    <rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
     <channel>
        <title>www.nachtwei.de :: Pressemitteilung + BeitrÃ¤ge von Winfried Nachtwei :: Hoch organisierter Massenmord: Der &quot;Rigaer Blutsonntag&quot; vor 75 Jahren - der monstrÃ¶se Tatverlauf lt. Landgericht Hamburg </title>
        <link>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1439</link>
        <description></description>
        <dc:language>en-us</dc:language> 
        <dc:creator>Webmaster</dc:creator> 
        <admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.xaraya.org" /> 
        <admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:webmaster@nachtwei.de" />
       <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
       <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
       <docs>http://backend.userland.com/rss</docs>
<div class="xar-mod-page">
   <div class="xar-mod-head">
    <!-- License: GPL http://www.gnu.org/copyleft/gpl.html -->
<ul class="xar-tabs">
            <li class="xar-tab">
                <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=viewmap">View Article Map</a>
           </li>
</ul>
</div>
   <div class="xar-mod-body">
<div class="cattrails xar-displayinline-block xar-padding-thickbottom">
    <span class="xar-mod-title">Erinnerungsarbeit + Bericht von Winfried Nachtwei</span>

    <table class="xar-width-auto">
    <tr>
        <td valign="top" class="xar-padding-none">Browse in:&#160;</td>
       <td valign="top" class="xar-padding-none">
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=70">Meine Themen</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=107">Erinnerungsarbeit</a>
<br />
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1">Alle(s)</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=1">Publikationstyp</a>
                     &#187;                         <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=81">Bericht</a>
<br />
                                            <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=107-81">Any of these categories</a>
                    -                        <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=view&amp;itemtype=1&amp;catid=107%2B81">All of these categories</a>
<br />
</td>
   </tr>
   </table>




</div>

        <h1>
            Hoch organisierter Massenmord: Der &quot;Rigaer Blutsonntag&quot; vor 75 Jahren - der monstrÃ¶se Tatverlauf lt. Landgericht Hamburg          </h1>
        <div class="xar-floatright"></div>
       <div class="xar-mod-content">
           <div class="xar-sub">
Veröffentlicht von: 
                    <a href="http://nachtwei.de/index.php?module=roles&amp;func=display&amp;uid=7">Nachtwei</a> am 1. Dezember 2016 23:55:44 +02:00 (47030 Aufrufe)            </div>
            <div>    <p>Dass am 30.11. und 8.12.1941 &uuml;ber 25.000 Rigaer Juden im Wald von Rumbula erschossen wurden, um &quot;Platz zu schaffen&quot; f&uuml;r die angek&uuml;ndigten Deportationen aus Deutschland und &Ouml;sterreich, ist hierzulande wenig bekannt. Hier der vom Landgericht Hamburg 1973 ermittelte Tatverlauf.</p></div>
            <div>    <p align="center"><strong>75. Jahrestag des Massenmordes an den Rigaer Juden </strong></p>
<p align="center"><strong>(&bdquo;Rigaer Blutsonntag&ldquo;) am 30. November 1941: </strong></p>
<p align="center"><strong>Der Tatverlauf laut Landgericht Hamburg</strong></p>
<p align="center">Winfried Nachtwei (Nov. 2016)</p>
