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Erinnerungsarbeit
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"Mein Großvater, der Täter" - Ein Ausnahmeartikel von Lorenz Hemicker in einem Meer verdrängter deutscher Familiengeschichten, auch als Podcast

Veröffentlicht von: Nachtwei am 21. März 2021 13:36:50 +02:00 (4594 Aufrufe)

Im Frankfurter Allgemeine Magazin vom März, auf faz.net auch als Podcast  erschien die Geschichte des Großvaters eines FAZ-Redakteurs, der im November 1941 als Ingenieur und Baudezernent im Stab des Höheren SS- und Polizeiführers Friedich Jeckeln die Größe und Anzahl der Gruben berechnete, in denen im Wäldchen von Rumbula ab 30. November über 25.000 jüdische Häftlinge des Rigaer Ghettos erschossen werden sollten. Der Enkel stellte sich dieser Familiengeschichte, forschte in Prozessakten, besuchte in Riga die Tatorte und sprach ausführlich mit zwei Überlebenden von Rumbula und Ghetto. Hieraus entstanden 2015 und 2017 zwei weitere große FAZ-Artikel. Es sind Ausnahmeartikel auch deshalb, weil der Komplex des Judenmordes in Riga und Lettland in Deutschland bis heute relativ wenig bekannt ist.  

„Mein Großvater, der Täter–

Ernst Hemicker starb, bevor ich auf die Welt kam. Doch seine Beteiligung am Holocaust lässt mich nicht los“ von Lorenz Hemicker

im FAZ Magazin, auf faz.net und als Podcast von Timo Steppat

Zusammengestellt von W. Nachtwei, März 2021

(Bilder auf www.facebook.com/winfried.nachtwei )

„Er starb plötzlich und unerwartet, keine zwei Wochen vor unserer geplanten Reise in den Wald von Rumbula  - wo die SS Ende 1941 gemeinsam mit ihren Helfern an zwei Tagen rund 27.500 Menschen jüdischen Glaubens ermordete, die meisten von ihnen Frauen und Kinder.

Dass mein Großvater Ernst an diesem unfassbaren Verbrechen beteiligt war, weiß ich seit meiner Kindheit. Mein Vater erzählte mir das erste Mal davon, als wir auf der Autobahn 4 nach Hause unterwegs waren. (…) Wie wir auf dieser Fahrt auf Ernst kamen, weiß ich nicht mehr. Aber ein Satz ließ mich zwischen Schlagermusik und den Erzählungen meines Vaters übe Frontverläufe aufhorchen. „Dein Großvater hat sich verdient gemacht.“ Was sollte das bedeuten? Ich verstand nicht direkt, was er meinte, auch wenn ich die Ironie, die sein liebster Schutzschild war, in seiner Stimme wahrnahm. Ich fragte nach. Der „alte Ernst“, so nannte er seinen Vater meist, wenn er mit mir sprach, sei angeklagt gewesen auf Beihilfe zum Mord in mehr als 25.000 Fällen. Von der Anklage sollte ich noch häufiger hören. Mein Vater erzählte von ihr an Weihnachten unter Verwandten genauso wie im Sommer in den Gärten unserer Nachbarn. „Peter, lass gut sein“, sagte dann irgendwann der eine oder andere.

Mit dem Wissen, dass mein Großvater „sich verdient gemacht hatte“, wuchs ich auf, ohne die Geschichte groß zu hinterfragen.  (…)“

Die Geschichte über Ernst Hemicker, die langjährige Spurensuche des Enkels und seine Begegnung mit dem Rumbula-Überlebenden Alexander Bergmann erschien in der Märzausgabe des  Frankfurter Allgemeine Magazin am 13.03.2021 auf fünf großen Seiten,

S. 56-60,  https://dynamic.faz.net/download/2021/fazmagazin_202103.pdf ; seit 22.03. mit mehr Fotos auf faz.net  https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ernst-hemicker-der-totengraeber-vom-rumbula-17194713.html  

Mein Leserbrief, am 19.03.2021 in der FAZ erschienen:

„Zu dem Artikel „Mein Großvater, der Täter“: Im Jahr 1989 stieß ich im noch sowjetisch besetzten Riga auf Spuren der deutschen Besatzungszeit – des „Reichsjudenghettos“, der Vernichtungsorte von Rumbula und Bikernieki.

