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Interview in den Westfälischen Nachrichten: Für politisch Wache sind wir attraktiv

Autor: Webmaster

Datum: 13. April 2006 20:28:54 +01:00 oder Do, 13 April 2006 20:28:54 +01:00

Zusammenfassung:  Winfried NachtweiMünster. Im Quartett der vier münsterischen Bundestagsabgeordneten ist ausgerechnet der Grüne der Älteste. Winfried Nachtwei vollendet am Samstag (15. April) sein 60. Lebensjahr. Mit dem Jubilar sprach WN-Redakteur Klaus Baumeister.
WN: Herr Nachtwei, Sie feiern heute Ihren 60. Geburtstag. Sind die Grünen in die Jahre gekommen?
Nachtwei: Auf einen Teil der Grünen, nämlich die Ur-Grünen, trifft dies sicherlich zu. Aber wie die letzte Mitgliederversammlung in Münster und die Vorstandswahlen gezeigt haben, gibt es einen regelrechten Ansturm der Jungen.

Hauptteil: 

WN: Wie erklären Sie sich den Zulauf?
Nachtwei: Ganz offensichtlich sind die Grünen mehr als nur eine Ein-Generationen-Partei. Für politisch wache junge Leute sind wir attraktiv.
WN: Trotzdem gibt es inzwischen kein Bundesland mehr mit grüner Regierungsbeteiligung. Auch die rot-grüne Bundesregierung wurde abgelöst. Ist der Marsch durch die Institutionen beendet?
Nachtwei: Nein, es gibt keine Anzeichen für einen Rückzug der Grünen. Das ändert nichts daran, dass wir in der Oppositionsrolle neu gefordert sind. Es besteht aber kein Zweifel, dass wir wieder eine Regierungsbeteiligung anstreben.
WN: Was macht Ihnen persönlich mehr Spaß, regieren oder opponieren?
Nachtwei: Ich habe insgesamt 31 Jahre Oppositonsarbeit auf dem Buckel, darunter auch Jahre der außerparlamentarischen Opposition. Dem stehen sieben Jahre Regierungsverantwortung gegenüber. Ich kann nur sagen: Regieren ist anstrengender. Wer mehr bewirken will, muss regieren. Auf mein persönliches Wohlgefühl hatte die Frage, ob Regierungsbeteiligung oder Opposition, bislang keinen Einfluss.
WN: Sie gehören zu den Wegbereitern der münsterischen Gedenkstätte Villa ten Hompel. Wie schätzen Sie die Zukunft dieser Einrichtung ein?
Nachtwei: Von der Sache her gut. Die Villa leistet eine meines Erachtens einmalige Erinnerungsarbeit, insbesondere was das Wirken der Polizei während der Zeit des Nationalsozialismus betrifft. Die Nachfrage nach Angeboten ist riesig, besonders bei Schulen und der Polizei. Die Villa ten Hompel ist für Münster ein Leuchtturm.
WN: Trotzdem hat der Landesinnenminister Ingo Wolf jüngst auf die Frage, ob sich das Land eine finanzielle Unterstützung dieser städtischen Einrichtung vorstellen kann, ausweichend geantwortet. Ärgert Sie das?
Nachtwei: Das Land Nordrhein-Westfalen hat im Bereich der Bildungsarbeit bei Polizisten einen enormen Nutzen durch die Villa ten Hompel. Von daher würde ich es sehr begrüßen, wenn sich das Land derartigen Überlegungen nicht verweigert.
WN: 2009 findet die nächste Bundestagswahl statt. Treten Sie wieder an?
Nachtwei: Das ist jetzt kein Thema. 2009 habe ich vier Legislaturperioden im Bundestag hinter mir. Das ist schon eine ganze Menge. Nicht ohne Grund habe ich mir für die kommenden Jahre vorgenommen, gerade auf dem Feld der Friedens- und Sicherheitspolitik Nachwuchsförderung zu betreiben.
WN: Sie können sich also 2009 einen Generationenwechsel vorstellen?
Nachtwei: Selbstverständlich.

13. April 2006 | Quelle: wn_logo

 

http://www.westline.de/nachrichten/archiv/index_mono.php?file_name=20060413230201_32f1a99.nit&jahrgang=2006

Anmerkungen: 

Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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