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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: AUFRUF &quot;Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan - Afghanische OrtskrÃ¤fte in Sicherheit bringen!&quot; Ãœber 80 Erstunterzeichner*innen mit starkem Afghanistanbezug</title>
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    <span class="xar-mod-title">Afghanistan + Offener Brief</span>

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            AUFRUF &quot;Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan - Afghanische OrtskrÃ¤fte in Sicherheit bringen!&quot; Ãœber 80 Erstunterzeichner*innen mit starkem Afghanistanbezug         </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 14. Mai 2021 09:38:15 +02:00 (70391 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Der Aufrug ging per Brief an die Bundesminister*innen des Ausw&auml;rtigen, der Verteidigung, der Entwicklungszusammenarbeit und des Inneren sowie an die entsprechenden Bundestagsaussch&uuml;sse. Die Liste der Unterzeichner*innen hat besonderes Gewicht und ist ausgesprochen ungew&ouml;hnlich. Es sind Pers&ouml;nlichkeiten und Vereine, die sich seit Langem f&uuml;r und in Afghanistan engagieren und von denen etliche hohe Verantwortung im Rahmen des deutschen Afghanistanengagements getragen haben. Sie alle wissen um die besondere Bedeutung und Verdienste der Ortskr&auml;fte - und jetzt ihre Bedrohung. &nbsp;</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>Aufruf &bdquo;Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan -</strong></p>
<p align="center"><strong>Afghanische Ortskr&auml;fte in Sicherheit bringen!&ldquo;</strong></p>
<p align="center">(Fotos auf <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p>Sie haben f&uuml;r die Bundeswehr und andere deutsche Ministerien und Organisationen gedolmetscht, waren Wachleute und in vielen anderen Funktionen t&auml;tig. Mit dem Totalabzug der internationalen Truppen sind sie akut bedroht. Folgenden Aufruf hat heute (am 14. Mai 2021) die ad-hoc-Initiative &bdquo;Initiative zur Unterst&uuml;tzung der Aufnahme afghanischer Ortskr&auml;fte&ldquo; gestartet, die ich zusammen mit drei anderen Afghanistan-Engagierten ins Leben gerufen habe: <a href="https://michaeldaxner.com">Prof. Michael Daxner aus Potsdam</a>, Bernd Mesovic, ehemals Pro Asyl, und Thomas Ruttig, Co-Direktor des Afghanistan Analysts Network. Der Aufruf ist per Brief an die Bundesminister:innen f&uuml;r &Auml;u&szlig;eres, Inneres, Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Verteidigung sowie die entsprechenden Fachaussch&uuml;sse im Bundestag gegangen. Gleichzeitig ver&ouml;ffentlichte auch der SPIEGEL den Aufruf: &bdquo;Bringt unsere afghanischen Helfer in Sicherheit!&ldquo;</p>
<p><a href="https://www.spiegel.de/ausland/bundeswehr-abzug-aus-afghanistan-bringt-unsere-afghanischen-helfer-in-sicherheit-a-a8256379-63e7-448a-9ae7-3af08e5f4faf">https://www.spiegel.de/ausland/bundeswehr-abzug-aus-afghanistan-bringt-unsere-afghanischen-helfer-in-sicherheit-a-a8256379-63e7-448a-9ae7-3af08e5f4faf</a></p>