Die Geschichte über Ernst Hemicker habe ich verschlungen. Ich danke seinem Enkel, dem Redakteur der FAZ, von Herzen und empfinde hohen Respekt, dass er die Geschichte über Taten seines Großvaters im Holocaust öffentlich gemacht hat. Auch wenn es der Generationenabstand inzwischen erleichtert - ich vermute, dass immer noch Mut dazu gehört, eine solche Geschichte zu veröffentlichen.

Sie gehört zu den ganz wenigen, die bisher überhaupt in einem überregionalen deutschen Medium zum Judenmord in Riga erschienen ist. Dass in Riga und Minsk auch die Massenvernichtung deutscher und österreichischer Juden begann, ist bis heute wenig bewusst. (…)“ https://www.faz.net/aktuell/politik/briefe-an-die-herausgeber/leserbriefe-vom-19-maerz-2021-17251972.html

F.A.Z. Podcast für Deutschland : Mein Opa war ein Kriegsverbrecher - Ein F.A.Z.-Redakteur recherchiert die Geschichte seines Großvaters und erfährt, dass der früher Teil der Holocaust-Mordmaschine war. Über Familiengeheimnisse und ihre späte Aufarbeitung.

Von Timo Steppat , 22.03.2021, https://www.faz.net/podcasts/f-a-z-podcast-fuer-deutschland/f-a-z-podcast-fuer-deutschland-mein-opa-war-ein-kriegsverbrecher-17258090.html

Hinweis auf „Beihilfe zum Mord in mehr als 25.000 Fällen“

Anfang der 1990er Jahre recherchierte ich in der „Zentralen Stelle der Länderjustizver-waltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen“ in Ludwigsburg zum Rigaer Ghetto und den Deportationen dorthin. In dem Urteil des Landgerichts Hamburg vom 23.02.1973 (147 Js 5/71) gegen vier deutsche Polizisten, ehemals Angehörige des Kommandos der Schutzpolizei Riga und des Reserve-Polizeibataillons 22, hieß es zur „Vernichtung der lettischen Juden aus dem Rigaer Ghetto“  unter

2.5.1 „Vorbereitung auf die Aktion vom 30.11.1941“:

„Am 10. oder 11. November fand in Berlin eine Besprechung Himmlers mit dem neuen Höheren SS- und Polizeiführer (HSSPF) Ostland und Russland Nord, Friedrich Jeckeln statt. Jeckeln erhielt den ausdrücklichen Befehl, das Ghetto zu liquidieren. In Riga informierte Jeckeln Reichskommissar Lohse. Er kritisierte die bisherige Behandlung der Juden, vor allem ihren „bedenkenlosen“ Arbeitseinsatz. „Gegen den Widerstand aller deutschen Dienststellen, die jüdische Arbeitskräfte dringend benötigten, begann Jeckeln Mitte November 1941 mit der Vorbereitung der Ghettoräumung.“ Mehrfach fuhr er in die Umgebung Rigas, um ein Erschießungsgelände zu finden. Nahe der Bahnstation Rumbula entdeckte er ein „sandiges, leicht hügeliges, mit Kusseln und lichtem Baumbestand bewachsenes Gebiet, dem ein etwa 150 m breites Feld vorgelagert war.“ (Letbartskij-Wald, 8 km vom Rigaer Stadtrand)

Eine Reihe Vorbesprechungen fanden statt mit Führern der Sicherheits- und Ordnungspolizei und lettischer Polizeiverbände, „nachdem er unter Berücksichtigung seiner im Südabschnitt gesammelten Erfahrungen (Anm.: Kamenez-Pdolsk Ende August mit 23.600 Opfern, Berditschew Anfang September mit 18.600 Opfern, Kiew/Babi Jar 29./30. September mit 33.700 Opfern, Kriwoi-Rog Mitte Oktober mit 3.300 Opfern) selbst den Ablauf der von ihm beabsichtigten Massenexekution handschriftlich skizziert hatte.“ Wegen auffallend häufiger Besprechungen habe sich das Vorhaben in der Dienststelle des HSSPF bald herumgesprochen.

