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        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: 22.12. vor 19 Jahren: Bundestagsbeschluss zur deutschen ISAF-Beteiligung in Kabul: Meine persÃ¶nlichen Aufzeichnungen + &quot;Anforderungen an eine Kabul-Schutztruppe&quot; </title>
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    <span class="xar-mod-title">Afghanistan + Bericht von Winfried Nachtwei</span>

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            22.12. vor 19 Jahren: Bundestagsbeschluss zur deutschen ISAF-Beteiligung in Kabul: Meine persÃ¶nlichen Aufzeichnungen + &quot;Anforderungen an eine Kabul-Schutztruppe&quot;          </h1>
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Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 24. Dezember 2020 09:57:36 +02:00 (88293 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Beginn der Reihe &quot;Bilanz 20 Jahre Afghanistaneinsatz&quot;: (1) Der Entscheidungsprozess zur deutschen Beteiligung an der International Security Assistance Force f&uuml;r Kabul im Bundestag aus der Sicht eines Beteiligten. Wie waren die Lageeinsch&auml;tzungen, Optionen, ausschlagebenden Argumente? War alles von vorneherein falsch, wie nicht wenige vor allem aus der Distanz und dem Nachhinein meinen? Was waren Fehleinsch&auml;tzungen? War auch was richtig?&nbsp;</p></div>
            <div>    <p>In diesen Tagen vor 19 Jahren</p>
<p><strong>Beschluss zur deutschen Beteiligung an ISAF in Kabul &ndash; </strong>Aus meinen pers&ouml;nlichen Aufzeichnungen Dezember 2001.</p>
<p>Und: <strong>Anforderungen an eine Kabul-Schutztruppe </strong>(Fotos auf <a href="http://www.facebook.com/winfried.nachtwei">www.facebook.com/winfried.nachtwei</a> )</p>
<p>Winfried Nachtwei<strong>, </strong>MdB</p>
<p>(Auszug aus &bdquo;<strong>11. September bis 22. Dezember 2001</strong> &ndash; Von New York nach Afghanistan aus Berliner Sicht&ldquo;, Zusammenstellung aus pers&ouml;nlichen Aufzeichnungen, August 2011, 30 S.</p>
<p>Teil III: <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1076">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1076</a> &nbsp;)</p>
<p>Teil I;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1074">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1074</a></p>
<p>Teil II:&nbsp;&nbsp; <a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=11&amp;aid=1075">http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;catid=11&amp;aid=1075</a> &nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">11.12. 2001</span></strong> <strong>Unterrichtung der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitiker von SPD und Gr&uuml;nen</strong> durch die Minister Fischer Scharping</p>
<p>Joschka: DEU Standort und Gastgeber der Petersberg Konferenz. Sicherheitskomponente Robust f&uuml;r die &Uuml;bergangszeit, Begleitung des Nation Building, kein klassisches Peacekeeping. Selbstschutz und Schutz der &Uuml;bergangsregierung, der humanit&auml;ren Hilfe und der Zivilbev&ouml;lkerung. Das m&uuml;sse mit dem 22. Dezember beginnen. Die Warlord-Struktur d&uuml;rfe sich nicht verfestigen. Man k&ouml;nne nicht auf das Ende der US-Operationen warten.</p>
<p>Es gebe ein eigenes VN-Mandat und eigene Kommandostruktur, Trennung von OEF. Maximal f&uuml;r zwei Jahre, enge &Uuml;berpr&uuml;fungsfristen. Es bestehe nicht die Absicht, wie im Kosovo l&auml;nger zu bleiben.</p>
