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NATO muss Afghanistan-Strategie ändern

Veröffentlicht von: Webmaster am 25. Januar 2007 18:43:31 +01:00 (9738 Aufrufe)
Anlässlich des NATO-Außenminister-Treffens erklären Jürgen Trittin, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Winfried Nachtwei, sicherheitspolitischer Sprecher:

Die Bundesregierung muss in Brüssel die politischen Rahmenbedingungen und die Einsatzmodalitäten für einen eventuellen TORNADO-Einsatz klären. Angesichts der krisenhaften Entwicklung muss sie sich in der NATO für eine Korrektur der Strategie und Operationsführung in Afghanistan und neue politische Initiativen gegenüber Pakistan einsetzen. Wir brauchen ein von der afghanischen Bevölkerung mitgetragenes einheitliches Vorgehen aller ISAF-Staaten, das den Schwerpunkt im zivilen und polizeilichen Bereich hat. Bombardierungen durch OEF oder ISAF-Truppen, bei denen es zu Toten unter der Zivilbevölkerung kommt, oder die rücksichtslose Vernichtung von Schlafmohnfeldern sind nicht geeignet, die ISAF Mission zum Erfolg zu führen.

Eine zunehmend unklare Abgrenzung zwischen ISAF und OEF ist ebenso kontraproduktiv wie die rücksichtslose Vernichtung von Drogenfeldern. Die NATO muss zu einer gemeinsamen Strategie und Operationsführung zurückkehren, in deren Mittelpunkt die Sicherheitsunterstützung der afghanischen Regierung und ihrer Sicherheitskräfte, insbesondere der Polizei, steht. Die EU- und ISAF-Staaten müssen ihr Engagement im Bereich des Polizei- und Staatsaufbaus deutlich intensivieren. Gleichzeitig muss der regionale Sicherheitsdialog vertieft werden. Ohne einen energischen Umgang mit Pakistan und eine Strategie zur Entwicklung und Einbindung der westlichen Provinzen wird die Stabilisierung Afghanistans nicht möglich sein. Minen zur Grenzsicherung können das Problem ebenso wenig lösen wie militärische Maßnahmen der pakistanischen Armee.


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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