Anhand der Stabsliste legte Jeckeln Einsätze fest. „Insbesondere diejenigen, die für weich hielt, teilte er als Aufsichtsführende im Ghetto, beim Abtransport der Juden zur Exekutionsstätte und auf dem Exekutionsgelände ein. An jedem Aktionstag waren etwa 25 Stabsangehörige, von Jeckeln persönlich bestellt und ihm selbst mit ihren Aufgaben vertraut gemacht, an der Exekutionsstelle im Einsatz.“ Den Leiter der Fahrbereitschaft, den degradierten ehemaligen SS-Oberf. Zingler ließ er zu sich kommen und erklärte ihm, dass er an der Exekution als Schütze teilzunehmen habe und sich dabei bewähren könne. Andere Schützen kamen aus Jeckelns Dienststelle, darunter 10-12, die schon bei Jeckelns Aktionen in der Ukraine dabei waren.

Um die Zahl der Schützen zu vergrößern, rief Jeckeln ca. 12 Mann der K-Staffel beim HSSPF ins Ritterhaus (Anm.: heutiges Parlamentsgebäude), eröffnete ihnen sein Vorhaben und dass mehr Erfahrene benötigt würden. „Er fragte nach freiwilligen Meldungen, erklärte jedoch zugleich, dass er es niemandem übelnehme, wenn er sich nicht melde, weil es sich um eine sehr unangenehme Sache handele. Von den Kraftfahrern meldete sich niemand. Ihnen fiel während der Ghettoräumung die Aufgabe zu, SS-Führer und Polizeioffiziere zur Exekutionsstätte und zurück zu fahren.“

Die Aushebung der Gruben geschah zehn Tage vorher unter der Leitung des SS-Untersturmführers Hemicker, Ingenieur und Baudezernent in Jeckelns Stab. „Dieser errechnete den vermutlich benötigten Rauminhalt der Gruben und ließ etwa ein halbes Dutzend Gruben anlegen. Sie maßen etwa zehn Meter im Quadrat und waren zweieinhalb bis drei Meter tief.“ Es wurden Rampen angelegt, „damit die Opfer später in die Gruben hineingehen konnten.“

300 russische Kriegsgefangene aus Salaspils gruben die Gruben innerhalb von zwei bis drei Tagen. (…)

2.6 Bekanntwerden der Aktion in Riga

Meldungen über die Aktion brachten noch abends der sowjetische und britische Rundfunk. In den nächsten Tagen war die Aktion Stadtgespräch (auch wegen der beteiligten lettischen Polizisten und der Kleidungsstücke). (…)“

(W.N., 75. Jahrestag des Massenmordes an den Rigaer Juden („Rigaer Blutsonntag“) am 30. November 1941: Der Tatverlauf laut Landgericht Hamburg, November 2016,  http://nachtwei.de/index.php?module=articles&func=display&aid=1439 )

Große Artikel von Lorenz Hemicker mit Alexander Bergmann und Margers Vestermanis, letzten Überlebenden des Rigaer Ghettos, in der FAZ 2015 und 2017

Alexander Bergmann, Jahrgang 1925, Rechtsanwalt, langjähriger Vorsitzender des Vereins der ehemaligen jüdischen Ghetto- und KZ-Häftlinge Lettlands, gestorben am 12.01.2016

Margers Vestermanis, Jahrgang 1925, Historiker, Gründer und langjähriger Leiter des Museums „Jews in Latvia“.

Beide hatten alle ihre Familienangehörigen 1941 durch Mord verloren, fast alle in Rumbula.

Beide sprachen ausführlich mit Lorenz Hemicker, der von vorneherein seinen familiären Hintergrund offen gelegt hatte.

KZ-Häftling Alexander Bergmann: Ende einer Höllenfahrt“  von Lorenz Hemicker, FAZ 11.04.2015,

„Am 11. April 1945 stoßen die Amerikaner Richtung Magdeburg vor. Alexander Bergmann, Gefangener im Außenlager des KZ Buchenwald, hofft auf sie – und fürchtet, in letzter Minute von der SS ermordet zu werden.