<p>Der Einsatz bleibe r&auml;umlich begrenzt und werde wahrscheinlich sehr stark von Europa mitgestaltet.</p>
<p>DEU`s Schwerpunkte seien Bildung, Erziehung, Frauen.</p>
<p>Minister S.: Die Sicherheitslage sei weiterhin sehr instabil. Eine f&uuml;r ganz AFG kalkulierbare Macht gebe es nicht. Milit&auml;roperationen k&ouml;nnen noch einige Wochen oder l&auml;nger dauern.</p>
<p>Keine Illusionen, was eine internationale Truppen leisten kann und was nicht -&nbsp; z.B. nicht die Autorit&auml;t der Regierung durchsetzen.</p>
<p>Was man f&uuml;r Kabul und Umgebung brauche: Die afghanischen Vorstellen l&auml;gen sehr niedrig, die Vorstellungen der NATO beim 15-fachen. Beides sei unrealistisch.</p>
<p>Glasklare Trennung zwischen VN-Mission und kriegerischen Operationen. Niemand bei den VN denke an klassische Blauhelme.</p>
<p>Joschka: Ausbildung administrativer Strukturen sei die Hauptaufgabe.</p>
<p>Gernot E. (SPD): Neue regionale Initiative mit DEU?</p>
<p>Joschka: Das w&auml;re eine ganz andere Dimension. Iran, Irak, Pakistan &ndash; das w&auml;re Weltpolitik, eine &Uuml;berforderung f&uuml;r eine Mittelmacht wie DEU. Da sei Europa gefragt.</p>
<p>Minister S.: Nur GB, FR, DEU verf&uuml;gen &uuml;ber milit&auml;rische F&uuml;hrungsf&auml;higkeiten, andere nur &uuml;ber Beteiligungsf&auml;higkeiten. Auch islamische Staaten haben keine F&uuml;hrungsf&auml;higkeiten.</p>
<p>Zzt. 80 NGO`s im Land.</p>
<p><strong>Fraktionssitzung: </strong></p>
<p>Joschka: Nach 23 Jahren gebe es jetzt erstmals eine Chance. Aber keine falschen Erwartungen! Nicht vergleichbar mit Kosovo, keine protektorats&auml;hnlichen Verh&auml;ltnisse.</p>
<p>Polizeiausbildung sei gro&szlig;e Aufgabe.</p>
<p>Steffi: Ausdr&uuml;ckliches Lob f&uuml;r Petersberg! Richtig sei, &uuml;ber eine VN-Schutztruppe nachzudenken angesichts er Friedenschancen. Sie bef&uuml;rchte aber, dass zwischen OEF und VN-Truppe nicht zu trennen sei.</p>
<p>Claudia erinnert daran, dass sich das AA schon seit l&auml;ngerem so sehr f&uuml;r AFG engagiert habe wie kaum ein anderes Land. Vor kurzem gab es keine Gesundheitsversorgung f&uuml;r Frauen. Jetzt gebe es eine Gesundheitsministerin. Sie sei sehr f&uuml;r die Beteiligung an einer VN-Schutztruppe.</p>
<p>Winne H.: Wenn eine Friedensmission, dann eine aus Staaten mit kultureller N&auml;he und ohne Verwicklung in AFG.&nbsp; Ein Riesenproblem sei der parallele Krieg. Wie viele Tote und Verwundete habe es gegeben?</p>
<p>Annelie B.: Eine Friedenstruppe sei keineswegs grunds&auml;tzlich falsch. Aber k&ouml;nne man sie und OEF auseinanderhalten?</p>
<p>Marieluise: Das n&auml;chste halbe Jahr m&uuml;sse zur Kl&auml;rung grunds&auml;tzlicher Fragen genutzt werden, die jedes Mal bei Bundeswehreins&auml;tzen hoch kommen. Viele in sozialdemokratischen und gr&uuml;nen Milieus seinen stehen geblieben.</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;">&bdquo;Von der Friedensbewegung zur Friedenspolitik &ndash; Elemente einer neuen Weltinnenpolitik&ldquo;, Fraktionsbeschluss vom 11.12.2001, lang &amp; schl&uuml;ssig 14/48 (29 S.)</span></li>
</ul>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">12.12</span></strong>. <strong>91.</strong> <strong>Verteidigungsausschuss, </strong>9.00 und 15.00 Uhr</p>