<p>Am 30. November und 8. Dezember 1941, vor 75 Jahren, wurden &uuml;ber 25.000 Rigaer Juden in einem W&auml;ldchen an der Bahnstation Rumbula erschossen. Im Ghetto sollte &bdquo;Platz geschaffen werden&ldquo; f&uuml;r die angek&uuml;ndigten Deportationsz&uuml;ge aus dem &bdquo;Gro&szlig;deutschen Reich&ldquo;. Verantwortlicher Planer der hoch organisierten &bdquo;Aktion&ldquo; war der H&ouml;here SS- und Polizeif&uuml;hrer (HSSPF) Ostland und Ru&szlig;land-Nord, Friedrich Jeckeln, der zwei Monate vorher ma&szlig;geblich verantwortlich war f&uuml;r den Massenmord von Babi Jar bei Kiew.</p>
<p>Der &bdquo;Rigaer Blutsonntag&ldquo; ist hierzulande wenig bekannt. Deshalb hier die</p>
<p><strong>Schilderung des monstr&ouml;sen Staatsverbrechens</strong> nach den Ermittlungen des Landgerichts Hamburg (Urteil vom 23.2.1973 gegen die vier deutschen Polizisten Friedrich Jahnke, Otto Tuchel, Max Neumann und Emil Dietrich, Angeh&ouml;rige des Kommandos der Schutzpolizei Riga und des Reserve-Polizeibataillons 22, Teil 2. &bdquo;Vernichtung der lettischen Juden aus dem Rigaer Ghetto&rdquo;). Die Ausz&uuml;ge aus dem Urteil habe ich Anfang der 90er Jahre in der &bdquo;Zentralen Stelle der L&auml;nderjustizverwaltungen zur Aufkl&auml;rung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen&ldquo; in Ludwigsburg exzerpiert.</p>
<p>1989 lernten wir bei unseren ersten Riga-Besuch Margers Vestermanis kennen. Als 16-j&auml;hriger &bdquo;Arbeitsjude&ldquo; hatte er die Vernichtung des lettisch-j&uuml;dischen Ghettos und dann dreieinhalb Jahre Ghetto und KZ &uuml;berlebt.</p>
<p>Fast f&uuml;nfzig Jahre war der Judenmord in Riga, im Baltikum in Ost und West weitestgehend verdr&auml;ngt und vergessen. Seit den fr&uuml;hen 90er Jahren wuchs wieder die Erinnerung an die in Riga verschollenen und ermordeten j&uuml;dischen Menschen, an die Deportierten, unter ihnen auch Tausende Frauen, M&auml;nner und Kinder aus Westfalen, dem Rheinland, aus Nord- und S&uuml;ddeutschland und Berlin. Im 2000 gegr&uuml;ndeten Deutschen Riga Komitee haben sich mit der Unterst&uuml;tzung des Volksbundes Deutsche Kriegsgr&auml;berf&uuml;rsorge mehr als 50 deutsche St&auml;dte zu einem Netzwerk der Erinnerung zusammengeschlossen. Am 60. Jahrestag des Rigaer Blutsonntags, am 30. November 2001, wurde in Riga die Gedenkst&auml;tte Bikernieki eingeweiht. (<a href="druck/druck%20Bikernieki.htm">http://nachtwei.de/druck/druck%20Bikernieki.htm</a> )</p>
<p><strong>Zur Gedenkveranstaltung in Rumbula</strong>/Riga am 29. November 2016 in Anwesenheit des lettischen Pr&auml;sidenten: 75th Anniversary of Rumbula Mass Murders</p>
<p>&nbsp;<a href="http://us2.campaign-archive1.com/?u=9060cdf1fdad8b688398dfd95&amp;id=e2e3acd59e&amp;e=789aae3616">http://us2.campaign-archive1.com/?u=9060cdf1fdad8b688398dfd95&amp;id=e2e3acd59e&amp;e=789aae3616</a></p>
<p><strong>Zum Dokumentarfilmprojekt</strong> <strong>&bdquo;Rumbula`s Echo</strong>&ldquo; von Mitchell Lieber <a href="http://www.rumbulasecho.org/rumbulasecho_homepage.shtml">http://www.rumbulasecho.org/rumbulasecho_homepage.shtml</a> , <a href="https://www.facebook.com/RumbulasEchoFilm/">https://www.facebook.com/RumbulasEchoFilm/</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.4 &bdquo;Behandlung der Juden&ldquo;</span></strong></p>
<p>Laut den &bdquo;Vorl&auml;ufigen Richtlinien f&uuml;r die Behandlung der Juden auf dem Gebiet des Reichskommissars Ostland&ldquo; Lohse vom 13.8.1941 sei &bdquo;das flache Land von Juden zu s&auml;ubern&ldquo; und in St&auml;dten Ghettos einzurichten. F&uuml;r die hermetische Abschlie&szlig;ung der Ghettos seinen &bdquo;tunlichst Hilfspolitzisten aus den Landeeinwohner einzusetzen&ldquo;, arbeitsf&auml;hige Juden h&auml;tten Zwangsarbeit zu leisten. Das Kommando der (deutschen) Schutzpolizei stellte 60 Mann Bewachungskr&auml;fte. (Das KdoSchupo bestand aus Beamten, die die Polizeiverwaltung Danzig nach Riga mit der Aufgabe &bdquo;Neuaufbau der lettischen Polizei&ldquo; abgestellt hatte.) In der Vorl&auml;ufigen Wachvorschrift hie&szlig; es:</p>