<p>Unterst&uuml;tzt wird der Aufruf von fr&uuml;heren Staatsministern und hochrangige Diplomaten, ehemaligen Generalinspekteuren und hohe Kommandeuren von Bundeswehr und ISAF, langj&auml;hrigen leitenden Polizeibeamten, Bundestagsabgeordneten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Afghanistan- sowie der Friedens- und Konfliktforschung, von z.T. schon seit Jahrzehnten in Afghanistan t&auml;tigen Hilfsvereinen, Vereinen der afghanischen Diaspora in Deutschland, K&uuml;nstler:innen sowie anderen Menschen. Die Liste der &uuml;ber 80 Erstunterzeichnenden findet sich am Ende dieses Blogeintrags.</p>
<p>In der Hoffnung und eindringlichen Erwartung, dass der Aufruf Geh&ouml;r findet und wirkt,</p>
<p>Winfried Nachtwei, M&uuml;nster 14.05.2021</p>
<p>(Weitere Informationen zum Thema Ortskr&auml;fte, ihrer Bedeutung und ihrer Bedrohung, auf <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1693">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1693</a> )</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Initiative zur Unterst&uuml;tzung der Aufnahme afghanischer Ortskr&auml;fte</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan: Afghanische Ortskr&auml;fte in Sicherheit bringen!</span></strong></p>
<p>Der Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan hat begonnen und soll voraussichtlich Anfang Juli 2021 beendet sein. Das Bundesverteidigungsministerium hat erkl&auml;rt, dass es in der Abzugsphase zu einer gr&ouml;&szlig;eren Gef&auml;hrdung der Soldatinnen und Soldaten kommen k&ouml;nne. Medien zitierten unter Berufung auf einen vertraulichen Bericht des Ausw&auml;rtigen Amtes und des Bundesverteidigungsministeriums, dass die Bundesregierung eine weitere erhebliche Verschlechterung der Sicherheitslage nach dem Abzug erwarte. W&auml;hrend die Truppe unter verst&auml;rkten Sicherheitsvorkehrungen l&auml;ngst bei den Vorbereitungen zur R&uuml;ckkehr ist, wachsen die Bef&uuml;rchtungen der afghanischen Ortskr&auml;fte, die oft viele Jahre f&uuml;r die Bundeswehr, die deutsche Polizeiausbildungsmission, die staatlichen Zwecke der Entwicklungszusammenarbeit u.a. t&auml;tig waren &ndash; als Dolmetscherinnen und Dolmetscher, Wachleute und Hilfskr&auml;fte. Sie f&uuml;rchten um ihre Sicherheit und ihr Leben - wie auch um das ihrer Familienangeh&ouml;rigen.</p>
<p><strong>Wir fordern eine unb&uuml;rokratische und schnelle Aufnahme der Betroffenen in Deutschland parallel zum Abzug!</strong></p>
<p>Die Taliban haben immer wieder deutlich gemacht, dass sie diese Ortskr&auml;fte als Kollaborateure des Westens begreifen, die sie als Unterst&uuml;tzer eines milit&auml;rischen Besatzungsregimes zur Verantwortung ziehen wollen. &Uuml;ber Anschl&auml;ge auf und&nbsp; Morde an Ortskr&auml;ften wird seit Jahren berichtet, u.a. aus britischen, deutschen und US-amerikanischen Quellen. Letztere berichten von etwa 300 get&ouml;teten US-Ortskr&auml;ften. Viele Ortskr&auml;fte haben versucht, sich Bedrohungen durch Umzug in andere Regionen Afghanistans zu entziehen, was aber nur selten eine dauerhafte L&ouml;sung und das Ende der Gef&auml;hrdung ist.</p>
<p>Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat Mitte April von einer tiefen Verpflichtung der Bundesrepublik gesprochen, die afghanischen Ortskr&auml;fte jetzt nicht schutzlos zur&uuml;ckzulassen. Zu bef&uuml;rchten ist aber: Genau das geschieht. Wer die effektive Aufnahme wirklich will, der kann in den verbleibenden Wochen nur eine unb&uuml;rokratische Prozedur f&uuml;r all die Ortskr&auml;fte und ihre Angeh&ouml;rigen umsetzen, die f&uuml;r deutsche Stellen gearbeitet haben: &Ouml;ffentliche Bekanntgabe des Aufnahmeprogramms, Registrierung, Vorbereitung der Ausreise, die m&ouml;glichst geschehen muss, solange die Bundeswehr noch im Lande ist, ggf. Durchf&uuml;hrung von Charterfl&uuml;gen.</p>