<p>TOP Sicherheits- und verteidigungspolitische Lage nach dem Terroranschlag auf die USA (ausf&uuml;hrlich), StS BMVg: Am 9.12. Erkundungsteam f&uuml;r die ABC-F&uuml;chse verlegt. Anschlie&szlig;end Entscheidung &uuml;ber den konkreten Stationierungsort. Das Vorausteam der Marine sei inzwischen zur&uuml;ck. Ein m&ouml;gliches Gastland m&ouml;chte vorl&auml;ufig nicht genannt werden. T&auml;glich 300 Soldaten durch Bewachungsaufgaben gebunden. Keine Ausk&uuml;nfte zu Spezialkr&auml;ften. (Am Rande ergibt sich: Verlegung der Hauptkr&auml;fte ab Mitte Dezember)</p>
<p>Heeresinspekteur: Ewas sei leistbar, was gehe grunds&auml;tzlich noch? Das Heer sei sechsfach gebunden. Die Balkanmandate gehen bis 11.500. Bei neuen Anforderungen m&uuml;sste in das Bisherige eingegriffen werden.</p>
<p>Die Einsatzvorbereitung brauche ungef&auml;hr sechs Wochen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">14.12</span></strong><strong>. Bericht vom</strong> <strong>Obleutetreffen</strong> des Verteidigungsausschusses: Zzt. gebe es ein gro&szlig;es Gezerre um die AFG-Truppe. GB sei f&uuml;r ein rein britisches Headquarter und f&uuml;r Blauhelme nach drei Monaten; FR f&uuml;r Kap-VI; beide seien sauer &uuml;ber dt. Petersberg-Erfolg. USA ggfs. nur f&uuml;r ein Technical Agreement ohne VN-Mandat. Alle drei Positionen seien f&uuml;r die Bundesregierung nicht akzeptabel. Eine AFG-Beteiligung gebe es nicht um jeden Preis.</p>
<p><strong>Au&szlig;erordentliche Sitzungstage des Bundestages</strong> in der schon begonnenen Weihnachtspause</p>
<ul>
<li>20.12. <strong><span style="text-decoration: underline;">Resolution des VN-Sicherheitsrates 1386 (2001) zur Errichtung einer Sicherheitsunterst&uuml;tzungstruppe</span></strong> f&uuml;r einen Zeitraum von sechs Monaten, &bdquo;um die Afghanische Interimsbeh&ouml;rde bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit in Kabul und seiner Umgebung zu unterst&uuml;tzen (&hellip;)&ldquo;</li>
<li>Winrich K&uuml;hne: <strong>UNO-Friedenseinsatz in AFG</strong>?, SWP-Aktuell November 2001 (Verfasser ist Mitglied der International Advisory Group der Lessons Learned Unit der UNO)</li>
<li>W. K&uuml;hne: <strong>Nach dem Petersberg &ndash; schwieriger Friedenseinsatz mit Beteiligung der Bundeswehr</strong>? <a href="http://www.swp-berlin.org">www.swp-berlin.org</a> 3.12.: &bdquo;(&hellip;) Die Vorstellung von einem afghanischen Friedensprozess, der aus sich heraus stabil bleibt, ist eine Illusion. (&hellip;) Washington betreibt ein gef&auml;hrliches Spiel, wenn es die Entsendung solcher Truppen blockiert, um sich bei der Bek&auml;mpfung von Al Qaida und den Rest-Taleban nicht behindern zu lassen. Eine multinationale Friedenstruppe wird zweifellos der Einstieg in einen der bisher schwierigsten Friedenseins&auml;tze sein. Einen &acute;quick fix` wird es noch weniger als auf dem Balkan geben. Die internationale Gemeinschaft und ganz speziell die westliche Politik werden einen langen Atem haben und ernst machen m&uuml;ssen mit dem Satz, dass die Anstrengungen zur Befriedung AFG`s nicht weniger entschieden sein werden als die zur Beseitigung der Taleban. (&hellip;) Die Masse der Truppen wird aus muslimischen L&auml;ndern wie Marokko, &Auml;gypten, Indonesien, Maysia etc. kommen&nbsp; m&uuml;ssen. Dar&uuml;ber besteht Einigkeit. (&hellip;) Eine Beteiligung der Bundeswehr wird also, neben zivilem Personal, unumg&auml;nglich sein (&hellip;) Denn es w&auml;re eigenartig, wenn eine Rot-Gr&uuml;ne Koalition ihr &Uuml;berleben zwar f&uuml;r die Beteiligung an einem Kampfeinsatz riskiert, dann aber die Beteiligung an einem Friedenseinsatz ablehnt.&ldquo;</li>