<p>&bdquo;Das Betreten des Ghettos ist jedem Nichtjuden bei strengster Bestrafung verboten.&ldquo; Entstehende Unruhen seien &bdquo;im Keim zu ersticken, es ist ggfs. r&uuml;cksichtslos von der Waffe Gebrauch zu machen.&ldquo;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.5.1 &bdquo;Vorbereitung der Aktion am 30.11.1941&ldquo;</span></strong></p>
<p>Am 10. oder 11. November fand in Berlin eine Besprechung Himmler mit dem neuen H&ouml;heren SS- und Polizeif&uuml;hrer (HSSPF) Ostland und Russland Nord, Friedrich Jeckeln statt. Jeckeln erhielt den ausdr&uuml;cklichen Befehl, das Ghetto zu liquidieren. In Riga informierte Jeckeln Reichskommissar Lohse. Er kritisierte die bisherige Behandlung der Juden, vor allem ihren &bdquo;bedenkenlosen&ldquo; Arbeitseinsatz. &bdquo;Gegen den Widerstand aller deutschen Dienststellen, die j&uuml;dische Arbeitskr&auml;fte dringend ben&ouml;tigten, begann Jeckeln Mitte November 1941 mit der Vorbereitung der Ghettor&auml;umung.&ldquo; Mehrfach fuhr er in die Umgebung Rigas, um ein Erschie&szlig;ungsgel&auml;nde zu finden. Nahe der Bahnstation Rumbula entdeckte er ein &bdquo;sandiges, leicht h&uuml;geliges, mit Kusseln und lichtem Baumbestand bewachsenes Gebiet, dem ein etwa 150 m breites Feld vorgelagert war.&ldquo; (Letbartskij-Wald, 8 km vom Rigaer Stadtrand)</p>
<p>Eine Reihe Vorbesprechungen fanden statt mit F&uuml;hrern der Sicherheits- und Ordnungspolizei und lettischer Polizeiverb&auml;nde, &bdquo;nachdem er unter Ber&uuml;cksichtigung seiner im S&uuml;dabschnitt gesammelten Erfahrungen (<em>Anm.: Kamenez-Pdolsk Ende August mit 23.600 Opfern, Berditschew Anfang September mit 18.600 Opfern, Kiew/Babi Jar 29./30. September mit 33.700 Opfern, Kriwoi-Rog Mitte Oktober mit 3.300 Opfern)</em> selbst den Ablauf der von ihm beabsichtigten Massenexekution handschriftlich skizziert hatte.&ldquo; Wegen auffallend h&auml;ufiger Besprechungen habe sich das Vorhaben in der Dienststelle des HSSPF bald herumgesprochen.</p>
<p>Anhand der Stabsliste legte Jeckeln Eins&auml;tze fest. &bdquo;Insbesondere diejenigen, die f&uuml;r weich hielt, teilte er als Aufsichtsf&uuml;hrende im Ghetto, beim Abtransport der Juden zur Exekutionsst&auml;tte und auf dem Exekutionsgel&auml;nde ein. An jedem Aktionstag waren etwa 25 Stabsangeh&ouml;rige, von Jeckeln pers&ouml;nlich bestellt und ihm selbst mit ihren Aufgaben vertraut gemacht, an der Exekutionsstelle im Einsatz.&ldquo; Den Leiter der Fahrbereitschaft, den degradierten ehemaligen SS-Oberf. Zingler lie&szlig; er zu sich kommen und erkl&auml;rte ihm, dass er an der Exekution als Sch&uuml;tze teilzunehmen habe und sich dabei bew&auml;hren k&ouml;nne. Andere Sch&uuml;tzen kamen aus Jeckelns Dienststelle, darunter 10-12, die schon bei Jeckelns Aktionen in der Ukraine dabei waren.</p>
<p>Um die Zahl der Sch&uuml;tzen zu vergr&ouml;&szlig;ern, rief Jeckeln ca. 12 Mann der K-Staffel beim HSSPF ins Ritterhaus (<em>Anm.: heutiges Parlamentsgeb&auml;ude</em>), er&ouml;ffnete ihnen sein Vorhaben und dass mehr Erfahrene ben&ouml;tigt w&uuml;rden. &bdquo;Er fragte nach freiwilligen Meldungen, erkl&auml;rte jedoch zugleich, dass er es niemandem &uuml;belnehme, wenn er sich nicht melde, weil es sich um eine sehr unangenehme Sache handele. Von den Kraftfahrern meldete sich niemand. Ihnen fiel w&auml;hrend der Ghettor&auml;umung die Aufgabe zu, SS-F&uuml;hrer und Polizeioffiziere zur Exekutionsst&auml;tte und zur&uuml;ck zu fahren.&ldquo;</p>