<p>Der Verweis auf das bisherige Aufnahmeprogramm f&uuml;r afghanische Ortskr&auml;fte mit Abgabe einer individuellen Gef&auml;hrdungsanzeige bei Vorgesetzten, in der nachgewiesen werden muss, dass f&uuml;r Bedrohungen durch die Taliban die T&auml;tigkeit f&uuml;r deutsche Stellen entscheidend ist, ist angesichts der neuen Sicherheitslage nicht mehr zielf&uuml;hrend. Das bisherige Verfahren ist viel zu zeitintensiv, insbesondere seit die Kapazit&auml;ten des deutschen Kontingentes im Lande mit dem beginnenden Abzug Woche f&uuml;r Woche schwinden.</p>
<p>Seit 2013 wurden nach Zahlen des Verteidigungsministeriums knapp 800 Ortskr&auml;fte(plus Familienangeh&ouml;rige) in Deutschland aufgenommen, fast alle jedoch innerhalb eines kurzen Zeitraums, nachdem das Programm diese Chance er&ouml;ffnet hatte. Zwischen 2014 und 2021 sind dann gerade einmal 15 zus&auml;tzliche Aufnahmen hinzugekommen &ndash; trotz einer in diesem Zeitraum immer weiter sich verschlechternden Sicherheitslage.</p>
<p><strong>Z&uuml;gige Aufnahme statt untauglicher Vorschl&auml;ge</strong></p>
<p>Das Bundesinnenministerium verweist wenige Wochen vor dem Truppenabzug die Ortskr&auml;fte auf das alte Pr&uuml;fungsverfahren mit seinem b&uuml;rokratischen Aufwand, was in der K&uuml;rze der Zeit nicht praktikabel ist. So steht zu bef&uuml;rchten, dass es kein effektives Aufnahmeprogramm, sondern lediglich ein Pseudo-Pr&uuml;fungsprogramm geben wird.&nbsp; Der ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestages Reinhold Robbe hat schon vor Jahren den Umgang mit den Ortskr&auml;ften als &bdquo;besch&auml;mend&ldquo; und &bdquo;unw&uuml;rdig&ldquo; bezeichnet(vgl. bundeswehr-journal v. 17.10.2014). Diese Diagnose gilt bis heute. Wer seinen Dienst als Ortskraft vor mehr als zwei Jahren beendet hat, der soll von der Aufnahme in Deutschland ausgeschlossen bleiben.&nbsp; Im Ernstfall werden sich die Verfolger bei den Taliban wohl kaum an dieser Frist orientieren. Und noch nicht einmal die zuletzt besch&auml;ftigten ca. 500 Ortskr&auml;fte, die nicht pro forma bereits wegen dieser Ausschlussregelung aus dem Programm&nbsp; herausfallen, sollten sich darauf verlassen, dass aus der Ank&uuml;ndigung der Bundesverteidigungsministerin und guter Absicht praktische Hilfe wird.</p>
<p>Ein B&uuml;ro f&uuml;r afghanische Ortskr&auml;fte in Kabul und evtl. an einem anderen Ort, so das BMI, soll eingerichtet werden, wo dann(Wann?) das umst&auml;ndliche Pr&uuml;fungsverfahren zur Aufnahme stattfinden soll&nbsp; &ndash;&nbsp; als ob man sich nicht in einem Land bef&auml;nde, in dem l&auml;ngst ein Gro&szlig;teil der Regionen nicht mehr von der Regierung kontrolliert wird, Reisen riskant sind und selbst die deutsche Botschaft nur noch eingeschr&auml;nkt operieren kann.&nbsp; Zu bef&uuml;rchten ist, dass ein solches B&uuml;ro f&uuml;r die Taliban ein vorrangiges Anschlagsziel werden k&ouml;nnte, insbesondere wenn sich die Sicherheitslage weiter versch&auml;rft.</p>