<li>W. K&uuml;hne: Der Streit um den <strong>Friedenseinsatz in AFG: Eine schwache Truppe</strong> &ndash; Zu wenig Soldaten, zu wenig Kompetenzen &ndash; in den Verhandlungen um das UN-Mandat bahnt sich ein verh&auml;ngnisvoller Fehler an, SZ 20.12.</li>
</ul>
<p>21.12. <strong>ISAF-Mandat</strong></p>
<ul>
<li><strong><span style="text-decoration: underline;">Antrag der Bundesregierung &bdquo;Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkr&auml;fte</span></strong> an dem Einsatz einer Internationalen Sicherheitsunterst&uuml;tzungstruppe in AFG auf Grundlage der Resolutionen (&hellip;)&ldquo; (Drs. 14/7930)</li>
</ul>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;">Stellungnahme &bdquo;<strong>Anforderungen an eine Kabul-Schutztruppe</strong>&ldquo; von W. Nachtwei</span></li>
</ul>
<p><strong>AK IV:</strong></p>
<p>StS AA: Die VN-Resolution erf&uuml;lle die vier Bedingungen des Bundeskanzlers (Ka. VII, Zustimmung der Interimsregierung zu Aufgaben + Umfang; Eigenst&auml;ndigkeit + keine Vermischung, CENTCOM f&uuml;r Deconflicting + Notfall; r&auml;umliche und zeitliche Begrenzung)</p>
<p>Auftrag sei die Unterst&uuml;tzung der vorl&auml;ufigen Staatsorgane, bei der die erste Verantwortung liege. Keine Kosovo-Situation!</p>
<p>Londoner Truppenstellerkonferenz mit 14 Staaten (auch Jordanien und Malaysia), zu denen inzwischen acht weitere gekommen w&auml;ren.</p>
<p>Hilfe zum Institutionenaufbau sei nicht Aufgabe der Truppe, sondern Aufforderung an die Mitgliedsstaaten.</p>
<p>Uli: Generell sei es so gef&auml;hrlich nicht. Man m&uuml;sse sich nur an die Landessitte halten. Z.B. sei ein humanit&auml;rer Helfer erschossen worden, weil er im Stehen gepinkelt habe.</p>
<p><strong>92. Verteidigungsausschuss, </strong>19.00 Uhr, TOP Geplante Beteiligung der Bundeswehr an einer UN-mandatierten internationalen Sicherheitspr&auml;senz in Kabul und Umgebung</p>
<p>V-Minister: GB &uuml;bernehme die F&uuml;hrung, von USA Hilfe im Notfall. DEU sehe keine M&ouml;glichkeit, die Lead-Nation-Funktion zu &uuml;bernehmen. Das Einsatzf&uuml;hrungskommando sei noch nicht so weit. Andere F&uuml;hrungsst&auml;be seien nicht verzichtbar.</p>
<p>Der Einsatz berge erhebliche Risiken. Zu warnen sei aber vor einer maximalistischen Sprache (&bdquo;immer gef&auml;hrlicher&ldquo;). Es sei vergleichbar mit den Risiken des Kosovo-Einmarschs im Juni 1999.</p>
<p>W.N.: Angesichts des Raumes, der prek&auml;ren Interimsregierung und der geringen eigenen Kr&auml;fte sei der Einsatz eine Minimall&ouml;sung.</p>
<p>Aufforderung an die Milit&auml;rs, den Primat der Politik offen zu beraten.</p>
<p>Generalinspekteur: Zur Kommandostruktur. Gesamtst&auml;rke 4.700. DEU hielt 5-6.000 f&uuml;r erforderlich.</p>
<p>Fl&auml;chendeckender Einsatz im Raum Kabul nicht m&ouml;glich und auch nicht n&ouml;tig. Das Regierungszentrum mit Botschaften umfasse 2 x 2 km. Dar&uuml;ber hinaus eine gewisse Kontrolle.</p>
<p>Ein separates Abkommen zu Notfallhilfe und Exit sei in der Mache (incl. Exitstrategie). Bei dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung sei ein strategischer Exit nicht organisierbar, aber ein taktischer (mit Luftnahunterst&uuml;tzung).</p>
