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Demokratie + Bericht von Winfried Nachtwei
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Erfahrungen mit Joachim Gauck: Bundesvorsitzender von "Gegen Vergessen - Für Demokratie" seit 2003

Veröffentlicht von: Nachtwei am 21. Februar 2012 20:05:45 +02:00 (7228 Aufrufe)

W. Nachtwei am 4. Juni 2010 per Email an Renate Künast und Jürgen Trittin: "Seit 2004 bin ich auch Mitglied im Vorstand von "Gegen Vergessen - Für Demokratie". Hier habe ich Joachim Gauck was näher und in Leitungsfunktion erlebt: als begeistert-begeisternden, erfahrungsprallen Demokraten, auch mit 70 noch sehr offen, in bestem Sinne wortgewaltig, einer, der überzeugen will, der Menschen motivieren und gewinnen kann, gemacht für ein Amt, derssen Auitorität das Wort ist zu seiner Zeit, wo da entweder Dürre, viel Wind oder Schlimmeres ist. Also danke ich Euch aus vollem Herzen und Verstand für diesen Vorschlag eines in der Tat parteiübergreifenden Kandidaten. Das wollte ich Euch vermelden als einfaches Mitglied und Euer überzeugter Sympatisant."

Werbung um Mitgliedschaft in "Gegen Vergessen - Für Demokratie" vom Juli 2010....

Winfried Nachtwei, MdB a.D.                                                        Münster, Anfang Juli 2010

Werbung um Mitgliedschaft im

Verein „Gegen Vergessen - Für Demokratie"

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

erlaube, dass ich mich heute aus einer ehrenamtlichen Rolle an Dich und andere Wahlfrauen und Wahlmänner von Bündnis 90/Die Grünen bei der Bundesversammlung wende. Im Vorfeld der Versammlung schrieb ich auch die Mitglieder der Bundestagsfraktion an.

Ich bitte um Deine Aufmerksamkeit für die Vereinigung „Gegen Vergessen - Für Demokratie" (GVFD, www.gegen-vergessen.de ), in deren Vorstand ich seit 2004 bin.

Unter dem begeisternden Vorsitz von Joachim Gauck konnte ich hierbei die menschenrechtliche Grundlagen- und Basisarbeit des Vereins erleben. 240 Veranstaltungen allein im Jahr 2009 zeigen die Breite der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Besonders innovative Projekte des Vereins sind die Online-Beratung gegen Rechtsextremismus (www.online-beratung-gegen-rechtsextremismus.de) und die Erarbeitung eines „Handbuches zur praktischen Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft" für Akteure der historisch-politischen Bildungsarbeit.

Zurzeit hat GVFD ca. 2.050 Mitglieder, darunter 91 Bundestagsabgeordnete aus allen Fraktionen, acht von unserer Fraktion. Bei Mitgliederversammlungen sehe ich, dass hier sehr viel Erfahrung, aber zu wenig Jüngere zusammenkommen.

Der Ansatz von GVFD ist partei- und ressortübergreifend, fundamentale Demokratieförderung. Er realisiert und praktiziert das, was Joachim Gauck so faszinierend verkörpert und als Bundespräsidentenkandidat so anziehend gemacht hat. Seine Kandidatur war enorm bewegend und ein großer politischer Erfolg, auch wenn es nicht zum Präsidentenamt reichte.

„Gegen Vergessen - Für Demokratie" braucht mehr Mitglieder, mehr Multiplikatoren, mehr Jüngere. Mir ist bewusst, in wie vielen Vereinen, Initiativen, Institutionen Du möglicherweise bist. Trotzdem bitte ich Dich um Deine Mitgliedschaft.

Weitere Informationen findest Du im beiliegenden Flyer.

Mit herzlich-kollegialen Grüßen

Dein

Winni

(Andere Vorstandsmitglieder werben in ihren jeweiligen Parteien und Zusammenhängen ebenfalls um Mitglieder)

Aktueller Nachtrag: Mitteilung über die letzte Vorstandswahl im November 2010 in Stuttgart

www.nachtwei.de/index.php/articles/1013

 


Publikationsliste
Vortragsangebot zu Riga-Deportationen, Ghetto Riga + Dt. Riga-Komitee

Ende 1941/Anfang 1942 rollten Deportationszüge aus Deutschland und Österreich nach Riga.

1989 stieß ich auf die Spuren der verschleppten jüdischen Frauen, Männer und Kinder.

Mit meinem bebilderten Vortrag "Nachbarn von nebenan - verschollen in Riga" stehe ich gern für Erinnerungsveranstaltungen und Schulen zur Verfügung. (Anlage)

Vorstellung der "Toolbox Krisenmanagement"

Von der zivilen Krisenprävention bis zum Peacebuilding: Die 53-seitige Broschüre stellt kompakt und klar auf jeweils einer Themenseite Prinzipien, Akteure und Instrumente des Krisenmanagements vor. Bei einem Kolloquium im Bundestag in Berlin wurde die Schrift einem Fachpublikum vorgestellt. Erstellt von AutorInnen des Zentrums Internationale Friedenseinsätze ZIF und der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP ist die "Toolbox" ein wichtiger Beitrag zur friedens- und sicherheitspolitischen Grundbildung auf einem Politikfeld, wo die Analphabetenrate in der Gesellschaft, aber auch in Medien und Politik sehr hoch ist. ... www.zif-berlin.de

zif
Auf dem Foto überreicht W. Nachtwei den AutorInnen seine 2008 erschienene Broschüre zur Zivilen Krisenprävention und Friedensförderung.

Mehr zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure bei der zivilen Konfliktbearbeitung u.a.:

Tagebuch
    • Meine persönlichen Jahresrückblicke + Kurzmeldungen zur Friedens- und Sicherheitspolitik (Nr. 1-50 im Tagebuchformat)

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