<p>Waren die Ortskr&auml;fte&nbsp; in den Jahren 2014/15, als der gr&ouml;&szlig;te Teil derer nach Deutschland kamen, die eine Aufnahmezusage erhalten hatten, eine Gruppe, die unter den Gefl&uuml;chteten hierzulande oft &uuml;bersehen wurden, so haben sich in den Jahren danach Solidarit&auml;ts- und Unterst&uuml;tzungsstrukturen herausgebildet, nicht zuletzt auch ein Patenschaftsnetzwerk der Bundeswehr. Denn auch dort vertraten viele die Auffassung, dass denen, die die Einsatzrisiken mit deutschen Soldatinnen und Soldaten geteilt hatten und ohne die insbesondere die Verst&auml;ndigung in Afghanistan kaum m&ouml;glich gewesen w&auml;re, in bedr&auml;ngter Situation geholfen werden m&uuml;sse. Und f&uuml;r deren Integration wollte man sich einsetzen.</p>
<p>Anl&auml;sslich der Vorstellung eines Buches der Bundeszentrale f&uuml;r Politische Bildung im Dezember 2019, in dem die Rolle der afghanischen Ortskr&auml;fte dargestellt und gew&uuml;rdigt wurde, brachte es einer der Mitautoren des Buches und langj&auml;hriger Bundestagsabgeordneter auf den Punkt:&ldquo;(&hellip;)die Schl&uuml;sselrolle der afghanischen Ortskr&auml;fte: Ohne sie w&auml;re der Einsatz unm&ouml;glich und von vorneherein aussichtslos gewesen. Mit ihrem Dienst f&uuml;r deutsche Einsatzkr&auml;fte meinten viele, ihrem Land am besten dienen zu k&ouml;nnen. Sie nahmen daf&uuml;r hohe Belastungen und Risiken in Kauf. Daf&uuml;r geb&uuml;hrt ihnen von deutscher Politik und Gesellschaft Aufmerksamkeit, Dank, Anerkennung nicht nur verbal(&hellip;) sondern auch praktisch. Wo Ortskr&auml;fte von sozialen und existenziellen Einsatzfolgen betroffen sind, an Leib und Leben, oft zusammen mit ihren Familien, da steht die Bundesrepublik Deutschland (&hellip;) in einer selbstverst&auml;ndlichen F&uuml;rsorgepflicht. Das ist ein Gebot der Verl&auml;sslichkeit, der Glaubw&uuml;rdigkeit und auch der politischen Klugheit.&ldquo;</p>
<p>&Auml;hnlich sehen es auch US-Milit&auml;rs:&nbsp; Ex-US-General David Petraeus hat sich zusammen mit der Nichtregierungsorganisation <em>No One Left Behind </em>&nbsp;Ende April in einem Brief an US-Au&szlig;enminister Antony Blinken daf&uuml;r eingesetzt, alle notwendigen Ressourcen aufzubieten, um die afghanischen Ortskr&auml;fte aus Afghanistan herauszuholen, bevor die letzten US-Truppen das Land verlassen.</p>
<p>Zwar haben einige andere Truppenstellerstaaten, die z.T. schon vor langer Zeit aus Afghanistan abgezogen sind, ihre F&uuml;rsorgepflicht f&uuml;r die Ortskr&auml;fte ebenso verstanden und&nbsp; einigen &bdquo;ihrer&ldquo; Ortskr&auml;fte&nbsp; Aufnahme gew&auml;hrt.&nbsp; Demgegen&uuml;ber waren andere Staaten z&ouml;gerlich und stehen nun ebenfalls, wie die Bundesrepublik, vor der Situation, von Absichtserkl&auml;rungen, die nicht eingel&ouml;st wurden, zu wirksamen Verfahren zu kommen. Jetzt, wo der vorzeitige und bedingungslose&nbsp; Abzug der US-Armee wie des deutschen Kontingentes die Risiken dramatisch erh&ouml;ht hat, w&auml;re ein anst&auml;ndiges und gro&szlig;z&uuml;giges Verhalten der Bundesregierung mehr denn je n&ouml;tig. Wie sollten sonst diejenigen, die Unterst&uuml;tzer*innen in gef&auml;hrlicher Situation zur&uuml;cklassen, k&uuml;nftig erwarten k&ouml;nnen, als verl&auml;ssliche Partner in allen Bereichen der internationalen zivilen und milit&auml;rischen Zusammenarbeit angesehen zu werden?</p>
<p>Angesichts der akuten Bedrohung bisheriger Ortskr&auml;fte an Leib und Leben und bezugnehmend auf die Wertegebundenheit deutscher Krisenengagements(s. Leitlinien &bdquo;Krisen verhindern&ldquo; der Bundesregierung 2017) erheben wir eindringlich die folgenden Forderungen:</p>