<p>St&uuml;tzpunkte: Mit der VN-Resolution seien die Nachbarstaaten zur Unterst&uuml;tzung aufgefordert. Bisher gebe es noch keine Verhandlungen und keine Entscheidung.</p>
<p>Nachfolge der Lead-Nation: Idealerweise sollte das bei Beginn klar sein. Nur wenige Staaten seien dazu in der Lage.</p>
<p>Heeresinspekteur: Als Vorauskr&auml;fte des Heeres seien 200 Fallschirmj&auml;ger voll ausgebildet (eine verst&auml;rkte Kompanie), dazu 30 Niederl&auml;nder. (Das Erkundungskommando umfasste ein, zwei Dutzend)</p>
<p>Dabei 6 Dingos, 6 Wiesel, 3 W&ouml;lfe, bei den Niederl&auml;ndern auch M&ouml;rser, Vorr&auml;te f&uuml;r zwei Wochen. Der ganze Kranz von Kampf- und Unterst&uuml;tzungskr&auml;ften k&ouml;nne fr&uuml;hestens Ende Januar in Marsch gesetzt werden. Das schwere Ger&auml;t brauche auf dem Seeweg 30 Tage..</p>
<p>Zur Ausbildung (&hellip;)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">22.12</span></strong>. (erstmalig Bundestagssondersitzung am Samstag seit 31 Jahren)</p>
<p><strong>Fraktionssitzung</strong></p>
<p>Rezzo: Alle wichtigen Anliegen seien durchgesetzt.</p>
<p>Joschka: Es habe sehr schwere Verhandlungen gegeben. Erstmalig habe DEU auf VN-Ebene mitverhandelt. Es gebe kein dauerhaftes deutsches Interesse an AFG, also auch kein Dauerengagement.</p>
<p>W.N.: Die Internationale Sicherheitsunterst&uuml;tzungstruppe sei notwendig und unverzichtbar, um die einmalige Chance f&uuml;r AFG zu nutzen. Der Auftrag sei klar, begrenzt und stark genug. Der dt. Kr&auml;fteansatz sei so vern&uuml;nftig und verantwortbar.</p>
<p>Wer gegen Krieg in AFG und f&uuml;r F&ouml;rderung des Friedensprozesses sei, wer die Autorit&auml;t der VN und ihre Erfahrungen respektiere, der m&uuml;sse zustimmen. Der Einsatz sei notwendig und verantwortbar. Eine Nichtzustimmung sei nur noch mit Ausfl&uuml;chten m&ouml;glich.</p>
<p>Claudia: Eindeutig pro. Ein Nacheinander der Eins&auml;tze k&ouml;nne man sich wegen der Gefahr eines Machtvakuums nicht erlauben.</p>
<p>Rita: Jetzt zeige sich, was ein gr&uuml;ner Au&szlig;enminister bedeute. Von einem solchen Mandat h&auml;tte man fr&uuml;her nur tr&auml;umen k&ouml;nnen.</p>
<p>Hans-Christian: Man k&ouml;nne gar nicht grunds&auml;tzlich gegen diesen Einsatz sein. Er soll den Friedens- und Konsolidierungsprozess sichern.</p>
<p>Aber Bedenken habe er wegen des gleichzeitigen Krieges. Die USA betrieben eine Liquidierungspolitik. Dieser Krieg bedrohe den Friedensprozess, vielleicht auch die Sicherheitstruppe.</p>
<p>Winne: Dieser Einsatz sei grunds&auml;tzlich verschiedenen von OEF. Aber er sei auch nicht von seiner Vorgeschichte (Krieg) zu trennen</p>
<p>(&hellip;)</p>
<p>Hans-Christian: Er stimme zu, nicht aus Koalitionsraison, sondern der Sache und des VN-Mandats wegen, trotz der Vorbehalte. Das bedeute keine Anerkennung des Krieges. Es sei eine pers&ouml;nliche Entscheidung und keine Distanzierung von anderen.</p>
<p><strong><em>Amtseinf&uuml;hrung des Chefs der afghanischen &Uuml;bergangsregierung Hamid</em></strong><em> <strong>Karsai</strong> in Kabul</em></p>
<p><strong>Bundestag , 1. Lesung des Antrags der Bundesregierung</strong> Beteiligung bewaffneter deutscher Streitkr&auml;fte an dem Einsatz einer Internationalen Sicherheitsunterst&uuml;tzungstruppe in AFG (Drs. 14/7930)</p>
<p>Aussprache eine Dreiviertelstunde</p>