<p>Die Aushebung der Gruben geschah zehn Tage vorher unter der Leitung des SS-Untersturmf&uuml;hrers H., Ingenieur und Baudezernent in Jeckelns Stab. &bdquo;Dieser errechnete den vermutlich ben&ouml;tigten Rauminhalt der Gruben und lie&szlig; etwa ein halbes Dutzend Gruben anlegen. Sie ma&szlig;en etwa zehn Meter im Quadrat und waren zweieinhalb bis drei Meter tief.&ldquo; Es wurden Rampen angelegt, &bdquo;damit die Opfer sp&auml;ter in die Gruben hineingehen konnten.&ldquo;</p>
<p>300 russische Kriegsgefangene aus Salaspils gruben die Gruben innerhalb von zwei bis drei Tagen.</p>
<p>Am 27.-29.11 wurde das &ldquo;Kleine Ghetto&rdquo; der &ldquo;Arbeitsjuden abgesperrt. Am 27.11. wurde &uuml;ber Plakate bekannt gemacht: Anordnung des Umzugs aller arbeitsf&auml;higen M&auml;nner zwischen 18 und 60 Jahren in diesen Ghettobezirk am 29.11.; zugleich Ank&uuml;ndigung des Beginns der Verlegung aller anderen Ghettoinsassen am 30.11. ab 6.00 Uhr. 10 kg Handgep&auml;ck waren erlaubt.</p>
<p>Am Morgen des 29.11. Appell der arbeitsf&auml;higen M&auml;nner, Abmarsch der Arbeitskolonnen, Einweisung der anderen in das Kleine Ghetto. Am Nachmittag wurden per Plakat alle Schneiderinnen aufgefordert, sich beim Judenrat zu melden. Rund 300, unter ihnen einige, die sich als Schneiderinnen ausgaben, meldeten sich. Sie wurden noch am selben Tag ins Zentralgef&auml;ngnis geschafft &ndash; und nach 14 Tagen in das &bdquo;Frauenghetto&ldquo;, einem einzigen gro&szlig;en Haus.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Aufgaben des Kommandos der Schutzpolizei</span></strong></p>
<p>Wochen vorher fanden Besprechungen statt, eine auf zum Kfz-Einsatz. (&hellip;) Wenige Tage vorher die gro&szlig;e Schlussbesprechung im Geb&auml;ude Kdo Schupo mit F&uuml;hrern von Jeckelns Stab, SD, Ordnungspolizei und lettischer Polizei, insgesamt &uuml;ber 20 Personen: Festlegung des Zeitplans, reibungsloses Zusammenwirken der verschiedenen Einheiten. Am Nachmittag im Konferenzsaal des Ritterhauses Versammlung des F&uuml;hrer- und Offz-Korps des HSSPF und anderer beteiligter Dienststellen und Einheiten. Jeckeln hielt eine &bdquo;gro&szlig;e Rede, in der er die Mitverantwortung bei der Vernichtung der Juden&ldquo; zur vaterl&auml;ndischen Pflicht erkl&auml;rte. Den Angeh&ouml;rigen seines Stabes, denen er bestimmte Aufgaben nicht zugewiesen hatte, machte er zur Pflicht, den Exekutionen als Zuschauer beizuwohnen, um niemandem Mitwisserschaft und Mitzeugenschaft zu ersparen. (<em>sog. &bdquo;System Jeckeln&ldquo;)</em></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Befehlsausgabe beim Kommando Schupo </span></strong></p>
<p>Am 29.11. um 19.00 Uhr Einsatzbesprechung mit einem Teil der Kommandoangeh&ouml;rigen: Bekanntgabe des Einsatzbefehls f&uuml;r die &bdquo;Umsiedlung&ldquo;. Die meisten ahnen, worum es geht. Ein SS-Obersturmf&uuml;hrer sagt es ausdr&uuml;cklich. &bdquo;Bedenken einzelner Beamter, dass es zu einer Panik unter den Juden kommen k&ouml;nne, r&auml;umte er mit der Bemerkung aus, das sei nicht zu erwarten, da man das schon mal ausprobiert habe.&ldquo;</p>
<p>Die Beamten haben die lettischen Polizisten aus den Revieren zu beaufsichtigen, die die Juden aus den H&auml;usern holen und abtransportieren sollten.</p>
<p>Die Marschbl&ouml;cke von je 1.000 mit je vier Beamten an der Spitze und am Ende, &bdquo;um &Uuml;bergriffe gegen die Juden zu verhindern und Zusammenst&ouml;&szlig;e mit Angeh&ouml;rigen anderer Dienststellen zu vermeiden.&ldquo;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.5.4 Aufstellung der Marschkolonnen</span></strong></p>