<p><strong>Z&uuml;gige und unb&uuml;rokratische Aufnahme afghanischer Ortskr&auml;fte und ihrer Familienangeh&ouml;rigen parallel zum laufenden Abzug des deutschen Kontingentes.</strong></p>
<p><strong>&Ouml;ffentliche Verbreitung von Informationen &uuml;ber ein zu diesem Zweck vereinfachtes Verfahren f&uuml;r (ehemalige) Ortskr&auml;fte in Afghanistan.</strong></p>
<p><strong>Verzicht auf Pr&uuml;fungsprozeduren, die in der Praxis weitgehend unm&ouml;glich oder f&uuml;r die Antragsteller*innen unzumutbar sind.</strong></p>
<p><strong>Verzicht auf Ausschlusskriterien, die der Realit&auml;t nicht gerecht werden, wie die Beschr&auml;nkung auf Personen, die in den letzten zwei Jahren als Ortskr&auml;fte t&auml;tig waren.</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Erstunterzeichner:innen </span>Stand: 13. Mai 2021, 18.00 Uhr</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Pfr. Albrecht B&auml;hr, Sprecher der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz</li>
<li>Prof. Dr. Ingeborg Baldauf, Afghanistan-Forscherin an der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin</li>
<li>Dr. Hans-Peter Bartels, MdB 1998-2015, Wehrbeauftragter 2015-20</li>
<li>bee4change e.V., Hamburg</li>
<li>Hannah Birkenk&ouml;tter, Mitglied des Bundesvorstandes der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen</li>
<li>Prof. Dr. Thorsten Bonacker, Zentrum f&uuml;r Konfliktforschung, Philipps-Universit&auml;t Marburg</li>
<li>Eberhard Brecht, MdB und Mitglied des Pr&auml;sidiums der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen</li>
<li>Dr. Doris Buddenberg, Leiterin des UNODC-B&uuml;ros Afghanistan 2004-06</li>
<li>Prof. Dr. Michael Daxner, Berater des afghanischen Hochschulministers 2003-2006, Leiter des Afghanistan-Projekts im SFB 700 FU Berlin bis 2018</li>
<li>Hans-J&ouml;rg Deler&eacute;, Neustadt-Pelzerhaken, DIPL.Bau-Ing. Stra&szlig;enbau, als Sohn eines deutschen Beraters des afgh. Ministeriums f&uuml;r &Ouml;ffentl. Arbeiten in Kabul aufgewachsen (1951-57) und 2006-09 im Auftrag der GIZ und des AA in Afghanistan t&auml;tig</li>
<li>Bernhard Drescher, Oberstleutnant a.D., Bundesvorsitzender Bund Deutscher EinsatzVeteranen e.V.</li>
<li>Detlef Dzembritzki, MdB i.R., Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen</li>
<li>Stefan Feller, Senior Adviser Ausw&auml;rtiges Amt zur Kleinwaffenkontrolle, Leiter Polizeiabteilung im Rat der EU 2008-12, Leitender Polizeiberater des Generalsekret&auml;rs der Vereinten Nationen 2013-17</li>
<li>Botschafter a.D. Dr. Karl Fischer, Stabschef United Nations Assistance Mission in Afghanistan 2001-04</li>
<li>Marga Flader, f&uuml;r Afghanistan-Schulen e.V.</li>
<li>Freundeskreis Afghanistan e.V., der seit 1982 Selbsthilfeinitiativen im Land f&ouml;rdert</li>
<li>Alexander Gunther Friedrich, UN Executive Secretary (rtd) &nbsp;</li>
<li>Thomas Gebauer, Mitglied im Kuratorium der stiftung medico international</li>
<li>Rainer L. Glatz, Generalleutnant a.D., Befehlshaber des Einsatzf&uuml;hrungskommandos der Bundeswehr 2009-13</li>
<li>Krist&oacute;f Gosztonyi, Forscher und Berater internat. Organisationen in Afghanistan, z.Zt. Univ. Osnabr&uuml;ck</li>
<li>Angelika Graf MdB a.D., Ehrenvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus, Vorsitzende des Vereins &quot;Gesicht zeigen - Rosenheimer B&uuml;ndnis gegen rechts&quot; und Ombudsperson der Hilfsorganisation HELP</li>
<li>Antje Grawe, UNAMA 2006, 2008-10 und 2018/19</li>