<p>Bundeskanzler Schr&ouml;der: &bdquo;(&hellip;) keine abstrakten Diskussionen &uuml;ber die Frage f&uuml;hren, ob sechs Monate ausreichen oder nicht, sondern deutlich machen: Es handelt sich um ein von den Aufgaben her, vom Einsatzort her und von der Zeit her um ein begrenztes Mandat. (&hellip;)&ldquo;</p>
<p><strong>93. Verteidigungsausschuss</strong>, 11.40 Uhr: Beratung und Beschlussfassung zum ISAF-Antrag der Bundesregierung</p>
<p>Z. (SPD): Richtig sei ein robustes Mandat, die zeitliche Begrenzung auf zun&auml;chst sechs Monate und die Trennung der Aufgaben von ISAF und E.F.</p>
<p>N. (FDP): Bei seiner Fraktion gebe es Kritik an der Nichtbeteiligung der NATO. Das besch&auml;dige sie. Rechtzeitig informiert werden m&uuml;sse &uuml;ber die Weitergabe der Lead-Rolle, die die Briten nach drei Monaten abgeben w&uuml;rden.</p>
<p>W.N.: (Argumentation wie in der Fraktion) AFG habe jetzt phantastische Chancen. Alles m&uuml;sse daf&uuml;r getan werden, diese nicht zu verspielen. Das Mandat m&uuml;sse sehr schnell angetreten werden. Zu begr&uuml;&szlig;en sei der Aufruf der VN an die Mitgliedsstaaten, schnell zum Aufbau eigener Sicherheitsstrukturen in AFG beizutragen. Bundesregierung und Parlament m&uuml;ssten darauf achten, dass auch daf&uuml;r schnellstm&ouml;glich Kapazit&auml;ten zur Verf&uuml;gung gestellt w&uuml;rden.</p>
<p>W. (PDS): Man stimme nicht zu, weil die Mission keine Friedensmission sei. Die Nordallianz sei keine Alternative zu den Taliban, sie sei eine M&ouml;rderbande. Mit dieser Mission werde die Autorit&auml;t der VN mit F&uuml;&szlig;en getreten.</p>
<p><strong>Bundestag, 2./3. Lesung</strong></p>
<p>536 ja, 35 nein, 8 Enthaltungen</p>
<p>Ziemliche Lustlosigkeit, angefangen beim Kanzler. Danach Flucht in Weihnachtspause.</p>
<p align="center"><strong><span style="text-decoration: underline;">Anforderungen an eine Kabul-Schutztruppe</span></strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei, MdB 21.12.2001</p>
<p>(1) Nach dem Zusammenbruch des Taliban-Regimes und des Al-Qaida-Netzwerkes und der Petersberg-Konferenz besteht die historisch einmalige Chance einer friedlichen Entwicklung in Afghanistan nach 22 Jahren Krieg. Die Fernsehnachrichten berichten von hoffnungsvoller Stimmung in der Bev&ouml;lkerung.</p>
<p>Trotz dieser enormen Fortschritte sind die Voraussetzungen f&uuml;r einen Friedensprozess &auml;u&szlig;erst schwierig und unsicher. Mit den vielen zerstrittenen Warlords und ihren Truppen, mit Banden und versprengten Taliban- und Al Qaida-K&auml;mpfern, mit Waffen und Minen in &Uuml;berf&uuml;lle, ohne Verwaltungs-, Staats- und Sicherheitsstrukturen und der teilweise katastrophalen humanit&auml;ren Lage bestehen zugleich &bdquo;gute&ldquo; Voraussetzungen f&uuml;r ein Post-Taliban-Chaos. Die einzige Alternative dazu ist der durch das Petersberg-&Uuml;bereinkommen angesto&szlig;ene Prozess.</p>
<p>(2) Damit die Interimsregierung als prek&auml;re Koalition &uuml;berhaupt eine Chance hat und nicht zur Beute ihrer milit&auml;risch starken Teile wird, ist neben umfassender humanit&auml;rer und Aufbauhilfe (und den damit gegebenen positiven Einfluss-/Druckm&ouml;glichkeiten) eine internationale und VN-mandatierte Sicherungstruppe unbedingt notwendig.</p>