<p>Die Polizei traf um 4.00 Uhr am Ghettotor ein.</p>
<p>&bdquo;Mit Unterst&uuml;tzung des j&uuml;dischen Ordnungsdienstes drangen lettisce Polizeibeamte in die H&auml;user des westlichen Ghettobezirks ein und forderten die Bewohner auf, sich auf der Lagersta&szlig;e einzufinden. Da die Juden ihre Wohnungen zur Nachtzeit nicht verlassen wollten, viele Alte au&szlig;erdem nicht schnell enug aus den H&auml;usern kamen, trieben Angeh&ouml;rige der lettischen Kommandos und des j&uuml;dischen Ordnungsdienstes die Juden mit Gewalt auf die Stra&szlig;e.&ldquo; Auf der Stra&szlig;e Zusammenstellung der Kolonnen durch Schutzpolizisten. Viele, die nicht schnell genug waren, wurden misshandelt.</p>
<p>Mit der Zeit fielen Sch&uuml;sse, erst Warnsch&uuml;sse, dann gezielt w&auml;hrend des Marsches bei Fluchtversuchen. Viele die nicht mithielten, sich am Stra&szlig;enrand setzten, &bdquo;wurden auf der stelle erschossen.&ldquo; Die Ludzas Iela (<em>L&auml;ngsachse des Ghettos</em>) war nach kurzer Zeit &bdquo;mit vielen Leichen bedeckt.&ldquo; Beerdigungskommandos aus dem Kleinen Ghetto (<em>unter ihnen der 16-j&auml;hrige Margers Vestermanis mit einem Kamerad</em>) brachten im Laufe des Tages ca. 300 Tote auf den Alten J&uuml;dischen Friedhof. Kranke, Alte, Gehbehinderte wurden von lettischen Kommandos auf offene Lkw`s geworfen, z.T. &uuml;bereinander.</p>
<p>Bei der Durchsuchung der leeren H&auml;user nach Fl&uuml;chtlingen wurden ca. 20 Kranke gefunden und ins Lagerhospital gebracht.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.5.5 Marsch zum Exekutionsgel&auml;nde</span></strong></p>
<p>In der Lauvas Iela war der Ghettozaun provisorisch zur Landstra&szlig;e nach D&uuml;naburg ge&ouml;ffnet. &Uuml;bernahme der Marschkolonne durch vier deutsche Schutzpolizisten, die die Aufsicht &uuml;ber eine Hundertschaft der lettischen Schutzpolizei hatte, die seitlich die Kolonne mit entsicherten Karabinern bewachte. Die vier Schupos sollten zeigen, dass es sich um eine Aktion des HSSPF und nicht der Letten handelte. Fahrzeuge fuhren am Ende der Kolonne.</p>
<p>Auf der 8 km langen Marschstrecke gab es nur ein langsames Vorankommen. Letten erschossen Zur&uuml;ckbleibende. Ihre Leichen blieben am Stra&szlig;enrand und im Stra&szlig;engraben liegen.</p>
<p>Um 6.00 Uhr verlie&szlig; die erste Kolonnen das Ghetto. Die n&auml;chsten folgten halbst&uuml;ndig, mittags die letzte.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.5.6 Die Verh&auml;ltnisse auf dem Exekutionsgel&auml;nde</span></strong></p>
<p>Die Kolonen zogen von der Stra&szlig;e links in einen Feldweg, der auf einen Wald zuf&uuml;hrte, durch einen dichten Absperrschlauch aus SS-Einheiten sowie Angeh&ouml;rigen der Kompanie z.b.V. Riga und lettischen Einheiten. Eine zus&auml;tzliche &auml;u&szlig;ere Absperrung verlief im S&uuml;den an der Stra&szlig;e im Halbkreis nach Osten, im Norden an der Bahnlinie. (ein verst&auml;rkter Zug der 2. Kompanie/Riga und die 3. Kompanie/Mitau des Reserve-Polizeibataillons 22) Der Postenabstand war 20 Meter jeweils in Rufweite, vom Zentrum des Exekutionsortes maximal 250 m entfernt. Maschinengewehre gegen Ausbruchsversuche.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.5.7 Ablauf der Exekution</span></strong><span style="text-decoration: underline;"> (<em>von vielen Zeugen geschildert</em>)</span></p>
<p>Der Absperrschlauch verengte sich und f&uuml;hrte in eine Waldschneise. Am Waldesrand mussten die Juden erst ihre Gep&auml;ckst&uuml;cke ablegen, danach Wertsachen in aufgestellte Holzkisten &bdquo;und nach und nach ihre Kleidungsst&uuml;cke &ndash; zuerst die M&auml;ntel, dann die &uuml;brige Oberbekleidung und die Schuhe &ndash; bis auf die Unterw&auml;sche ausziehen und je nach Art der Kleidungsst&uuml;cke auf bestimmte Haufen legen.</p>
<p>An diesem Tag betrug die Lufttemperatur in Riga &ndash; gemessen in zwei Meter H&ouml;he &uuml;ber dem Erdboden &ndash; morgens um 7.00 Uhr -7,5&deg; C, mittags um 13.00 Uhr -1,1&deg; C, abends um 21.00 Uhr +1,9&deg; C. Am Vorabend, dem 29.11., ma&szlig; die Schneedecke dort durchschnittlich etwa 7 cm.&ldquo; Am 30.11. fiel von 7.00-21.00 Uhr kein Schnee.</p>
<p>&ldquo;Bis auf die Unterw&auml;sche entkleidet mussten die Juden auf dem schmalen Weg in gleichbleibendem Fluss auf die Gruben zu r&uuml;ckten, die sie dann einzeln und hintereinander jeweils in Gruppen zu etwa zehn Personen &uuml;ber eine Schr&auml;gung betreten mussten.</p>
<p>Gelegentlich stoppte die Zuf&uuml;hrung zu den Gruben, wenn sich die Juden bei der Kleiderablage zu lange aufgehalten hatten. Mitunter, wenn die Kleiderablage schneller erfolgte oder die Kolonnen aus der Stadt schneller heranr&uuml;ckten, kamen die Juden auch in gro&szlig;er Zahl auf die Gruben zu. In diesem Fall griffen die Aufsichtsf&uuml;hrenden ein und sorgten f&uuml;r ein gleichm&auml;&szlig;iges Vorr&uuml;cken, weil bef&uuml;rchtet wurde, dass die Juden unruhig werden k&ouml;nnten, wenn sie sich zu lange in unmittelbarer N&auml;he der Gruben aufhielten. Es sollte lediglich ein d&uuml;nner, aber st&auml;ndiger Strom von Juden in die Gruben gef&uuml;hrt werden.</p>
<p>In den Gruben mussten sich die Juden mit dem Gesicht nach unten nebeneinander hinlegen. Aus kurzer Entfernung &ndash; in den kleineren Gruben vom Rand aus, in der gro&szlig;en Grube von den in der Grube stehenden Sch&uuml;tzen &ndash; wurden sie durch Genicksch&uuml;sse aus russischen Maschinenpistolen, die auf Einzelfeuer gestellt waren, get&ouml;tet. Die nachfolgenden Opfer mussten sich unter Ausnutzung des vorhandenen Raumes und den entstandenen L&uuml;cken auf die soeben vor ihnen Erschossenen legen. Gehbehinderte, Alte und Kinder wurden von den Kr&auml;ftigeren Juden in die Grube gef&uuml;hrt, von ihnen auf die Leichen gelegt und von den Sch&uuml;tzen, die in der gro&szlig;en Grube auf den Get&ouml;teten standen, erschossen. Auf diese Weise f&uuml;llten sich die Gruben nach und nach.</p>
<p>Die Mehrzahl der Juden ging infolge der ausweglosen Lage demoralisiert, widerstandslos und gefast in den Tod, ohne die Kraft zur Gegenwehr aufzubringen. (&hellip;) Obwohl die Juden schon bei der Kleiderablage h&ouml;ren konnten, dass in dem W&auml;ldchen st&auml;ndig geschossen wurde, machte so gut wie niemand den Versuch, stehen zu bleiben oder zu fliehen.</p>
<p>Die Erschie&szlig;ungen erfolgten jedenfalls zeitweilig gleichzeitig in drei Gruben, und zwar in den kleineren Gruben durch jeweils einen, in der gro&szlig;en Grube durch drei Sch&uuml;tzen zugleich.</p>
<p>Die Sch&uuml;tzen wurden abgel&ouml;st, wenn sie das Magazin ihrer MP leer geschossen hatten. Im Allgemeinen gen&uuml;gte zur T&ouml;tung eines Juden ein Schuss; &bdquo;Fangsch&uuml;sse&ldquo; brauchten bei diesem System einer Massenerschie&szlig;ung kaum abgegeben werden. Es kam jedoch vor, dass die Sch&uuml;tzen an der Reihe der Erschossenen schon weitergegangen waren und die Aufsichtsf&uuml;hrenden, die auf dem wallartig aufgesch&uuml;tteten Aushub aus den Gruben standen, bemerkten, dass sich eines der Opfer noch bewegte. Auf ihre Anweisung hin erhielt dieses Opfer vom Grubenrand einen Nachschuss. Den Aufsichtsf&uuml;hrenden selbst war das Schie&szlig;en untersagt.&ldquo; (<em>Die gro&szlig;e Grube war mit 10 x 20 m so gro&szlig; wie der Schwurgerichtssaal des LG Hamburg</em>.)</p>