<li>Marcus Grotian, Vorsitzender Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskr&auml;fte</li>
<li>Heike H&auml;nsel, MdB und Mitglied des Pr&auml;sidiums der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen</li>
<li>Matthias Heimer, Milit&auml;rgeneraldekan, Leiter des Evangelischen Kirchenamtes f&uuml;r die Bundeswehr</li>
<li>Generalleutnant a.D. Norbert van Heyst, 3. Kommandeur der International Security Assistance Force (ISAF) in Kabul von 10.02. - 11.08.2003</li>
<li>Dr. Haschmat Hossaini, Literatur- und Sprachwissenschaftler (Iranistik), Berlin</li>
<li>Prof. Dr. Klaus H&uuml;fner, Pr&auml;sident a.D., Deutsche UNESCO-Kommission</li>
<li>Dr. Margret Johannsen, Senior Research Fellow am Institut f&uuml;r Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universit&auml;t Hamburg (IFSH)</li>
<li>J&uuml;rgen Kanne, 2. Vorsitzender Afghanic e.V.</li>
<li>Hans Peter von Kirchbach, General a.D. und ehem. Generalinspekteur der Bundeswehr</li>
<li>Dr. Anne Koch, Forschungsgruppe Globale Fragen, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin</li>
<li>Susanne Koelbl, Journalistin &bdquo;Der Spiegel&ldquo;, Initiatorin des Poetry Project mit afghanischen Fl&uuml;chtlingen</li>
<li>Tom Koenigs, MdB i.R., UN-Sondergesandter f&uuml;r Afghanistan 2006-07</li>
<li>Karin Kortmann, Vize-Pr&auml;sidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZDK)</li>
<li>Gerald Knaus, Gr&uuml;ndungsvorsitzender European Stability Initiative (ESI), Wien/Berlin</li>
<li>Prof. Dr. rer.pol. Dr. h. c. theol. Klaus Leisinger</li>
<li>Dr. Kerstin Leitner, Beigeordnete Generaldirektorin, WHO, Genf</li>
<li>Dr. Thomas Loy, Oriental Institute, Czech Academy of Sciences, Prag</li>
<li>Klaus Ludwig, Bundespolizeibeamter a.D., langj&auml;hrige Erfahrung am Flughafen Ffm; seit 2016 ehrenamtliches Engagement in der Betreuung afgh. Fl&uuml;chtlinge</li>
<li>Eckhard Maurer, Kriminalhauptkommissar i.R., Garbsen, leitete 10 Jahre lang khyberchild e.V. mit Projekten in Afghanistan</li>
<li>Bernd Mesovic, Mitarbeiter von PRO ASYL a.D.</li>
<li>Kerstin M&uuml;ller, MdB 1994-2013, Staatsministerin im Ausw&auml;rtigen Amt 2002-05</li>
<li>Botschafter a.D. Bernd M&uuml;tzelburg, Leiter Abteilung Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik im Bundeskanzleramt 2002-05, Sonderbeauftragter des Ausw&auml;rtigen Amtes f&uuml;r Afghanistan und Pakistan 2009-10</li>
<li>Winfried Nachtwei, MdB 1994-2009</li>
<li>Nanette Nadolski, Marketing- und Kommunikationsberaterin u. Afghanistan-Netzwerk bei matteo e.V., Weichs</li>
<li>Prof. Dr. S&ouml;nke Neitzel, Universit&auml;t Potsdam</li>
<li>Dr. Hannah Neumann, MdEP</li>
<li>Prof. Dr. Christine N&ouml;lle-Karimi, Wien, Stellvertretende Direktorin, Institut f&uuml;r Iranistik, &Ouml;sterreichische Akademie der Wissenschaften</li>
<li>Karin Nordmeyer, Pr&auml;sidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r die Vereinten Nationen</li>
<li>Dr. med. Thomas Nowotny, Arzt, Stephanskirchen, Initiator www.change.org\nodeportation</li>
<li>Johannes Pflug, MdB i.R., stellv. Sprecher f&uuml;r Au&szlig;enpolitik der SPD-<a title="Physik" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagsfraktion" target="_blank">Bundestagsfraktion</a>&nbsp;sowie Vorsitzender der&nbsp;<em>SPD Task Force</em>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Afghanistan" target="_blank">Afghanistan</a>/<a title="Mitglied des Deutschen Bundestages" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pakistan" target="_blank">Pakistan</a> 2009-13</li>