<p>Lt. Anlage I des Petersberg-&Uuml;bereinkommens soll sie die Sicherheit in Kabul und Umgebung gew&auml;hrleisten (bei Abzug afghanischer bewaffneter Kr&auml;fte) und ggfs. in anderen St&auml;dten und weiteren Gebieten zum Einsatz kommen und den Wiederaufbau unterst&uuml;tzen. Es geht also um einen milit&auml;rischen Beitrag zu Friedenskonsolidierung und Nation Building, also ausdr&uuml;cklich um einen Friedens- und nicht um einen Kriegseinsatz. Wer gegen Krieg und f&uuml;r die St&auml;rkung der VN ist, kann grunds&auml;tzlich nur f&uuml;r eine solche Truppe sein. (Auch die PDS kann ihre programmatisch-prinzipielle Ablehnung von &bdquo;Auslandseins&auml;tzen&ldquo; in diesem Fall nicht mehr vertreten.)</p>
<p>Mit der Entsendung kann nicht bis Abschluss der letzten Kampfhandlungen der US-Streitkr&auml;fte und Anti-Taliban-Truppen gewartet werden, die einige hundert km von Kabul entfernt stattfinden. Alles andere liefe auf unterlassene Hilfeleistung und Beg&uuml;nstigung vor allem der Nordallianz und der Kr&auml;fte hinaus, die nur ihr eigenes S&uuml;ppchen kochen wollen.</p>
<p>(Rolf Paasch am 18.12. in der FR: Die Widerst&auml;nde gegen eine rasche Stationierung reiche von Rumsfeld bis Str&ouml;bele. &bdquo;Beide h&auml;tten die Realit&auml;ten gerne ihren jeweiligen W&uuml;nschen angepasst, ehe sie die Vereinten Nationen losmarschieren lassen. (...) Beide Haltungen nutzen nur den Falschen in Afghanistan. Dabei m&uuml;ssten alle Friedensbewegten f&uuml;r eine sofortige Verabschiedung eines robusten Mandats nach Artikel VII der UN-Charta werben, damit das Pentagon eben nicht seinen Krieg fortf&uuml;hren kann, ohne auf den politischen Schaden zu achten.&ldquo;)</p>
<p>(3) Nach den Erfahrungen mit VN-Missionen (vgl. Brahimi-Report von 2000) kommt es entscheidend auf folgende Punkte an:</p>
<p>Klares und eindeutiges Mandat, klare Kommandostrukturen, keine Vermischung verschiedener Operationen (abschreckendes Beispiel Somalia)</p>
<p>Robustheit von Auftrag und Befugnissen (&uuml;ber das Blauhelm-Recht auf Selbstverteidigung auch Befugnis, zum Schutz von Zivilbev&ouml;lkerung und der &ouml;ffentlichen Sicherheit Gewalt anzuwenden- also polizeiliche Befugnisse mit milit&auml;rischen Mitteln; nicht zu verwechseln mit Kampfauftrag; dazu Kapitel VII-Mandat erforderlich), was sich in Umfang und Ausr&uuml;stung der Truppe angesichts zu erwartender Risiken niederschlagen muss.</p>
<p>Ausgewogene zivil-milit&auml;rische F&auml;higkeiten (gut ausgebildete und schnell verf&uuml;gbare Polizeikr&auml;fte und zivile Experten; zivil-milit&auml;rische Kooperation).</p>
<p>Zeitfaktor: Die ersten Wochen einer Friedensmission sind entscheidend f&uuml;r ihre Akzeptanz und Autorit&auml;t. Deshalb kommt es auf den schnellen Einsatz kompetenter Kr&auml;fte an. Ein f&uuml;r Milit&auml;rinterventionen typisches &bdquo;schnell rein, schnell raus&ldquo; ist mit den Anforderungen einer friedensunterst&uuml;tzenden VN-Mission allerdings nicht vertr&auml;glich. Der Zeithorizont muss realistisch sein!</p>
<p>Die Einigkeit der Internationalen Gemeinschaft entscheidet &uuml;ber ihre Autorit&auml;t. Deshalb gilt grunds&auml;tzlich &bdquo;gemeinsam rein, gemeinsam raus&ldquo;.</p>
<p>Gerade bei so riskanten und unw&auml;gbaren Eins&auml;tzen wie einem in Afghanistan m&uuml;ssen Exit-Strategien klar und vereinbart sein: Wann w&uuml;rde die Truppe abgezogen? Wie k&ouml;nnte sie abgezogen werden? Wer w&uuml;rde den R&uuml;ckzug (immer besonders riskant) unterst&uuml;tzen? (Extraction Force)</p>