Der 11. April 1945 beginnt im Magdeburger Außenlager des KZ Buchenwald wie jeder andere, grausame Tag. Nach Verabreichung eines trüben Gesöffs, das die Aufseher Kaffee nennen, erhalten die knapp 800 Häftlinge den Befehl zum Aufstellen. Angetrieben von den Schreien und Schlägen der SS-Männer, nehmen die Reihen Gestalt an. Es sind Reihen ausgezehrter Menschen in gestreiften Häftlingsanzügen, Anzügen und Mützen. An den mit Lumpen umwickelten Füßen tragen sie Holzpantinen. „Ich war einer von ihnen.“ Alexander Bergmann begrüßt den deutschen Gast in seiner Wohnung unweit des Stadtzentrums mit Handschlag. Sein Gang ist unsicher, aus dem Haus wagt sich der 89 Jahre alte Rechtsanwalt nur noch selten. Doch die Erinnerungen an das Ende seiner Höllenfahrt vor siebzig Jahren klingen aus seinem Munde so, als ob er alles erst kürzlich erlebt hätte.

Bergmann stammt aus Riga. Er ist Jude und, als die Deutschen die lettische Hauptstadt im Juli 1941 besetzen, gerade 16 Jahre alt. Dass er im Frühjahr 1945 noch lebt, grenzt an ein Wunder. In den vier Jahren als Gefangener der Nazis hat er Unterernährung, Misshandlungen und Zwangsarbeit ausgehalten. Auch den Mordaktionen der SS ist der kleingewachsene Junge entgangen. Aus einer Gruppe Kranker, die verbrannt werden sollen, holt ihn ein Kapo wieder heraus - weil zwei Personen zu viel gemeldet worden sind. Ein anderes Mal werden die angetretenen Häftlinge einfach abgezählt. Bergmann steht an der richtigen Stelle. Die beiden Häftlinge neben ihm werden ermordet. „Ich habe mich bemüht, nicht aufzufallen“, sagt Bergmann rückblickend. „Aber letztlich hatte ich einfach Glück. (…)“

Video „Sein Verhältnis zu den Deutschen“, 2:30 Min.,

Video „De Holocaust kann sich wiederholen“, 0:33 Min.. Der ganze Artikel:

https://www.faz.net/aktuell/politik/70-jahre-kriegsende/kz-haeftling-alexander-bergmann-das-ende-einer-hoellenfahrt-13527570.html

„Der letzte jüdische Partisan -  Margers Vestermanis flieht aus einem Todestreck und überlebt den Holocaust mit einem Karabiner in der Hand. Heute ist er 92. Sein Kampf geht weiter“ von Lorenz Hemicker, FAZ 26.11.2017, mit Fotos und Video.

„Riga, im November. Die Dunkelheit hat sich längst über die Stadt gelegt, als der alte Mann mit dem schlohweißen Haar langsam zum Klavier geht. Behutsam lässt er sich auf einem Bürostuhl nieder und beginnt zu spielen. Sanft und entschlossen drücken seine kräftigen Finger die Tasten. Moll-Akkorde und eine traurige Melodie füllen die hohen Räume im ersten Stock eines Altbaus an der Krisijana Barona Iela. Für einen Augenblick scheint es, als ob er in Gedanken wieder mit den anderen Jungen in einem finsteren Keller unter dem Rigaer Ghetto kauert. Als sie über Flucht und Widerstand sprachen, und die jiddischen Zeilen ihres Liedes sangen. „Ghetto, Ghetto, steh uf fun dein tragischem Cholem.“ Bis auf ihn sind sie längst alle tot: Erschossen oder verhungert, erfroren oder gehängt während des Nazi-Terrors im Baltikum. Der letzte Ton verklingt. Dr. Margers Vestermanis legt die Fingerkuppen aneinander wie um eine kostbare Kristallkugel. Dann blickt er dem Besucher aus Deutschland ruhig ins Gesicht: „Das ist wirklich mein Leben.“ (Video Margers Vestermanis „Das letzte Lied“, 2:30 Min.)

Dass Vestermanis 92 Jahre alt geworden ist, grenzt an ein Wunder. Als Mitglied einer gebildeten jüdisch-deutschen Unternehmerfamilie überlebte er vier Jahre des Nazi-Terrors im Rigaer Ghetto, in lettischen Konzentrationslagern und schließlich als Widerstandskämpfer in den Wäldern Kurlands. Das Deutsche habe seiner Familie immer als Zugang zur Weltkultur verstanden, sagt Verstermanis. Doch als die Wehrmacht im Sommer 1941 die Sowjetunion angreift und Riga einnimmt, kommen statt Dichtern Henker. (---)“ Der ganze Artikel: https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/der-letzte-ueberlebende-des-ghettos-in-riga-15302933.html

 

 


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch