œ bei der <strong>Schulung fÃ¼r grÃ¼ne BundestagskandidatInnen</strong> in NRW<br /> <br />12.8.<br />Pressemitteilung â€ž<strong>Neue US-Nukleardoktrin</strong> senkt Atomkriegsschwelleâ€œ (<a href="http://www.gruene-fraktion.de/">www.gruene-fraktion.de</a>) <br /><p> </p>Hintergrundpapier <a href="index.php/articles/292">â€ž<strong>Merkels Flucht aus der Irak-Mitschuld</strong> â€“ Die Spurenverwischer der Unionâ€œ</a> fÃ¼r die grÃ¼nen WahlkÃ¤mpferInnen. <br /><p> </p>11.8.<br />PersÃ¶nliche Unterrichtung im AA zur aktuellen <strong>Lage in Afghanistan</strong><br /><p> </p>9.8.<br />Interview mit â€ž<strong>StreitkrÃ¤fte + Strategien</strong>â€œ/NDR zu AuslandseinsÃ¤tzen, Bundeswehrreform, Wehrpflicht<br /><p> </p>5.8.<br />Pressemitteilung â€ž<strong>60 Jahre Hiroshima und Nagasaki</strong>: Atomare AbrÃ¼stung notwendiger denn jeâ€œ (<a href="http://www.gruene-fraktion.de/">www.gruene-fraktion.de</a>)<br /><p> </p></div>


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