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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Bundesregierung darf vollstÃ¤ndiges Streubombenverbot nicht lÃ¤nger blockieren</title>
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    <span class="xar-mod-title">Sicherheitspolitik und Bundeswehr + Internationale Politik und Regionen + GroÃŸe Anfrage</span>

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        <h1>
            Bundesregierung darf vollstÃ¤ndiges Streubombenverbot nicht lÃ¤nger blockieren         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=3">Webmaster</a> am 19. Mai 2008 16:39:32 +02:00 (102307 Aufrufe)            </div>
            <div>    AnlÃ¤sslich der heute beginnenden Abschlusskonferenz fÃ¼r ein internationales Abkommen zum Verbot von Streumunition im Rahmen des Oslo-Prozesses, erklÃ¤ren <strong>Winfried Nachtwei</strong>, abrÃ¼stungspolitischer Sprecher, und <strong>Markus Kurth</strong>, behindertenpolitischer Sprecher:
</div>
            <div>    <p>
Die Bundesregierung muss ihre Bremserrolle im Oslo-Prozess endlich aufgeben und sich zu einem sofortigen Moratorium und der vÃ¶lkerrechtlichen Ã„chtung dieser grausamen und unterschiedslosen Waffen aussprechen. Die Bundesregierung will an einer Unterscheidung zwischen &quot;gefÃ¤hrlicher&quot; und &quot;ungefÃ¤hrlicher&quot; Streumunition festhalten. Das ist politische Augenwischerei und humanitÃ¤re SchÃ¶nfÃ¤rberei. Es gibt keine &quot;ungefÃ¤hrliche&quot; Streumunition. Im Kern will die Bundesregierung lediglich eine Modernisierung der StreumunitionsbestÃ¤nde und eine Begrenzung der Einsatzbedingungen. Das ist nicht hinzunehmen. Auch technisch modernisierte Streumunition mit einer angeblichen BlindgÃ¤ngerrate von unter einem Prozent stellt eine permanente tÃ¶dliche Gefahr und Bedrohung fÃ¼r die ZivilbevÃ¶lkerung dar. Jede Streumunition kann bei BerÃ¼hrung tÃ¶dlich sein.
</p>
<p>
Mehr als 100 Staaten unterstÃ¼tzen im Rahmen des Oslo-Prozesses die Forderung nach einem umfassenden Verbot von Streumunition. Die Bundesregierung aber eiert herum und will auf der Dubliner Konferenz Ausnahmen und Ãœbergangsfristen durchsetzen. FÃ¼r ihre Position verliert die Bundesregierung mittlerweile immer weiter an UnterstÃ¼tzung. Auch Abgeordnete der Regierungskoalitionen fordern inzwischen eine kritische Revision und ÃœberprÃ¼fung der Streumunitionspolitik der Bundesregierung. Das weist in die richtige Richtung. In unserem kÃ¼rzlich in den Bundestag eingebrachten Antrag &quot;Oslo-Prozess zum Erfolg fÃ¼hren - Jegliche Streumunition Ã¤chten&quot; fordern wir von der Bundesregierung, dass sie dem belgischen und Ã¶sterreichischen Beispiel folgt und ein vollstÃ¤ndiges und rasches Verbot von Streumunition beschlieÃŸt. Das wÃ¼rde den Verhandlungen Ã¼ber ein internationales Verbot von Streumunition einen ungeheuren Schub verleihen.
</p>
</div>


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                        </div>
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