<p>(4) Das vom VN-Sicherheitsrat am 20.12. verabschiedete Mandat setzt einen auf Kabul und Umgebung begrenzten Auftrag mit &bdquo;robusten&ldquo; Befugnissen f&uuml;r den Zeitraum von sechs Monaten. Die Mitgliedsstaaten der &bdquo;Internationale Sicherheitsunterst&uuml;tzungstruppe&ldquo; ISAF . sollen der afghanischen &Uuml;bergangsregierung dabei helfen, neue afghanische Verteidigungs- und Sicherheitskr&auml;fte zu bilden und einzusetzen.</p>
<p>Damit sind wesentliche Anforderungen angen&auml;hert. Zugleich bleibt Kl&auml;rungsbedarf:</p>
<p>Auch 5.000 Mann (die &bdquo;Netto&ldquo;-Schutztruppe ist wegen des Anteils der Unterst&uuml;tzungskr&auml;fte wesentlich kleiner) k&ouml;nnen in einer chaotischen und fremden 1,5 Mio. Stadt mit Flughafen in 50 km Entfernung nur begrenzt und schwerpunktm&auml;&szlig;ig Sicherheit schaffen: Wer k&uuml;mmert sich um die allgemeine &ouml;ffentliche Sicherheit? Arbeitsteilung mit afghanischen Sicherheitskr&auml;ften?</p>
<p>Wieweit ist Trennung von Kommandostrukturen und Operationen real und in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung gew&auml;hrleistet? Dass es Kommunikation zwischen beiden Operationen gibt, ist selbstverst&auml;ndlich notwendig, dass USA f&uuml;r Extraction Force zur Verf&uuml;gung stehen, macht Sinn. Aber wie wird gew&auml;hrleistet, dass ISAF nicht von Enduring Freedom dominiert wird?</p>
<p>Solche und andere Umsetzungsfragen werden in einem Military Technical Agreement (MTA) zwischen ISAF und &Uuml;bergangsregierung geregelt: Was sind seine Festlegungen?</p>
<p>Was ist genauer unter der Unterst&uuml;tzung f&uuml;r afghanische Sicherheitskr&auml;fte zu verstehen: sinnvoll als Hilfe zur Herausbildung eines staatlichen Gewaltmonopols, fragw&uuml;rdig als blo&szlig;e Aufr&uuml;stung einer Seite? Wer soll das leisten? (bisher gute Erfahrung auf dem Balkan z.B. mit Polizeiausbildung durch OSZE)</p>
<p>(5) Kl&auml;rung des Bedarfs an milit&auml;rischen F&auml;higkeiten/Umfang angesichts des Auftrags und der Gr&ouml;&szlig;e und Risiken des Einsatzraumes. Was ist leistbar, was ist verantwortbar?</p>
<p>Welche milit&auml;rischen Kr&auml;fte und F&auml;higkeiten sind notwendig, insgesamt und seitens der Bundeswehr?</p>
<p>Wie kann ihre F&uuml;hrung, Versorgung, ggfs. Verst&auml;rkung oder Evakuierung gew&auml;hrleistet werden, ohne dabei unkalkulierbar von anderen abh&auml;ngig zu sein? (z.B. Transport)</p>
<p>Wie kann insgesamt das Risiko f&uuml;r die entsandten Soldaten in verantwortbarem Rahmen gehalten werden?</p>
<p>Verf&uuml;gt die Bundeswehr &uuml;ber die notwendigen personellen und materiellen F&auml;higkeiten und Ausr&uuml;stung (F&uuml;hrung, Aufkl&auml;rung, Transport, Schutz) oder sind diese auf dem Balkan gebunden?</p>
<p>Auf dieser Ebene brauchen wir ganz besonders offene und ehrliche Beratung von milit&auml;rischen Fachleuten/Milit&auml;rs. Denn hier sind die T&auml;uschungsgefahren besonders gro&szlig;:</p>
<p>- Politiker, zumal &bdquo;Ungediente und Kriegsdienstverweigerer&ldquo; wie bei Rot-Gr&uuml;n, neigen dazu, dem Milit&auml;r Allesm&ouml;gliche zuzutrauen, damit aber auch seine Leistungsf&auml;higkeiten zu &uuml;bersch&auml;tzen. Das wird beg&uuml;nstigt durch die Grundhaltung und -botschaft milit&auml;rischer F&uuml;hrer: &bdquo;Wir organisieren das schon&ldquo;.</p>
<p>- Die Grundstimmung in der milit&auml;rischen F&uuml;hrung der Bundeswehr ist inzwischen keineswegs frank und frei.</p>
<p><strong>W. Nachtwei, 21.12.2001</strong></p>
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