<li>Maximilian Pichl, Wissenschaftl. Mitarbeiter am Fachbereich Rechtswissenschaft Goethe-Universit&auml;t Frankfurt am Main</li>
<li>Ruprecht Polenz, MdB 1994-2013, Vors. des Ausw&auml;rtigen Ausschusses 2005-13</li>
<li>Nadia Qani, Inhaberin des kultursensiblen Pflegedienstes in Frankfurt/Main und Autorin</li>
<li>General a.D. Egon Ramms, Oberbefehlshaber Allied Joint Force Command der NATO in Brunssum 2007-10</li>
<li>Generalleutnant a.D. Friedrich Riechmann, erster Befehlshaber des Einsatzf&uuml;hrungskommandos der Bundeswehr 2001-04</li>
<li>Reinhold Robbe, MdB 1994-2005, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages 2005-10</li>
<li>Thomas Ruttig, Afghanistan-Analyst, UNSMA/UNAMA 2000-03, Stellv. des EU-Sondergesandten f&uuml;r Afghanistan 2003/04</li>
<li>Dr. Lutz Rzehak, Privatdozent, Zentralasien-Seminar der Humboldt-Universit&auml;t zu Berlin</li>
<li>Narwan Sayed, Hamburg</li>
<li>Klaus-Hermann Scharf, Vorsitzender Fachbereich Zivile Besch&auml;ftigte im Bundesvorstand des Deutschen BundeswehrVerbandes</li>
<li>Niklas Schenck, Autor und Filmemacher</li>
<li>Prof. Dr. Conrad Schetter, Professor f&uuml;r Friedens- und Konfliktforschung, Universit&auml;t Bonn, und Direktor des Bonn International Center for Conversion (BICC)</li>
<li>General a.D. Wolfgang Schneiderhan, 14. Generalinspekteur der Bundeswehr 2002-09</li>
<li>Wolfgang Schomburg, ehemaliger Richter am Bundesgerichtshof und den UN-Tribunalen f&uuml;r das fr&uuml;here Jugoslawien und Ruanda</li>
<li>Georg Schramm, Kabarettist (ZDF-Sendung &bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo;)</li>
<li>Ulrike Schultz, Journalistin, Mitarbeiterin der Hanns-Seidel-Stiftung Islamabad und Kabul 2001-09</li>
<li>Dr. Hans-Ulrich Seidt, Deutscher Botschafter in Afghanistan 2006-08</li>
<li>Dr. Anja Seiffert, Bundeswehr-Forscherin, Leiterin f&uuml;r die sozialwissenschaftliche Begleitung des Afghanistaneinsatzes seit 2009</li>
<li>Kava Spartak, Berlin</li>
<li>Dr. Rainald Steck, Deutscher Botschafter in Afghanistan, 2004-06</li>
<li>Andrea Thies, European Police Mission in Afghanistan, 2008-15</li>
<li>Uwe Trittmann, Studienleiter Evangelische Akademie Villigst / Berlin (Villigster Afghanistan-Tagung)</li>
<li>Verband afghanischer Organisation in Deutschland e.V., Berlin</li>
<li>Dr. Kira Vinke, Sprecherin des Beirats Zivile Krisenpr&auml;vention und Friedensf&ouml;rderung der Bundesregierung</li>
<li>Dieter Wehe, Inspekteur der Polizei NRW (2002-15) a.D., Vorsitzender der Bund-L&auml;nder Arbeitsgruppe Internationale Polizeimissionen (AG IPM) 2002 -20</li>
<li>Thomas Wiegold, Journalist, Berlin</li>
<li>Dr. Almut Wieland-Karimi, Leiterin des Landesb&uuml;ros&nbsp;Afghanistan der Friedrich-Ebert-Stiftung 2002-05Kathrin Willemsen, Unterst&uuml;tzer:innen-Initiative Oranienburg</li>
<li>Ronja von Wurmb-Seibel, Autorin und Filmemacherin</li>
<li>Oberstleutnant Andre W&uuml;stner, Bundesvorsitzender des Deutschen BundeswehrVerbandes</li>
<li>YAAR e.V., Berlin</li>
<li>ZAN e.V., Frankfurt am Main</li>
<li>Massieh Zare, Bremen</li>
<li>Prof. Dr. Christoph Z&ouml;pel, MdB a.D., Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt, 1999-2002</li>
</ul></div>


           <br />
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