<p>Der Anmarsch der Kolonnen ging pausenlos &uuml;ber den ganzen Tag.</p>
<p>Schupos f&uuml;hrten die Kolonnen teilweise bis direkt an die Gruben und blieben z.T. bis zur Erschie&szlig;ung. Einige wurden zu anderen Aufgaben herangezogen.</p>
<p>Die Erschie&szlig;ung begann um 9.00 Uhr und ging in der gro&szlig;en Grube bis zur Dunkelheit. Vorher von 8.15-9.00 Uhr waren &uuml;ber 1.000 H&auml;ftlinge des Berlinert Transports erschossen worden. (<em>Zeuge Baumunk: Zwei, drei Frauen h&auml;tten sinngem&auml;&szlig; gesagt, &bdquo;gr&uuml;&szlig;t mir Berlin&ldquo;, &bdquo;gr&uuml;&szlig;t mir Deutschland&ldquo;, als sie in die Grube gingen</em>.)</p>
<p>Am Nachmittag und Abend wurde wegen des gro&szlig;en Andrangs schnelle und damit ungenauer als in den ersten Stunden geschossen. Hinzu kam, dass die Sch&uuml;tzen z.T. unter Alkoholeinfluss standen. Schnaps war zu Beginn der Aktion kistenweise bereitgestellt worden. Nunmehr ergab sich die Notwendigkeit, vom Grubenrand aus Fangsch&uuml;sse abzugeben. Dabei wurde der Kommandeur Schupo Riga, Major Heise, durch einen Querschl&auml;ger am Auge verletzt.&ldquo;</p>
<p>SS-F&uuml;hrer und Polizeioffiziere, &uuml;berwiegend vom HSSPF, f&uuml;hrten Aufsicht. &bdquo;Nicht eingeteilte Stabsangeh&ouml;rige waren als Zuschauer anwesend, au&szlig;erdem Wehrmachts- und Polizeioffiziere, Angeh&ouml;rige der Zivilverwaltung und lettische Offiziere, auch Stahlecker und F&uuml;hrer der Einsatzgruppe A. Sie standen &uuml;berwiegend auf den Erdw&auml;llen um die Gruben herum.&ldquo; &bdquo;Auf dem Gel&auml;nde habe es von Uniformierten gewimmelt&ldquo;, so der Zeuge Baumunk. Einige h&auml;tten sich &uuml;bergeben.</p>
<p>&ldquo;Das grauenhafte Bild in den Gruben und um die Gruben herum l&auml;sst sich kaum beschreiben: schreiende und weinende M&auml;nner, Frauen, Kinder und Greise, andere Menschen wiederum sehr gefasst, z.T. betend; die Sch&uuml;sse, mit der Regelm&auml;&szlig;igkeit eines Automaten abgegeben; Menschen, die sich fassungslos &uuml;ber das Geschehen hilfesuchend an Uniformierte wenden, die wiederum unbarmherzig auf ihre Opfer einschlagen, um sie zu gr&ouml;&szlig;erer Eile anzutreiben; angetrunkene Sch&uuml;tzen; riesige, mietenf&ouml;rmige Berge von Kleidungst&uuml;cken und schuhen; Menschen, die bis auf die Unterw&auml;sche entkleidet, bei dieser K&auml;lte herumstehen m&uuml;ssen, um zuzusehen, wie die Leidensgef&auml;hrten vor ihnen erschossen werden, um sich anschlie&szlig;end auf die noch warmen Leiber der Erschossenen legen zu m&uuml;sse und dann selbst erschossen zu werden.&ldquo;</p>
<p>Mit den Berlinern zusammen wurden am 30. November 13.-15.000 Menschen erschossen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.5.8 Erschie&szlig;ung der Kranken aus dem provisorischen Krankenhaus</span></strong></p>
<p>Am 30.11. gegen 13.00 Uhr meldete Leutnant H. dem ins Ghetto zur&uuml;ckgekommenen Major Heise das Ende der R&auml;umungsaktion und 20 Kranke. Heise befahl, sie auf die Stra&szlig;e zu tragen. Heise befahl die Erschie&szlig;ung der der am Stra&szlig;enrand Liegenden und machte es bei ersten vor. Schupos erschossen die anderen.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">2.6 Bekanntwerden der Aktion in Riga</span></strong></p>
<p>Meldungen &uuml;ber die Aktion brachten noch abends der sowjetische und britische Rundfunk. In den n&auml;chsten Tagen war die Aktion Stadtgespr&auml;ch (auch wegen der beteiligten lettischen Polizisten und der Kleidungsst&uuml;cke).</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">3.0 Beweisw&uuml;rdigung zu den Feststellungen</span></strong></p>
<p>(&hellip;)</p>
<p>Die Zeugin Frieda Michelson sei au&szlig;erordentlich glaubw&uuml;rdig.</p>
<p>Schon am 30.11. habe es den Befehl zum Antreten gegeben, dann sei man zur&uuml;ck in die H&auml;user geschickt worden (Ludzas Iela 38). Aus dem Fenster habe sie Morde beobachtet. Am 7. oder 8.12. musste man wieder antreten. (&hellip;) Auf dem Exekutionsgel&auml;nde Auskleiden bis auf die Unterw&auml;sche und Kittel. Sie wies einen Uniformierten auf ihr Schneiderinnen-Diplom hin. Er: &ldquo;Geh zu Stalin mit deinen Dokumenten!&ldquo; Sie versuchte, sich in einem Kleiderhaufen zu verbergen, wurde entdeckt, mit einer Peitsche geschlagen. Sie fing an, sich die Haare zu raufen und zu schreien. Andere Juden zu ihr: &bdquo;Sei ruhig, du schadest uns nur!&ldquo; Sie flehte einen Schutzmann um Hilfe an. Er wies sie zur&uuml;ck. Als Letten mit dem Polizisten sprachen und ihn ablenken, lie&szlig; sie sich in den Schnee fallen und stellte sich tot. Zwei Schutzleute auf Lettisch: &bdquo;Die ist tot.&ldquo; Nachfolgende Juden legten ihre Schuhe &uuml;ber ihr ab, schlie&szlig;lich lag sie unter einem Berg an Schuhen. So habe sie nichts mehr sehen, aber eine Menge h&ouml;ren k&ouml;nnen. Beispielsweise habe sie geh&ouml;rt, wie eine Frau gebeten habe, ihre Kinder nicht ausziehen zu m&uuml;ssen, weil es so kalt sei. Ihr sei geantwortet worden, ihnen werde schon hei&szlig; werden. Sehr lange habe sie unter den Schuhen gelegen, sp&auml;ter rief ein Kind &bdquo;Mama, Mama&ldquo;, mehrere deutsche Stimmen, anschlie&szlig;end Sch&uuml;sse, keine Kinderrufe mehr. Die Kleiderhaufen wurden von deutschsprachigen M&auml;nnern bewacht. Sp&auml;ter, als lange Ruhe war, sei sie rausgekrochen. Habe sich im Busch versteckt und Kleider angezogen. In einem Dorf habe sie sich am Morgen zwei B&auml;uerinnen zu erkennen gegeben. Ein Tag sei sie versteckt worden, dann in ein anders Dorf, wo sie als lettische B&auml;uerin verkleidet bis Kriegsende lebte.</p>
<p><strong><em>Alexander Bergmann</em></strong><em>, Vorsitzender des Vereins der ehemaligen j&uuml;dischen Ghetto- und KZ-H&auml;ftlinge Lettlands seit 1993 und am 12. Januar 2016 im Alter von 90 Jahren gestorben, verlor in Rumbula seine Eltern, seine Gro&szlig;mutter, seinen j&uuml;ngeren Bruder und viele, viele Verwandte. </em><em>(</em><a href="index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1387"><em>http://nachtwei.de/index.php?module=articles&amp;func=display&amp;aid=1387</em></a><em> )</em></p>
<p><em>Beteiligt an der Liquidierung des Ghettos waren mindestens 1.000, maximal 1.700 M&auml;nner: fast alle in R%iga stationierten deutschen Schutz- und Ordnungspolizisten, zwei Polizei-Reservekompanien, das lettische Sonderkommando Arajs mit 300 Mann, lettische Schutzm&auml;nner des 6. und 9. Polizeireviers, das 20. Schutzmannschaft-Bataillon, die meisten Angeh&ouml;rigen der deutschen Sicherheitspolizei und SD, einige Offiziere der Waffen-SS (Anita Kugler, S. 2019.)</em></p>
<p><em>Zur Vernichtung des lettisch-j&uuml;dischen Ghettos vgl.</em></p>
<p><em>&nbsp;<strong>Andrej Angrick/Peter Klein, Die &bdquo;Endl&ouml;sung&ldquo; in Riga</strong>: Ausbeutung und Vernichtung 1941-1944, Darmstadt 2006, S. 138-184 </em></p>
<p><strong><em>Anita Kugler, Scherwitz</em></strong><em> &ndash; Der j&uuml;dische SS-Offizier, K&ouml;ln 2004, S. 193-223</em></p></div>


           <br />
                        </div>
   </div>
</div></channel>
</rss>
